| − | In die Anlage wurde eine Francis-Turbine von Voith mit stehender Welle eingebaut. Durch eine Kammradübersetzung wurde die Kraft auf eine horizontale Welle übertragen, die, durch eine flexible Zodel-Voith-Kupplung verbunden, einen Drehstromgenerator für 3 000 V und 50 Per/s und einen Gleichstrom-Bahndynamo auf gemeinsamer Welle mit aufgebauter Erregerdynamo antrieb. Jede Maschine war für die volle Turbinenleistung erbaut und lieferte 120 kW. Der erzeugte 3 000 Volt Drehstrom wurde über eine Bedienungsschalttafel mit den nötigen Instrumenten und Apparaten versehen, direkt in das Überlandnetz mit gleicher Spannung abgegeben. Der von der Bahndynamo erzeugte Gleichstrom 850 Volt, diente zur Stromversorgung der Roten Elektrischen, einer Lokalbahn von Salzburg nach Berchtesgaden, soweit die Strecke auf österreichischen Boden lag. Zur Reserve diente ein Drehstrom-Gleichstrom-Umformer-Aggregat für eine Leistung von 100 kW. Für Bahnzwecke diente ferner eine Pufferbatterie, bestehend aus 410 Zellen, Type J. S. 12 Tudor mit einer Kapazität von 222 A/li, sowie ein Pirani-Umformer-Aggregat, bestehend aus 1 Gleichstrom Gleichstrommotor 53 PS, 850 V, 50 Ampere, 900 U. p. min., 1 Generator 30 kW, 90/140 Volt, 108/240 Ampere und 1 Erregerdynamo 0,45 kW, 110/850 Volt, 4 Ampere auf gemeinsamer Welle. In der Anlage wurden im abgelaufenen Jahr 732 000 kWh Drehstrom und 185 000 kWh Gleichstrom, zusammen 917 000 kWh erzeugt, was bestätigte, dass die Anlage ständig voll ausgenützt lief.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=19220004&query=(((text:almkanal)+AND+(text:Eichetm%c3%bchle)))&seite=213 ANNO], Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Seite 213</ref> | + | In die Anlage wurde eine Francis-Turbine von Voith mit stehender Welle eingebaut. Durch eine Kammradübersetzung wurde die Kraft auf eine horizontale Welle übertragen, die, durch eine flexible Zodel-Voith-Kupplung verbunden, einen Drehstromgenerator für 3 000 V und 50 Per/s und einen Gleichstrom-Bahndynamo auf gemeinsamer Welle mit aufgebauter Erregerdynamo antrieb. Jede Maschine war für die volle Turbinenleistung erbaut und lieferte 120 kW. Der erzeugte 3 000 Volt Drehstrom wurde über eine Bedienungsschalttafel mit den nötigen Instrumenten und Apparaten versehen, direkt in das Überlandnetz mit gleicher Spannung abgegeben. Der von der Bahndynamo erzeugte Gleichstrom 850 Volt, diente zur Stromversorgung der Roten Elektrischen, einer Lokalbahn von Salzburg nach Berchtesgaden, soweit die Strecke auf österreichischen Boden lag. Zur Reserve diente ein Drehstrom-Gleichstrom-Umformer-Aggregat für eine Leistung von 100 kW. Für Bahnzwecke diente ferner eine Pufferbatterie, bestehend aus 410 Zellen, Type J. S. 12 Tudor mit einer Kapazität von 222 A/li, sowie ein Pirani-Umformer-Aggregat, bestehend aus 1 Gleichstrom Gleichstrommotor 53 PS, 850 V, 50 Ampere, 900 U. p. min., 1 Generator 30 kW, 90/140 Volt, 108/240 Ampere und 1 Erregerdynamo 0,45 kW, 110/850 Volt, 4 Ampere auf gemeinsamer Welle. In der Anlage wurden im abgelaufenen Jahr 732 000 kWh Drehstrom und 185 000 kWh Gleichstrom, zusammen 917 000 kWh erzeugt, was bestätigte, dass die Anlage ständig voll ausgenützt lief.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=19220004&query=(((text:almkanal)+AND+(text:Eichetm%c3%bchle)))&seite=213 ANNO], Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Seite 213</ref> |