Höhenweg Mülln-Bürgerwehr: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit alters her führte und führt ein befahrbarer ''Saumweg'' (Zillner schreibt "Samweg") von Mülln auf den Mönchsberg, der unter den Felsen des [[Mönchstein]]s und dem späteren [[Mönchsteinturm]] vorbei führte. <ref>[[Zillner I]], Seite 183</ref>  
Seit alters her führte und führt ein befahrbarer ''Saumweg'' (Zillner schreibt "Samweg") von Mülln auf den Mönchsberg, der unter den Felsen des [[Mönchstein]]s und dem späteren [[Mönchsteinturm]] vorbei führte. <ref>[[Zillner I]], Seite 183</ref>  


Die heutige Fahrstraße auf den Mönchsberg - die den alten Karrenweg ersetzte - wurde auf Initiative und auf Kosten von [[Basilius von Paschkoff]] und [[Karl Leitner]] in zwei Teilen erbaut. Im Jahr [[1894]] wurde dann der erste Teil von der Augustinergasse zur [[Monikapforte]] in mehreren Serpentinen errichtet. Im Jahr [[1895]] wurde vom Bankier [[Karl Leitner]] und [[Basilius von Paschkoff]] der zweite Teil des Weges ,die quer durch die Schanzanlage geführt wurde, wodurch die alte Wehranlage der [[Müllner Schanze]] stark beeinträchtigt ist. Dieser Teil verläuft von der Monikapforte bis zum Anschluss an den alten bestehenden Fahrweg erbaut. Die Kosten der Errichtung der durchwegs sechs Meter breiten Straße betrugen 30&nbsp;000 Gulden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18950828&seite=2&zoom=33&query=%22Fahrstrasse%22%2B%22m%C3%B6nchsberg%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 28. August 1895]</ref>
Die heutige Fahrstraße auf den Mönchsberg - die den alten Karrenweg ersetzte - wurde auf Initiative und auf Kosten von [[Basilius von Paschkoff]] und [[Karl Leitner]] in zwei Teilen erbaut. Im Jahr [[1894]] wurde dann der erste Teil von der Augustinergasse zur [[Monikapforte]] in mehreren Serpentinen errichtet. Im Jahr [[1895]] wurde vom Bankier [[Karl Leitner]] und [[Basilius von Paschkoff]] der zweite Teil des Weges ,die quer durch die Schanzanlage geführt wurde, wodurch die alte Wehranlage der [[Müllner Schanze]] stark beeinträchtigt ist. Dieser Teil verläuft von der Monikapforte bis zum Anschluss an den alten bestehenden Fahrweg erbaut. Die Kosten der Errichtung der durchwegs sechs Meter breiten Straße betrugen 30&nbsp;000 Gulden.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18950828&seite=2&zoom=33&query=%22Fahrstrasse%22%2B%22m%C3%B6nchsberg%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 28. August 1895]</ref>


Heute wird die Bezeichnung "Mönchsberg" für die Häuser an diesem Fahrweg und an allen anderen Fahrwegen des Mönchsberges und z. T. auch des Festungsberges verwendet (siehe "Gebäude"). Die Straße von Mülln zur Bürgerwehr besitzt derzeit keinen offiziellen Namen und keinen weiter bekannten historischen Eigennamen.
Heute wird die Bezeichnung "Mönchsberg" für die Häuser an diesem Fahrweg und an allen anderen Fahrwegen des Mönchsberges und z. T. auch des Festungsberges verwendet (siehe "Gebäude"). Die Straße von Mülln zur Bürgerwehr besitzt derzeit keinen offiziellen Namen und keinen weiter bekannten historischen Eigennamen.