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| | Der Name Haiden ist bereits im [[14. Jahrhundert]] feststellbar. | | Der Name Haiden ist bereits im [[14. Jahrhundert]] feststellbar. |
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| − | Am [[27. Juli]] [[1893]] entlud sich ein heftiges Unwetter über den Gemeinden Haiden und [[Sauerfeld (Gemeinde)|Sauerfeld]]. Dabei hagelte es gut [[haselnuss]]große Schlossen, die einen großen Teil der Ernte vernichteten.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18930727&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]] vom 27. Juli 1893, S. 3.</ref> | + | Am [[27. Juli]] [[1893]] entlud sich ein heftiges Unwetter über den Gemeinden Haiden und [[Sauerfeld (Gemeinde)|Sauerfeld]]. Dabei hagelte es gut [[haselnuss]]große Schlossen, die einen großen Teil der Ernte vernichteten.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18930727&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]] vom 27. Juli 1893, S. 3.</ref> |
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| − | Am [[27. September]] im selben Jahr fing gegen 13:15 Uhr die Tenne des Veitbauern Simon Krump in Refling Feuer. Das Wohngebäude und Stallungen, die größtenteils aus Holz waren, brannten bis auf das Mauerwerk ab. Krump, der am Feld war, eilte herbei und konnte nur noch seine 1¼jährige Tochter Katharina, die in einer Kammer schlief, und das Vieh aus dem bereits brennenden Stall retten.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18931003&seite=2&zoom=33&query=%22Gemeinde%2BHaiden%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 3. Oktober 1893, S. 2–3.</ref> | + | Am [[27. September]] im selben Jahr fing gegen 13:15 Uhr die Tenne des Veitbauern Simon Krump in Refling Feuer. Das Wohngebäude und Stallungen, die größtenteils aus Holz waren, brannten bis auf das Mauerwerk ab. Krump, der am Feld war, eilte herbei und konnte nur noch seine 1¼jährige Tochter Katharina, die in einer Kammer schlief, und das Vieh aus dem bereits brennenden Stall retten.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18931003&seite=2&zoom=33&query=%22Gemeinde%2BHaiden%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 3. Oktober 1893, S. 2–3.</ref> |
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| − | Ende Juli [[1907]] ist wieder ein schweres Unwetter mit großen Schäden und der Vernichtung der gesamten Ernte vermerkt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19070803&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Volksfreund]] vom 3. August 1907, S. 3.</ref> | + | Ende Juli [[1907]] ist wieder ein schweres Unwetter mit großen Schäden und der Vernichtung der gesamten Ernte vermerkt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19070803&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Volksfreund]] vom 3. August 1907, S. 3.</ref> |
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| − | Am [[18. Oktober]] [[1917]] musste sich der in Haiden geborene Knecht Gappmaier vor Gericht verantworten. Als er als am [[27. Juli]] des Jahres eine Rehgeiß wilderte, wurde er vom gräflich Fürstenstein'schen Jäger Peter Bauer gestellt. Als dieser den Wilderer aufforderte, seine Flinte niederzulegen, dieser der Aufforderung nicht folgte, kam es zu einem Gerangel, aus dem der Jäger siegreich hervorging. Gappmaier wurde zu sechs Wochen strengen Arrest verurteilt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19171019&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik vom 19. Oktober 1917, S. 4.</ref> | + | Am [[18. Oktober]] [[1917]] musste sich der in Haiden geborene Knecht Gappmaier vor Gericht verantworten. Als er als am [[27. Juli]] des Jahres eine Rehgeiß wilderte, wurde er vom gräflich Fürstenstein'schen Jäger Peter Bauer gestellt. Als dieser den Wilderer aufforderte, seine Flinte niederzulegen, dieser der Aufforderung nicht folgte, kam es zu einem Gerangel, aus dem der Jäger siegreich hervorging. Gappmaier wurde zu sechs Wochen strengen Arrest verurteilt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19171019&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik vom 19. Oktober 1917, S. 4.</ref> |
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| − | Der 36-jährige Landwirt Matthias Gappmaier aus Traning wollte am [[5. Februar]] [[1936]] zu einer Gerichtsverhandlung in die [[Stadt Salzburg]]. Da der Raupenschlepper (Anm.: ein zu jener Zeit im Winter den Postverkehr über den [[Radstädter Tauern]] durchführendes Raupenfahrzeug) nicht verkehrte, wollte Gappmaier zu Fuß (!) nach Salzburg gehen. Im hohen Schnee am Tauern musste der Landwirt erschöpft aufgeben und wurde von [[Gendarmerie|Gendarmen]] nach [[Radstadt]] gebracht.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360206&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]] vom 6. Februar 1936, S. 8.</ref> | + | Der 36-jährige Landwirt Matthias Gappmaier aus Traning wollte am [[5. Februar]] [[1936]] zu einer Gerichtsverhandlung in die [[Stadt Salzburg]]. Da der Raupenschlepper (Anm.: ein zu jener Zeit im Winter den Postverkehr über den [[Radstädter Tauern]] durchführendes Raupenfahrzeug) nicht verkehrte, wollte Gappmaier zu Fuß (!) nach Salzburg gehen. Im hohen Schnee am Tauern musste der Landwirt erschöpft aufgeben und wurde von [[Gendarmerie|Gendarmen]] nach [[Radstadt]] gebracht.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360206&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]] vom 6. Februar 1936, S. 8.</ref> |
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| | ==== Kuriosum Volkszählung 1870 ==== | | ==== Kuriosum Volkszählung 1870 ==== |
| − | Bei einer Volkszählung [[1870]] wurden 242 Einwohner gezählt, wobei sich folgendes Unikum ergab: 121 ''Individuen männlichen'' und 121 ''Individuen weiblichen Geschlechts'' wurden gezählt. Darunter ledig 90 männlich und 90 weiblich, verehelicht 26 männlich und 26 weiblich, verwitwet fünf männlich und fünf weiblich und schließlich gab es 31 Kinder männlichen und 31 Kinder weiblichen Geschlechts unter 14 Jahren.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18700414&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=26 ANNO], Fremden-Blatt, Ausgabe vom 14. April 1870, Seite 26</ref> | + | Bei einer Volkszählung [[1870]] wurden 242 Einwohner gezählt, wobei sich folgendes Unikum ergab: 121 ''Individuen männlichen'' und 121 ''Individuen weiblichen Geschlechts'' wurden gezählt. Darunter ledig 90 männlich und 90 weiblich, verehelicht 26 männlich und 26 weiblich, verwitwet fünf männlich und fünf weiblich und schließlich gab es 31 Kinder männlichen und 31 Kinder weiblichen Geschlechts unter 14 Jahren.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18700414&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=26 ANNO], Fremden-Blatt, Ausgabe vom 14. April 1870, Seite 26</ref> |
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| | ==== Eingemeindung ==== | | ==== Eingemeindung ==== |