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Zwischen heutigem Markt und dem so genannten Kirchboden von Wagrain bauten die begüterten und politisch einflussreichen Herren von Goldegg um das Jahr [[1200]] eine große und bedeutende Burganlage. Das genaue Entstehungsdatum der Anlage ist urkundlich nicht überliefert.
 
Zwischen heutigem Markt und dem so genannten Kirchboden von Wagrain bauten die begüterten und politisch einflussreichen Herren von Goldegg um das Jahr [[1200]] eine große und bedeutende Burganlage. Das genaue Entstehungsdatum der Anlage ist urkundlich nicht überliefert.
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Die Bedeutung der Burg Wagrain ist durch mehrere Faktoren begründet. Die Herren von Goldegg waren seit dem [[12. Jahrhundert]] aufgrund ihres großen Grundbesitzes eines der mächtigsten [[Salzburg]]er Geschlechter, das den Bestrebungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] hinsichtlich des stetigen Ausbaues der landesfürstlichen Gewalt besonders lange Widerstand entgegensetzte. Die strategisch und verkehrsgeografisch günstig gelegene Anlage war ein Bollwerk gegen den Erzbischof. Von ihr aus waren Straßen und Zugänge bestens zu kontrollieren.     
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Die Bedeutung der Burg Wagrain ist durch mehrere Faktoren begründet. Die Herren von Goldegg waren seit dem [[12. Jahrhundert]] aufgrund ihres großen Grundbesitzes eines der mächtigsten Salzburger Geschlechter, das den Bestrebungen der [[Salzburger Erzbischöfe]] hinsichtlich des stetigen Ausbaues der landesfürstlichen Gewalt besonders lange Widerstand entgegensetzte. Die strategisch und verkehrsgeografisch günstig gelegene Anlage war ein Bollwerk gegen den Erzbischof. Von ihr aus waren Straßen und Zugänge bestens zu kontrollieren.     
    
Anfang des [[14. Jahrhundert]]s zerbrach allerdings der lange Widerstand gegen den Ausbau der landesfürstlichen Gewalt. Die Truppen von Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] waren siegreich im Kampf. Sie zerstörten [[1322]]–[[1323]] die Burg und führten die dazugehörige [[Hofmark]] in den landesfürstlichen Besitz. Die Festung wurde nicht mehr aufgebaut.
 
Anfang des [[14. Jahrhundert]]s zerbrach allerdings der lange Widerstand gegen den Ausbau der landesfürstlichen Gewalt. Die Truppen von Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] waren siegreich im Kampf. Sie zerstörten [[1322]]–[[1323]] die Burg und führten die dazugehörige [[Hofmark]] in den landesfürstlichen Besitz. Die Festung wurde nicht mehr aufgebaut.