Phyllonorycter junoniella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Phyllonorycter junoniella''' (''Lithocolletis junoniella'' Zeller, 1846) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).
'''Phyllonorycter junoniella''' (''Lithocolletis junoniella'' Zeller, [[1846]]) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).


==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==


Von ''P. junoniella'' gibt es nur einen rezenten Fund von Raupen vom 16.5.2006 aus dem [[Habachtal]] durch [[Peter Huemer]]. Die beiden anderen Nachweise durch [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) am 7.8.1909 im [[Rainbachtal]] bei [[Krimml]] und durch [[ Josef Klimesch| Klimesch]] am 19.5.1947 (Minen) im [[Mooshamer Moos|Mooshamer Moor]] liegen bereits mehr als 70 Jahre zurück. Die Art ist demnach in den Zonen IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) und V ([[Lungau]]) für [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nachgewiesen, wo sie in der Krummholzzone und den Zwergstrauchheiden vermutlich eine weite Verbreitung aufweist. Dagegen erwiesen sich alle in der Salzburger Landessammlung am [[Haus der Natur]] unter dieser Art eingereihten Tiere aus der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] (bei Embacher et al. 2011 fraglich für Zone II) als falsch bestimmt (siehe auch Kurz & Embacher 2019). Die oben erwähnten Funde liegen in einem Höhenbereich von rund 1100 bis 1500 m, belegte Daten zum Lebensraum und zur Generationsfolge sind aus Salzburg nicht bekannt (Kurz & Kurz 2021).
Von ''P. junoniella'' gibt es nur einen rezenten Fund von Raupen vom [[16. Mai]] [[2006]] aus dem [[Habachtal]] durch [[Peter Huemer]]. Die beiden anderen Nachweise durch [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) am [[7. August]] [[1909]] im [[Rainbachtal]] bei [[Krimml]] und durch [[ Josef Klimesch| Klimesch]] am 19.5.1947 (Minen) im [[Mooshamer Moos|Mooshamer Moor]] liegen bereits mehr als 70 Jahre zurück. Die Art ist demnach in den Zonen IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) und V ([[Lungau]]) für [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nachgewiesen, wo sie in der Krummholzzone und den Zwergstrauchheiden vermutlich eine weite Verbreitung aufweist. Dagegen erwiesen sich alle in der Salzburger Landessammlung am [[Haus der Natur]] unter dieser Art eingereihten Tiere aus der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] (bei Embacher et al. 2011 fraglich für Zone II) als falsch bestimmt (siehe auch Kurz & Embacher 2019). Die oben erwähnten Funde liegen in einem Höhenbereich von rund 1 100 bis 1 500 [[m ü. A.]], belegte Daten zum Lebensraum und zur Generationsfolge sind aus Salzburg nicht bekannt (Kurz & Kurz 2021).


==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==
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== Bilder ==
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==Quellen==
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{{Quelle Embacher et al.}}
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*[[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] & [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]] 2000–2021. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 05 August 2021].
*[[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] & [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]] 2000–2021. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 05 August 2021].