Hotel Hubertushof Adnet: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Jahren der Untätigkeit wurde [[2020]] ein Insolvenzverfahren über das Hotel eingeleitet und Leitner, der zum Notgeschäftsführer eingesetzt worden war, informierte Anfang Oktober 2020, dass man sich die Gesellschafterversammlung am [[1. Oktober]] auf einen Käufer geeinigt hatte. | Nach Jahren der Untätigkeit wurde [[2020]] ein Insolvenzverfahren über das Hotel eingeleitet und Leitner, der zum Notgeschäftsführer eingesetzt worden war, informierte Anfang Oktober 2020, dass man sich die Gesellschafterversammlung am [[1. Oktober]] auf einen Käufer geeinigt hatte. | ||
Drei Interessenten hätten es bis ins Bestbieterverfahren geschafft. Auf wen die Wahl gefallen sei, könne er erst nach dem [[5. Oktober]] sagen, da es "gesellschaftsrechtliche Fristen" einzuhalten gelte. Bei den [[Salzburger Nachrichten]] meldete sich ein offenbar unterlegener Mitbieter, der Tennengauer Immobilienentwickler Horst Purkhart. Er sagte, er sei der Bestbieter gewesen und hätte sein Angebot zuletzt noch einmal um 100.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro erhöht. Sein Plan sei es gewesen, eine Seniorenresidenz zu errichten, was mindestens 40 Arbeitsplätze für Adnet gebracht hätte. Leitner habe ihm jedoch mitgeteilt, dass es nicht vorrangig ums Geld gehe, da sich ein namhafter Adneter Unternehmer um die Immobilie bemühe. Im Mittelpunkt der heftigen Spekulationen stand Claro-Gründer Josef Dygruber. Am [[14. Oktober]] 2020 bestätigte sich dieses Gerücht: Dygruber ist der neue Besitzer der Immobilie. Dygruber ist Eigentümer und Gründer des Geschirrspülmittelherstellers Claro. 1995 kamen die ersten Produkte auf den Markt. Derzeit (2020) befindet sich das Unternehmen in [[Mondsee (Ort)|Mondsee]], soll aber in absehbarer Zeit nach [[Anif]] übersiedelt werden. Das Hotel hat die Privatperson Sepp Dygruber gekauft.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/adnet-claro-eigentuemer-kauft-das-hotel-des-chinesen-94193068 www.sn.at] 14. Oktober 2020</ref> | Drei Interessenten hätten es bis ins Bestbieterverfahren geschafft. Auf wen die Wahl gefallen sei, könne er erst nach dem [[5. Oktober]] sagen, da es "gesellschaftsrechtliche Fristen" einzuhalten gelte. Bei den [[Salzburger Nachrichten]] meldete sich ein offenbar unterlegener Mitbieter, der Tennengauer Immobilienentwickler Horst Purkhart. Er sagte, er sei der Bestbieter gewesen und hätte sein Angebot zuletzt noch einmal um 100.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro erhöht. Sein Plan sei es gewesen, eine Seniorenresidenz zu errichten, was mindestens 40 Arbeitsplätze für Adnet gebracht hätte. Leitner habe ihm jedoch mitgeteilt, dass es nicht vorrangig ums Geld gehe, da sich ein namhafter Adneter Unternehmer um die Immobilie bemühe. Im Mittelpunkt der heftigen Spekulationen stand Claro-Gründer [[Josef Dygruber]]. Am [[14. Oktober]] 2020 bestätigte sich dieses Gerücht: Dygruber ist der neue Besitzer der Immobilie. Dygruber ist Eigentümer und Gründer des Geschirrspülmittelherstellers [[Claro Products GmbH|Claro]]. 1995 kamen die ersten Produkte auf den Markt. Derzeit (2020) befindet sich das Unternehmen in [[Mondsee (Ort)|Mondsee]], soll aber in absehbarer Zeit nach [[Anif]] übersiedelt werden. Das Hotel hat die Privatperson Sepp Dygruber gekauft.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/adnet-claro-eigentuemer-kauft-das-hotel-des-chinesen-94193068 www.sn.at] 14. Oktober 2020</ref> | ||
Aus den Verkaufsunterlagen geht hervor, dass das Grundstück rund 3 400 Quadratmeter groß ist, 2 000 Quadratmeter davon seien Garten. 2020 lagen die Grundstückspreise in Adnet zwischen 600 bis 700 Euro pro Quadratmeter, was einen Kaufpreis von 2,1 bis 2,4 Millionen Euro ergäbe, abzüglich möglicher Abbruch- und Entsorgungskosten. | Aus den Verkaufsunterlagen geht hervor, dass das Grundstück rund 3 400 Quadratmeter groß ist, 2 000 Quadratmeter davon seien Garten. 2020 lagen die Grundstückspreise in Adnet zwischen 600 bis 700 Euro pro Quadratmeter, was einen Kaufpreis von 2,1 bis 2,4 Millionen Euro ergäbe, abzüglich möglicher Abbruch- und Entsorgungskosten. | ||