Pabenschwandt: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Seit dem Jahr 1705 gehört das Gut Pabenschwand zum Stift St. Peter. Aus Anlass des 300-Jahr-Jubiläums errichtete nun die Erzabtei St. Peter und die im Jahr 1800 gegründete Prangerschützengesellschaft eine Kapelle zu Ehren des Hl. Leonhard. An einer Gedenktafel aus der Außenseite der Kapelle wird auf die tragische Vergangenheit von Pabenschwand in der NS-Zeit Bezug genommen und soll an die 12 namenlosen KZ-Häftlinge erinnern, die in Pabenschwand beschäftigt waren und deren genaues Schicksal unbekannt ist. | + | Seit dem Jahr [[1705]] gehört das Gut Pabenschwand zum Stift St. Peter. Aus Anlass des 300-Jahr-Jubiläums errichtete nun die Erzabtei St. Peter und die im Jahr 1800 gegründete Prangerschützengesellschaft eine Kapelle zu Ehren des Hl. Leonhard. An einer Gedenktafel aus der Außenseite der Kapelle wird auf die tragische Vergangenheit von Pabenschwand in der NS-Zeit Bezug genommen und soll an die 12 namenlosen KZ-Häftlinge erinnern, die in Pabenschwand beschäftigt waren und deren genaues Schicksal unbekannt ist. |
In den letzten Monaten vor Kriegsende, sollen im „Versuchsgut Pabenschwand“ unter dem Arzt [[Karl Fahrenkamp]] auch Plainfeld medizinische Versuche an den Häftlin gen unternommen worden sein. | In den letzten Monaten vor Kriegsende, sollen im „Versuchsgut Pabenschwand“ unter dem Arzt [[Karl Fahrenkamp]] auch Plainfeld medizinische Versuche an den Häftlin gen unternommen worden sein. | ||
Version vom 9. März 2011, 13:36 Uhr
Pabenschwand ist ein alter Gutshof in Plainfeld im Besitz vom Erzstift St. Peter in Salzburg.
Geschichtliches
Seit dem Jahr 1705 gehört das Gut Pabenschwand zum Stift St. Peter. Aus Anlass des 300-Jahr-Jubiläums errichtete nun die Erzabtei St. Peter und die im Jahr 1800 gegründete Prangerschützengesellschaft eine Kapelle zu Ehren des Hl. Leonhard. An einer Gedenktafel aus der Außenseite der Kapelle wird auf die tragische Vergangenheit von Pabenschwand in der NS-Zeit Bezug genommen und soll an die 12 namenlosen KZ-Häftlinge erinnern, die in Pabenschwand beschäftigt waren und deren genaues Schicksal unbekannt ist.
In den letzten Monaten vor Kriegsende, sollen im „Versuchsgut Pabenschwand“ unter dem Arzt Karl Fahrenkamp auch Plainfeld medizinische Versuche an den Häftlin gen unternommen worden sein.