Obertrum am See: Unterschied zwischen den Versionen
→Von der Hallstattzeit bis zur Landnahme: Römischer Gutshof |
|||
| Zeile 64: | Zeile 64: | ||
==Geschichte==</noinclude> | ==Geschichte==</noinclude> | ||
===Von der Hallstattzeit bis zur Landnahme=== | ===Von der Hallstattzeit bis zur Landnahme=== | ||
Die Gegend um die Trumer Seen wurde bereits sehr früh besiedelt wovon Funde und Grabhügel aus der [[Hallstattzeit]] zeugen. Später hinterließen die Römer in der zur [[Provincia Noricum|Provinz Norikum]] gehörenden Gegend um Obertrum ihre Spuren. Unter anderem erinnern eine Heizungsanlage („Hypokaustrum“) im Weiler Kirchstätt und mehrere Ortsnamen wie z. B. „Strass“ an die römische Besiedlung. Nach [[Norbert Heger]] | Die Gegend um die Trumer Seen wurde bereits sehr früh besiedelt wovon Funde und Grabhügel aus der [[Hallstattzeit]] zeugen. Später hinterließen die Römer in der zur [[Provincia Noricum|Provinz Norikum]] gehörenden Gegend um Obertrum ihre Spuren. Unter anderem erinnern eine Heizungsanlage („Hypokaustrum“) im Weiler Kirchstätt und mehrere Ortsnamen wie z. B. „Strass“ an die römische Besiedlung. Nach [[Norbert Heger]] befanden sich in Obertrum auch zwei der [[Römische Gutshöfe|Römischen Gutshöfe]], einst Zentren [[Römische Landwirtschaft|Römischer Landwirtschaft]] im Salzburger [[Flachgau]]. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches siedelten sich ab dem [[7. Jahrhundert]] die [[Bajuwaren]] im heutigen Flachgau an und christianisierten auch das Gebiet um die Trumer Seen. Im Jahr [[739]] kam die Gegend um Obertrum durch eine Schenkung des Bayernherzogs [[Tassilo III.]] zur Diözese Passau. Nach dem Einfall der plündernden und mordenden Magyaren (=Ungarn) blieb die Gegend lange Zeit entvölkert und verödet. Etwa um das Jahr [[1000]] kam das Trumer Seengebiet in den Besitz des Erzbischofs von Passau der es von den Vögten der Haunsdorfer und Schleedorfer verwalten ließ. | ||
===Zeit des Erzbistums und Übergang an Österreich=== | ===Zeit des Erzbistums und Übergang an Österreich=== | ||