Eglseer Kreuz in der Glasenbachklamm: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Princeps alorum (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt
 
Princeps alorum (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
Das '''Eglseerkreuz''' ist ein [[Wegkreuz]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Elsbethen]].


==Geschichte==
Errichtet wurde das Eglseerkreuz im Oktober 1981, zum 10jährigen Jubiläum der Brauchtumsgruppe „Die Eglseer', aus Dankbarkeit für die gute Vereinsarbeit. Der ursprüngliche Standort des Kreuzes war an der Straße vor dem Gasthof Schwaitlalm. 1996 wurde das Kreuz am östlichen, oberen Eingang zur Glasenbach Klamm versetzt. Der Herrgott wurde von Hr. Beran aus Grödig geschnitzt. Die handgeschmiedete Sockelhalterung wurde von Herbert Eckschlager aus Vorderfager gefertigt. Das Kreuz von Josef Herbst sen. gefertigt


Das Eglseer Kreuz ist ein Wegkreuz in der Flachgauer Gemeinde Elsbethen.
2021 wurde das Eglseer Kreut generalsaniert
Geschichte


Das Marterl erinnert an den Holzknecht Franz Eckschlager, der am 22. November 1960 von einem Felsbrocken tödlich verletzt. Durch den Lärm der Motorsäge konnte er den herabkollernden Stein nicht hören. Der Name des Steinmetzs, der den Gedenkstein anfertigte, ist unbekannt.
Das Kreuz war nach der Errichtung Ort der Andacht und Feier beim Eglseer Kirtag sowie für zahlreiche Besucher der Glasenbachklamm ein Ort der Andacht und des Innehaltens beim Besuch der Klamm.
Beschreibung


Das 0,5 mal 0,9 m große Marterl befindet sich in der „Klaus“ am Fuß der Mühlsteinwand auf dem Felsbrocken, der einen Holzarbeiter erschlug. Der Konglomeratstein erinnert in seiner Form an einen Grabstein. Im oberen Drittel des Steines ist eine 30 x 22 cm große Marmorplatte mit der Inschrift: „Zum Gedenken an den Forstarbeiter Franz Eckschlager tödlich verunglückt an dieser Stelle am 22. 11. 1960“ angebracht.
Quelle


Marterl.at
==Beschreibung==
Das Eglseerkreuz wurde mit einem rautenförmigen, rustikal geschruppten Kasten. Die Windlatte ist mit: „Brauchtumsgr. Die Eglseer – DANK U. BITTE - 1981“ begeschnitzt.
Der Kreuzstamm ist mit einem schmiedeeisernem Band geschmückt und in einem Natursteinsockel verankert. Der Körper, der ans Kreuz geschlagenen, geschnitzten Christusfigur im 3- Nagel-Typus bildet annähernd die Form eines „Y“. Das dornenbekrönte Haupt ist zur Seite geneigt. Ein Teil des mit einer Kordel um die Hüfte gewundenen Lendentuches hängt auf der rechten Körperseite weit herab.
 
==Quelle==
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=162]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Elsbethen]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kleindenkmal]]
[[Kategorie:Kreuz]]
[[Kategorie:Flurkreuz]]

Version vom 27. März 2022, 10:12 Uhr

Das Eglseerkreuz ist ein Wegkreuz in der Flachgauer Gemeinde Elsbethen.

Geschichte

Errichtet wurde das Eglseerkreuz im Oktober 1981, zum 10jährigen Jubiläum der Brauchtumsgruppe „Die Eglseer', aus Dankbarkeit für die gute Vereinsarbeit. Der ursprüngliche Standort des Kreuzes war an der Straße vor dem Gasthof Schwaitlalm. 1996 wurde das Kreuz am östlichen, oberen Eingang zur Glasenbach Klamm versetzt. Der Herrgott wurde von Hr. Beran aus Grödig geschnitzt. Die handgeschmiedete Sockelhalterung wurde von Herbert Eckschlager aus Vorderfager gefertigt. Das Kreuz von Josef Herbst sen. gefertigt

2021 wurde das Eglseer Kreut generalsaniert

Das Kreuz war nach der Errichtung Ort der Andacht und Feier beim Eglseer Kirtag sowie für zahlreiche Besucher der Glasenbachklamm ein Ort der Andacht und des Innehaltens beim Besuch der Klamm.


Beschreibung

Das Eglseerkreuz wurde mit einem rautenförmigen, rustikal geschruppten Kasten. Die Windlatte ist mit: „Brauchtumsgr. Die Eglseer – DANK U. BITTE - 1981“ begeschnitzt. Der Kreuzstamm ist mit einem schmiedeeisernem Band geschmückt und in einem Natursteinsockel verankert. Der Körper, der ans Kreuz geschlagenen, geschnitzten Christusfigur im 3- Nagel-Typus bildet annähernd die Form eines „Y“. Das dornenbekrönte Haupt ist zur Seite geneigt. Ein Teil des mit einer Kordel um die Hüfte gewundenen Lendentuches hängt auf der rechten Körperseite weit herab.

Quelle