Johann Heiß: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
 
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Johann Heiß wurde am 15. November 938 als 4. von 9 Kindern des Liserergütlers Johann Heiß und seiner Frau Maria, geborene Olschützer in Thomatal geboren. Er erlernte den Beruf eines Maurers, um das in die Jahre gekommene Elternhaus neu zu erbauen. Bald darauf wechselte er als Angestellter zur Zehnerkarseilbahn am Obertauern, wo er bis zu seiner Pensionierung in leitender Funktion tätig war.
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Johann Heiß wurde am 15. November 1938 als 4. von 9 Kindern des Liserergütlers Johann Heiß und seiner Frau Maria, geborene Olschützer in Thomatal geboren. Er erlernte den Beruf eines Maurers, um das in die Jahre gekommene Elternhaus neu zu erbauen. Bald darauf wechselte er als Angestellter zur Zehnerkarseilbahn am Obertauern, wo er bis zu seiner Pensionierung in leitender Funktion tätig war.
 
Sein besonderes Interesse galt heimatgeschichtlichen Belangen wie der Hochofenanlage in Bundschuh, für dessen Rettung er in besonderer Weise eintrat. Er gründete den Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage und war über viele Jahre Obmann des in der Folge entstandenen Hochofenmuseums.
 
Sein besonderes Interesse galt heimatgeschichtlichen Belangen wie der Hochofenanlage in Bundschuh, für dessen Rettung er in besonderer Weise eintrat. Er gründete den Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage und war über viele Jahre Obmann des in der Folge entstandenen Hochofenmuseums.
 
Ebenso war er Mitorganisator bei der Gestaltung bzw. Wiedererrichtung der Josefshütte im Schönfeld.
 
Ebenso war er Mitorganisator bei der Gestaltung bzw. Wiedererrichtung der Josefshütte im Schönfeld.

Version vom 24. Februar 2022, 08:37 Uhr

Johann Heiß (* 15. November 1938 in Thomatal, Lungau; † 15. Februar 2022 in Tamsweg) war Landwirt, Maurer, Angestellter, Gründer und Obmann des Hochofenmuseum Bundschuh und Mitorganisator der Josefshütte im Schönfeld.

Leben

Johann Heiß wurde am 15. November 1938 als 4. von 9 Kindern des Liserergütlers Johann Heiß und seiner Frau Maria, geborene Olschützer in Thomatal geboren. Er erlernte den Beruf eines Maurers, um das in die Jahre gekommene Elternhaus neu zu erbauen. Bald darauf wechselte er als Angestellter zur Zehnerkarseilbahn am Obertauern, wo er bis zu seiner Pensionierung in leitender Funktion tätig war. Sein besonderes Interesse galt heimatgeschichtlichen Belangen wie der Hochofenanlage in Bundschuh, für dessen Rettung er in besonderer Weise eintrat. Er gründete den Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage und war über viele Jahre Obmann des in der Folge entstandenen Hochofenmuseums. Ebenso war er Mitorganisator bei der Gestaltung bzw. Wiedererrichtung der Josefshütte im Schönfeld. Mit großem Interesse widmete er sich auch der Ahnenforschung und legte als Ergebnis in seinem Heimathaus ein über 6 Jahrhunderte zurückreichendes Familienarchiv an.

Ehrungen

  • Verdienstzeichen in Silber des Landes Salzburg
  • Ehrenzeichen der Gemeinde Thomatal

Quelle

  • Lungauer Nachrichten, Nr. 31, 2.8.1984
  • Salzburger Nachrichten, 22.11.1994
  • Parte