Leopold Freiherr von Imhof: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Leopold Ludwig Reichsfreiherr von Imhof[-Oberschwambach]''' (* [[7. Juli]] [[1869]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[30. April]] [[1922]] ebenda) war <nowiki>Landes</nowiki>[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#V|verweser]] von [[Liechtenstein]].
  
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Von [[1914]] bis [[1918]] war Baron Imhof Landesverweser von Liechtenstein, d. h. Statthalter des in [[Wien]] residierenden Fürsten in dessen Fürstentum. Dieses Amt übernahm er im April 1914. Von den besten Absichten geleitet, musste er sich hauptsächlich mit der Bewältigung der durch den [[Ersten Weltkrieg]] hervorgerufenen Versorgungsschwierigkeiten des Landes beschäftigen. Er initiierte auch die Landtagswahlordnung von 1918, die anstelle des indirekten Wahlrechtes das direkte Wahlrecht einführte. Am [[7. November]] [[1918]] wurde er im Zuge des sogenannten „Novemberputsches” von der Opposition zum Rücktritt genötigt.
  
Mit seiner Ehefrau Ida, geb. Hoffmann (* 1881 Salzburg; † 19..), hatte er die Kinder Hermann Maria, Ida Karoline und Rupert Max (*&nbsp;1903 Zell; †&nbsp;1973).
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Mit seiner Ehefrau Ida, geborene Hoffmann (* 1881 Salzburg; † 19..), hatte er die Kinder Hermann Maria, Ida Karoline und Rupert Max (*&nbsp;1903 Zell; †&nbsp;1973).
  
 
Er starb in Salzburg nach schwerer Krankheit.
 
Er starb in Salzburg nach schwerer Krankheit.
  
==Quellen==
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* Liechtensteinisches Landesarchiv: [http://www.e-archiv.li/personDetail.aspx?backurl=auto&eID=1&etID=41886&persID=29932 www.e-archiv.li Leopold von Imhof]
 
* Liechtensteinisches Landesarchiv: [http://www.e-archiv.li/personDetail.aspx?backurl=auto&eID=1&etID=41886&persID=29932 www.e-archiv.li Leopold von Imhof]
 
* Liechtensteiner Volksblatt vom 10. Mai 1922: [http://www.e-archiv.li/textDetail.aspx?etID=45322 ''Leopold Freiherr von Imhof †'']
 
* Liechtensteiner Volksblatt vom 10. Mai 1922: [http://www.e-archiv.li/textDetail.aspx?etID=45322 ''Leopold Freiherr von Imhof †'']
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19220502&query=%22imhof%22&seite=9 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 2. Mai 1922, Todesanzeige]
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19220502&query=%22imhof%22&seite=9 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 2. Mai 1922, Todesanzeige]
  
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Version vom 3. Februar 2022, 22:14 Uhr

Leopold Ludwig Reichsfreiherr von Imhof[-Oberschwambach] (* 7. Juli 1869 in der Stadt Salzburg; † 30. April 1922 ebenda) war Landesverweser von Liechtenstein.

Leben

Leopold war der jüngste Sohn des Rupert Freiherrn von Imhof.

Imhof studierte Rechtswissenschaften in Wien und München und trat in den österreichischen Staatsdienst. Nach Stellungen bei den Landesregierungen von Salzburg, Oberösterreich und Tirol wurde er Ministerialsekretär im k. k. Ministerium des Innern.

Von 1914 bis 1918 war Baron Imhof Landesverweser von Liechtenstein, d. h. Statthalter des in Wien residierenden Fürsten in dessen Fürstentum. Dieses Amt übernahm er im April 1914. Von den besten Absichten geleitet, musste er sich hauptsächlich mit der Bewältigung der durch den Ersten Weltkrieg hervorgerufenen Versorgungsschwierigkeiten des Landes beschäftigen. Er initiierte auch die Landtagswahlordnung von 1918, die anstelle des indirekten Wahlrechtes das direkte Wahlrecht einführte. Am 7. November 1918 wurde er im Zuge des sogenannten „Novemberputsches” von der Opposition zum Rücktritt genötigt.

Mit seiner Ehefrau Ida, geborene Hoffmann (* 1881 Salzburg; † 19..), hatte er die Kinder Hermann Maria, Ida Karoline und Rupert Max (* 1903 Zell; † 1973).

Er starb in Salzburg nach schwerer Krankheit.

Quellen