Zirbe: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Samen waren (ähnlich wie heute die Piniensamen) mit ihrem nussartigen Geschmack gelegentlich als schmackhafte Backzutat für Kekse und Kuchen bekannt, und wurden oft auch falsche Pignoli genannt. Die Zirbensamen bilden übrigens bis heute die Hauptnahrung des Tannenhähers.<ref name="Medicus"></ref> | Die Samen waren (ähnlich wie heute die Piniensamen) mit ihrem nussartigen Geschmack gelegentlich als schmackhafte Backzutat für Kekse und Kuchen bekannt, und wurden oft auch falsche Pignoli genannt. Die Zirbensamen bilden übrigens bis heute die Hauptnahrung des Tannenhähers.<ref name="Medicus"></ref> | ||
Die Zirbe war in fürsterzbischöflicher Zeit von den Baumfällern auch deshalb begehrt, weil sie das duftende Harz als "Tschik" anstelle von Kaugummi | Die Zirbe war in fürsterzbischöflicher Zeit von den Baumfällern auch deshalb begehrt, weil sie das duftende Harz als "Tschik" anstelle von Kaugummi verwendeten. Das Harz der Zirbe wurde aber auch von eigenen "Pechbrockern" gewonnen, indem sie die Borke des Stammes an verschiedenen Stellen aufhackten und das ausfließende Harz in eigenen Gefäßen auffingen. | ||
== Zirben in Salzburg == | == Zirben in Salzburg == | ||