Zäzilia Amalia Schlegel: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[21. April]] [[1846]] heiratete sie im [[Salzburger Dom]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBIX/?pg=136 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX, S. 134.] </ref> [[Richard Franz Schlegel]]. Zäzilia Amalia starb 14 Tage nach der Geburt ihrer Tochter Franziska Schlegel (* 1. Juni 1848) am 14. Juni 1848 und wurde in der [[Gruftarkaden auf dem Sebastiansfriedhof|Familiengruft]] auf dem [[Sebastiansfriedhof]] bestattet.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBV/?pg=194 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band V, S. 281.]</ref> | Am [[21. April]] [[1846]] heiratete sie im [[Salzburger Dom]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBIX/?pg=136 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX, S. 134.] </ref> [[Richard Franz Schlegel]]. Zäzilia Amalia starb 14 Tage nach der Geburt ihrer Tochter Franziska Schlegel (* 1. Juni 1848) am 14. Juni 1848 und wurde in der [[Gruftarkaden auf dem Sebastiansfriedhof|Familiengruft]] auf dem [[Sebastiansfriedhof]] bestattet.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBV/?pg=194 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band V, S. 281.]</ref> | ||
Die umfangreiche Sammlung der [[Kobler-Spängler-Briefe]] enthält zahlreiche Briefe der „Mali“ bzw. „Maly“ (auch: „Mally Kobler“ 1840 in einem Brief von Paul C. Reschig) von verschiedenen Personen, 1842 und 1844 z. B. von Rosa Hablin (damals in Varazdin, Kroatien). Diese Beziehung scheint eine „etwas anstrengende Freundschaft“ gewesen zu sein. Wiederholt wird nach Bekräftigung von „Treue“ und „Liebe“ verlangt. Mit Rosa korrespondierte Amalie auf Deutsch und auf Französisch. 1843 bekam sie einen Brief von „Karl“; ebenfalls 1843 schreibt sie an einen „lieben Freund“ (wohl „Karl“). Zahlreich und umfangreich sind die Briefe der „Maly“ bzw. „Mali“ an ihre Herzensfreundin in etwa gleichem Alter, an Betti Kobler (* 1825; † 1881; Amalie wurde 1821 geboren) in Schärding. Ein Schwerpunkt dieser Briefe [bisher übertragen 1844 bis 1846] ist die ständige Frage nach Gesundheit und Wohlergehen, ein weiterer vielfach wiederholte Grüße von den Salzburger Familien [[Paurnfeind]], Schlögelhofer, [[Laschensky]], Kudorfer (auch: Kuedorfer), [[Weizner]] usw. Neben den Beteuerungen „innigster Liebe“ in für uns heute vielleicht befremdlicher Intensität stehen Forderungen nach umgehender Antwort mit „langen“ Briefen. Fragen der aktuellen Mode spielen eine große Rolle; manches ist „Alltagsklatsch“ mit vielleicht (für uns heute) versteckten Hinweisen auf das Salzburger Leben und auf dort beliebte Örtlichkeiten in den 1840er Jahren. Vom Ehemann [[Richard Franz Schlegel]] wird berichtet, dass er ein offenbar gefragter und mit Operationen erfolgreicher Arzt war. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch die gesellschaftliche „Rolle“, die man spielt (spielen will) und etwa mit Modebekleidung demonstrieren kann. [Weiteres wird evtl. ergänzt.] | |||
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