Motorrad-Rennsportgeschichte von 1928 bis zur Gegenwart: Unterschied zwischen den Versionen
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''Bei der ersten englischen Tourist Trophy 1907 auf der Insel Man gewann Charlie Collier auf einer Matchless, die sein Vater Henry Herbert Collier konstruiert hatte. Ein anderen englischer Motorradkonstrukteur, Dan Rudge, hatte vor allem in den [[1920er]]-Jahren viele motorsportliche Erfolge mit seinen Rudge-Modellen, die von Spitzenfahrern wie Graham Walker, Ernie Nott, Henry Tyrell-Smith und Wal Handley erreicht wurden. | ''Bei der ersten englischen Tourist Trophy 1907 auf der Insel Man gewann Charlie Collier auf einer Matchless, die sein Vater Henry Herbert Collier konstruiert hatte. Ein anderen englischer Motorradkonstrukteur, Dan Rudge, hatte vor allem in den [[1920er]]-Jahren viele motorsportliche Erfolge mit seinen Rudge-Modellen, die von Spitzenfahrern wie Graham Walker, Ernie Nott, Henry Tyrell-Smith und Wal Handley erreicht wurden. | ||
''Nach dem [[ | ''Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] fanden ab 1921 einige nationale „Große Preise“ in Frankreich (Le Mans), [[Belgien]] (Francorchamps), [[Italien]] (Monza) und in der [[Schweiz]] statt. Aber der erste richtige Europameisterschaftslauf fand erst [[1924]] statt. Der Motorradweltverband (FICM) hatte entschieden, dass jeder Fahrer den Titel Europameister tragen dürfe, der ein Rennen im „''Großen Preis von Europa''“ gewinnt. Diese Veranstaltung fand einmal im Jahr abwechselnd in einem anderen Land statt. | ||
''1924 hatten die Österreicher Hugo Höbel und Rupert Karner auf Puch mit den Plätzen zwei und drei beim „Großen Preis von Europa“ in Monza auf diese österreichische Motorradmarke aufmerksam gemacht. Sicherlich ein echtes Rennmotorrad aus Österreich war dann die wassergekühlte Puch mit Ladepumpe im Jahr 1931. Puch hatte mit dem Grazer Siegfried Cmyral und dem Schweizer Elvetio Toricelli zwei erfolgreiche Fahrer. Toricelli gewann im Juli 1931 den „''Großen Preis von Deutschland''“ vor den bis dahin ungeschlagenen englischen Motorrädern New Imperial, Excelsior und Rudge. | ''1924 hatten die Österreicher Hugo Höbel und Rupert Karner auf Puch mit den Plätzen zwei und drei beim „Großen Preis von Europa“ in Monza auf diese österreichische Motorradmarke aufmerksam gemacht. Sicherlich ein echtes Rennmotorrad aus Österreich war dann die wassergekühlte Puch mit Ladepumpe im Jahr 1931. Puch hatte mit dem Grazer Siegfried Cmyral und dem Schweizer Elvetio Toricelli zwei erfolgreiche Fahrer. Toricelli gewann im Juli 1931 den „''Großen Preis von Deutschland''“ vor den bis dahin ungeschlagenen englischen Motorrädern New Imperial, Excelsior und Rudge. | ||