St. Salvator-Kirche: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „Corpus-Christi-Bruderschaft“ durch „Corporus-Christi-Bruderschaft“ |
|||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die 1618 von [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] errichtete St. Salvator-Kirche war der Sitz der [[ | Die 1618 von [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] errichtete St. Salvator-Kirche war der Sitz der [[Corporus-Christi-Bruderschaft]], die zur Zeit der Gegenreformation eine bekannte religiöse Laien-Bruderschaft - wegen ihrer typischen roten Gewänder auch "Rote Bruderschaft" genannt - war. Direkt angrenzend hatte dort in der bis [[1603]] die [[Kirche zum heiligen Johannes von Stubenberg]] gestanden. | ||
Am [[4. April]] 1619 wurde die Kirche zu [[Fronleichnam]] von [[Weihbischof]] [[Johann Paul Ciurletti]] geweiht. Der Altar im Chor war als Holzschnitt-Arbeit ausgeführt, er zeigte das heilige Abendmahl und war von [[Santino Solari]] gestaltet worden. Darüber war eine Statue des Welt-Heilands zu sehen. Die beiden Seitenaltäre zeigten aus marmoriertem Holz von [[Johann Michael Rottmayr]] gestaltet Christus am Kreuz, und (von unbekannter Hand gemalt) die hl. Maria. Über dem Portal der Kirche stand einst:<blockquote>''Sacrae Eucharistiae Humili Obsequio Erectae Confraternitati Sacellum cum Coniuncta Aede Marcus Sitticus Archiepiscopus ad perpetuum usum confecit et traditit anno Dni MDCXVIII-''</blockquote>Das Giebelfeld zeigte ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit mit zwei anbetenden Engeln. Die seitlichen Fenster der Kirche waren zwischen den angrenzenden Bürgerhäusern großteils blind. | Am [[4. April]] 1619 wurde die Kirche zu [[Fronleichnam]] von [[Weihbischof]] [[Johann Paul Ciurletti]] geweiht. Der Altar im Chor war als Holzschnitt-Arbeit ausgeführt, er zeigte das heilige Abendmahl und war von [[Santino Solari]] gestaltet worden. Darüber war eine Statue des Welt-Heilands zu sehen. Die beiden Seitenaltäre zeigten aus marmoriertem Holz von [[Johann Michael Rottmayr]] gestaltet Christus am Kreuz, und (von unbekannter Hand gemalt) die hl. Maria. Über dem Portal der Kirche stand einst:<blockquote>''Sacrae Eucharistiae Humili Obsequio Erectae Confraternitati Sacellum cum Coniuncta Aede Marcus Sitticus Archiepiscopus ad perpetuum usum confecit et traditit anno Dni MDCXVIII-''</blockquote>Das Giebelfeld zeigte ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit mit zwei anbetenden Engeln. Die seitlichen Fenster der Kirche waren zwischen den angrenzenden Bürgerhäusern großteils blind. | ||