Josef Weilguny: Unterschied zwischen den Versionen

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Josef Weilguny betrieb gemeinsam mit Ing. Adolf Reitsch den Kupfer- und Schwefeklkiesbergbau in Schwarzenbach bei [[Dienten am Hochkönig]].
Josef Weilguny betrieb gemeinsam mit Ing. Adolf Reitsch den Kupfer- und Schwefeklkiesbergbau in Schwarzenbach bei [[Dienten am Hochkönig]].
=====Inschlagalpe Leogang=====
=====Inschlagalpe Leogang=====
Hauptartikel: [[Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe]]
* Hauptartikel: [[Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe]]
 
[[1923]] / [[1924]] sicherte sich das Bergbauunternehmen des Ing. Adolf Reitsch und des Josef Weilguny aus Mühlbach im Oberpinzgau hier die Abbaurechte.  [[1931]] übertrug Ing. Adolf Reitsch alle Bergrechte – Freischürfe und Geschäftsanteile - an Josef Weilguny. [[1933]] übergab dieser alle Rechte an seine Frau Stefanie Weilguny. [[1936]] erwarb der Bergbauunternehmer Josef Weilguny gemeinsam mit Hans Brabec aus Troppau in der Tschechoslowakei die Bergrechte auf dem Nöckelberg in der KG Schwarzleo in Leogang. Da die Vertragsbestimmungen hinsichtlich der Kaufsumme nicht eingehalten werden konnten, ging dieser Besitz wieder an den Verkäufer – die Kupfergewerkschaft [[Viehhofen]].  
[[1923]] / [[1924]] sicherte sich das Bergbauunternehmen des Ing. Adolf Reitsch und des Josef Weilguny aus Mühlbach im Oberpinzgau hier die Abbaurechte.  [[1931]] übertrug Ing. Adolf Reitsch alle Bergrechte – Freischürfe und Geschäftsanteile - an Josef Weilguny. [[1933]] übergab dieser alle Rechte an seine Frau Stefanie Weilguny. [[1936]] erwarb der Bergbauunternehmer Josef Weilguny gemeinsam mit Hans Brabec aus Troppau in der Tschechoslowakei die Bergrechte auf dem Nöckelberg in der KG Schwarzleo in Leogang. Da die Vertragsbestimmungen hinsichtlich der Kaufsumme nicht eingehalten werden konnten, ging dieser Besitz wieder an den Verkäufer – die Kupfergewerkschaft [[Viehhofen]].  
Das Rohmagnesitvorkommen auf der Inschlagalpe im Gemeindegebiet von [[Leogang]], das im Jahr [[1936]] aufgeschlossen worden war, war im Jahr [[1940]] im Besitz von Josef Weilguny, dessen Gattin Stephanie Weilguny und – als stillem Teilhaber – des Textilfabrikanten Emil Chmel aus Aachen im Deutschen Reich. Weilguny war in der Folge Magnesitwerkbesitzer und Betriebsführer des Rohmagnesitbergbaues Inschlagalpe, seine Ehefrau Stephanie war Mitbesitzerin der Rechte auf der Inschlagalpe.
Das Rohmagnesitvorkommen auf der Inschlagalpe im Gemeindegebiet von [[Leogang]], das im Jahr [[1936]] aufgeschlossen worden war, war im Jahr [[1940]] im Besitz von Josef Weilguny, dessen Gattin Stephanie Weilguny und – als stillem Teilhaber – des Textilfabrikanten Emil Chmel aus Aachen im Deutschen Reich. Weilguny war in der Folge Magnesitwerkbesitzer und Betriebsführer des Rohmagnesitbergbaues Inschlagalpe, seine Ehefrau Stephanie war Mitbesitzerin der Rechte auf der Inschlagalpe.
Es erfolgte der Rohmagnesitabbau auf der Inschlagalpe in den Kriegsjahren auch unter Einsatz von Kriegsgefangenen.
Es erfolgte der Rohmagnesitabbau auf der Inschlagalpe in den Kriegsjahren auch unter Einsatz von Kriegsgefangenen.
Aus den in den Zwanzigerjahren des [[20. Jahrhundert]] ursprünglich groß angelegten Plänen, eine Magnesitindustrie im Großraum [[Saalfelden]] aufzuziehen, wurde aufgrund von Konkurrenz und der ungünstigen wirtschaftlichen Lage nach dem [[Erster Weltkrieg]] jedoch nichts.
Aus den in den Zwanzigerjahren des [[20. Jahrhundert]] ursprünglich groß angelegten Plänen, eine Magnesitindustrie im Großraum [[Saalfelden]] aufzuziehen, wurde aufgrund von Konkurrenz und der ungünstigen wirtschaftlichen Lage nach dem [[Erster Weltkrieg]] jedoch nichts.
Josef Weilguny blieb bis zu seinem Tod im Jahr [[1951]] Bergwerksmitbesitzer und Inhaber der Abbaurechte.  
Josef Weilguny blieb bis zu seinem Tod im Jahr [[1951]] Bergwerksmitbesitzer und Inhaber der Abbaurechte.
 
=====Diabasabbau Saalfelden=====
=====Diabasabbau Saalfelden=====
Hauptartikel: [[Diabas]]
Hauptartikel: [[Diabas]]