DomQuartier Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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==Dauer des Rundgangs ==
 
==Dauer des Rundgangs ==
Für die etwa 2 500 Schritte (1 300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse läßt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden „Expressführungen“ angeboten.
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Für die etwa 2 500 Schritte (1 300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis zwei Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse lässt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden „Expressführungen“ angeboten.
  
 
== Partner DomQuartier GmbH ==
 
== Partner DomQuartier GmbH ==
Land Salzburg, Domkirchenfonds (Erzdiözese Salzburg), Erzabtei St. Peter. Das [[Salzburg Museum]] bespielt regelmäßig das Nordoratorium, vor allem mit Exponaten der barocken Sammlung Rossacher.
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Land Salzburg, Domkirchenfonds (Erzdiözese Salzburg), Benediktiner-Erzabtei St. Peter. Das [[Salzburg Museum]] bespielt regelmäßig das Nordoratorium, vor allem mit Exponaten der barocken Sammlung Rossacher.
  
 
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===Ausführende Architekten===
 
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Verbindungsstiege, Brandschutzmaßnahmen, Nordturm: Atelier Labacher, Salzburg<br />
 
Ausstellungsgestaltung für das Salzburg Museum im Nordoratorium: Architekt Gerhard Mitterberger, Graz<br />
 
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Kosteneemittlungsgrundlagen: Ing. [[Markus Löffelberger]], Salzburg
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Kosteneemittlungsgrundlagen: Ing. Markus Löffelberger, Salzburg
  
 
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Corporate Design, Leit- und Informationssystem, Medienproduktion: Agentur State, Berlin<br />
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* Presseunterlagen anlässlich Eröffnungstags-Pressegespräch
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* [http://peterkrackowizer.zenfolio.com/p792074050 Bilder von der Eröffnung im Mai 2014 und einem Rundgang]
 
  
  

Version vom 2. Juli 2021, 20:49 Uhr

Übersichtsbild
Trailer
Globenschrank in der Kunst- und Wunderkammer.
Raum in der Residenz mit der Statue Jüngling vom Magdalensberg
Nördliche Dombögen mit Dachterrasse
Langhaus des Doms, von der Empore gesehen

Das DomQuartier Salzburg (DQS) ist ein Zusammenschluss mehrerer Museen, die ihre Sammlungen in historischen Gebäuden präsentieren, die um den Domplatz in der Altstadt der Stadt Salzburg stehen.
Das DomQuartier Salzburg ist Mitglied der Marketing-Kooperation hello salzburg.

Einleitung

Das als Rundgang angelegte Museumskonzept führt im Uhrzeigersinn durch die Alte Residenz, die Dombögen, den Salzburger Dom, die Erzabtei St. Peter den Wallistrakt und wieder zur Alten Residenz. Besucher können das DomQuartier Salzburg an zwei Stellen betreten und verlassen: entweder an der Hauptkassa im Eingangsbereich zur Alten Residenz, oder in der Vorhalle des Doms (Kassa des Dommuseums).

Sammlungen und Schauräume

Prunkräume der Alten Residenz
Residenzgalerie: mit Buchhandlung und Bistro
Dombögen: Café mit Kaffeehausgarnituren auf der Dachterrasse
Nordoratorium im Dom
Domorgelempore
Dommuseum
Kunst- und Wunderkammer
Lange Galerie (Bildergalerie der Benediktiner-Erzabtei St. Peter)
Museum St. Peter → Claviorganum
Michael-Haydn-Gedenkstätte
Franziskanerkirche

Entwicklung und Geschichte

Das DomQuartier Salzburg (DQS) wurde am 17. Mai 2014 eröffnet. Der Rundgang vermittelt facettenreiche Einblicke in das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht. Die Dombogenterrasse gewährt einen einzigartigen Blick auf den Domplatz, den Residenzplatz sowie die Stadtberge und die Festung Hohensalzburg.

Auf 15 000 Quadratmetern werden 2 000 Exponate präsentiert. Diese geben Einblicke in „1300 bewegte Jahre“. Der Museumsrundgang ist 1 300 Meter lang und führt durch 116 Türen. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden viele verschlossene Türen wieder geöffnet.

Vor mehr als 400 Jahren begannen die mächtigen Fürsterzbischöfe, die Stadt Salzburg in ein barockes Juwel zu verwandeln. Salzburg war durch den Handel mit Salz, Gold und anderen Rohstoffen äußerst vermögend geworden und sollte durch die Arbeiten der besten Architekten der damaligen Zeit in eine repräsentative Residenzstadt verwandelt werden. Ergebnis war eine prächtige Barockstadt, die 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.

Zu den bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg gehörte Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun. In seiner 14jährigen Regierungszeit (1654 bis 1668) prägte er das Bild der Stadt. Er ließ die Dombögen errichten, den Residenz- und den Domplatz gestalten sowie eine Gemäldegalerie bauen – die heutige Lange Galerie in St. Peter. Er schuf damit die architektonischen Voraussetzungen des DQS-Rundgangs.

Kirchliche und weltliche Herrschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, Architektur und Musik werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert. Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 13 Prunkräume der bis zum Ende des Fürsterzbistums 1803 als fürsterzbischöfliche Amts- und Wohnräume genutzten Residenz mit ihren kostbaren Stuckarbeiten, Deckengemälden und wertvollem Interieur. Bis 1918 diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des österreichischen Kaiserhauses.

Im 3. Obergeschoss der ehemals fürsterzbischöflichen Residenz werden Gemälde des 16. bis 19. Jahrhunderts gezeigt, mit Schwerpunkten in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts in italienischer, französischer und österreichischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie österreichischen Meisterwerken des 19. Jahrhunderts. Bereits unter Fürsterzbischof Hieronymus von Colloredo wurden diese Räumlichkeiten als Gemäldegalerie genutzt.

Über die Dombogenterrasse mit einem imposanten Ausblick auf das barocke Zentrum der Altstadt gelangt man in das mit aufwändigem Stuck ausgestattete nördliche Oratorium des Salzburger Doms, das Sonderausstellungen zum Thema Barock präsentiert.

Die Domorgelempore erschließt den Weg in das Dommuseum im Südoratorium des Dom mit Kunstschätzen aus 1300 Jahren. Es zeigt neben dem Rupertuskreuz kostbare liturgische Geräte aus dem Domschatz sowie gotische und barocke Gemälde und Skulpturen aus Kirchen und Klöstern Salzburgs.

Die 1974 rekonstruierte fürsterzbischöfliche Kunst- und Wunderkammer ist eine der wenigen in Europa, deren historische Einrichtung noch erhalten ist. Die originalen Schaukästen des 17. Jahrhunderts bergen eine Fülle staunenswerter Objekte und Kuriositäten aus Kunst, Natur und Technik.

Die sich anschließende Lange Galerie, eindrucksvolle 70 Meter lang, wurde 16571661 errichtet. Bis zur Säkularisation 1803 diente sie als Gemäldegalerie der Fürsterzbischöfe. In dieser Tradition sind heute großformatige, religiöse Gemälde aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter zu sehen.

In einem baulich neu erschlossenen Trakt der Residenz Wallistrakt werden ausgewählte Meisterwerke aus den überaus reichen Sammlungen der altehrwürdigen Erzabtei St. Peter gezeigt, dem ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum Museum St. Peter.

Ursprünglich war auch die Möglichkeit in die Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau von einer Empore aus zu blicken. Dieser Zugang wurde jedoch nach einigen Jahren von den Franziskanern wieder geschlossen.

Entstehung des Domquartiers

Die Idee zum DomQuartier entstand im Mozartjahr 2006 (siehe Salzburger Museumsleitplan). Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.

In Summe flossen 8,571 Mill. Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten trugen Stadt und Land Salzburg sowie die Erzabtei St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die Universität Salzburg. Die Marketing-Kosten bestreiten die Fremdenverkehrsorganisationen von Stadt und Land Salzburg, der Tourismusförderungsfonds sowie das DomQuartier.

Dauer des Rundgangs

Für die etwa 2 500 Schritte (1 300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis zwei Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse lässt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden „Expressführungen“ angeboten.

Partner DomQuartier GmbH

Land Salzburg, Domkirchenfonds (Erzdiözese Salzburg), Benediktiner-Erzabtei St. Peter. Das Salzburg Museum bespielt regelmäßig das Nordoratorium, vor allem mit Exponaten der barocken Sammlung Rossacher.

Öffnungszeiten

Täglich, außer Dienstag, 10:00 bis 17:00 Uhr
Juli und August täglich bis 18:00 Uhr
Advent-und Weihnachtszeit täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
24. Dezember geschlossen

Adresse

DomQuartier Salzburg GmbH DomQuartier GmbH
Franziskanergasse 5 a
5020 Salzburg
Geschäftsführerin: Dr. Elisabeth Resmann
Telefon: (06 62) 80 42 21 09
E-Mail: office@domquartier.at

Bauten & Beteiligte Historie

Konzept Museumsleitplan: 2006
Baubeginn, Bauverhandlung: August 2012
Fertigstellung und Übergabe: Dezember 2013
Übergabe der Ersatzräume im Dachgeschoß
an die Universität: Februar 2014
Eröffnung DomQuartier: 17. Mai 2014

Baumaßnahmen

Abbruch- und Rohbauarbeiten waren in Residenz, Wallistrakt und Dom notwendig. Im ersten Schritt des Gesamtprojekts wurden in einem frühen Stadium bereits die Restaurierungen und Umbauarbeiten auf der Terrasse über den nördlichen Dombögen (2007), die Lange Galerie in der Erzabtei St. Peter (2009) sowie die Stiege und die brandschutztechnische Adaptierung im Nordturm des Domes (2010) vorgenommen.

Im zweiten Schritt wurden Adaptierungen in der Residenz sowie die Umbauarbeiten im Wallistrakt vollzogen. Innenausbauarbeiten im Ausstellungsbereich St. Peter und im Dachgeschoß für die Universität sowie im Nordoratorium folgten. Weiters wurden brandschutz- und sicherheitstechnische Anforderungen sowie klimatechnische Maßnahmen realisiert.

Insgesamt waren etwa 160 Personen (Kernteam 60 Personen) in das Bauvorhaben involviert – mit den Baufirmen über 200 Personen.

Ausführende Architekten

Gesamtkonzept: Mag. arch. Reiner Kaschl, DI Heide Mühlfellner, Salzburg

Detailplanungen
Verbindungsstiege, Brandschutzmaßnahmen, Nordturm: Atelier Labacher, Salzburg
Ausstellungsgestaltung für das Salzburg Museum im Nordoratorium: Architekt Gerhard Mitterberger, Graz
Ausstellungsgestaltung im Museum St. Peter: Architekt Thomas Wizany, Salzburg

Beauftragte Firmen

16 Firmen aus dem Bundesland Salzburg
vier Firmen aus Oberösterreich
Elektroplanung: Pürcher Engineering, Schladming
Planung Heizung, Lüftung, Sanitär: Zimmermann Ingenieure, Bergheim
Statische Bearbeitung: Dipl.-Ing. Hans-Dieter Reichl, Salzburg
Örtliche Bauaufsicht Hochbau: pm I projektmanagement, Salzburg
Kosteneemittlungsgrundlagen: Ing. Markus Löffelberger, Salzburg

Konzeption

Museumsleitplan: Dr. Dieter Bogner, Wien
Corporate Design, Leit- und Informationssystem, Medienproduktion: Agentur State, Berlin
Webauftritt,Social Media: Agentur Salic, Salzburg
Audioguide: ARTEX Museumsservices (Dauer 1,5 Stunden)
Kinder-Audioguide: Artgenossen (Dauer 80 Minuten)

Leitung

Dr. Elisabeth Resmann

Bilder

 DomQuartier Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen