Theodor Billroth: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach seinem Studium in Deutschland ging Billroth [[1852]] nach Wien, wo er ab [[1867]] Universitätsprofessor war. Er leitete wichtige Entwicklungen auf dem Gebiet der Eingeweidechirurgie ein, [[1874]] erste vollständige Kehlkopfexstirpation, [[1881]] erste Magenresektion. Billroth führte die Mischnarkose (Äther und Chloroform) und den wasserdichten Verbandstoff "Billroth-Batist" ein, veranlasste den Bau des Hauses der Gesellschaft der Ärzte (1893) und des Rudolfinerhauses zur Heranbildung von Krankenpflegerinnen und förderte die Einrichtung der Freiwilligen Rettungsgesellschaft in Wien. | Nach seinem Studium in Deutschland ging Billroth [[1852]] nach Wien, wo er ab [[1867]] Universitätsprofessor war. Er leitete wichtige Entwicklungen auf dem Gebiet der Eingeweidechirurgie ein, [[1874]] erste vollständige Kehlkopfexstirpation, [[1881]] erste Magenresektion. Billroth führte die Mischnarkose (Äther und Chloroform) und den wasserdichten Verbandstoff "Billroth-Batist" ein, veranlasste den Bau des Hauses der Gesellschaft der Ärzte (1893) und des Rudolfinerhauses zur Heranbildung von Krankenpflegerinnen und förderte die Einrichtung der Freiwilligen Rettungsgesellschaft in Wien. | ||
Bevor er sich am Wolfgangsee seine [[Parkhotel Billroth|Villa Billroth]] erbaute war er einer der ersten und vor allem | Bevor er sich am Wolfgangsee seine [[Parkhotel Billroth|Villa Billroth]] erbaute war er einer der ersten und vor allem treuesten Sommergäste St. Gilgens. Er wohnte im ''Gasthof zur Post'' und entschloss sich, hier einen Landsitz zu errichten ([[1883]]), die Villa Billroth, die sich an der Stelle des heutigen gleichnamigen Hotels befand. Einer seiner Wahlsprüche lautete:“ Im Glück machen, laß uns glücklich sein.“ | ||
=====Anekdote===== | =====Anekdote===== | ||
Es wird berichtet, dass auch Billroth, an der neuen Haltestelle [[Ischlerbahn|Salzkammergut Localbahn]] neben seiner Villa, mit seiner Familie und der [[Brunnwinkl|Brunnwinkler]] Jugend Fahnen schwingend dem [[Kaiser Franz Joseph I.]] bei einer Extrafahrt seine Ehre erwies. Im darauf folgendem Winter als Billroth bei einer Audienz des | Es wird berichtet, dass auch Billroth, an der neuen Haltestelle [[Ischlerbahn|Salzkammergut Localbahn]] neben seiner Villa, mit seiner Familie und der [[Brunnwinkl|Brunnwinkler]] Jugend Fahnen schwingend dem [[Kaiser Franz Joseph I.]] bei einer Extrafahrt seine Ehre erwies. Im darauf folgendem Winter als Billroth bei einer Audienz des Kaisers in der ''Akademie der Wissenschaft'' in Wien zugegen war, sagte dieser:“ Sie haben aber eine große Familie lieber Hofrat“. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||