Alois Dürlinger: Unterschied zwischen den Versionen

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Aus Anlass der [[Flüchtlingswelle im September 2015|Flüchtlingswelle]] des Herbstes 2015 ernannte ihn der [[Erzbischof]] zum "Assistenten und Sprecher in Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten", kurz: zum "Flüchtlingspfarrer".<ref>Salzburger Nachrichten, 17. Oktober 2015, Lokalteil, S. 14 f</ref>
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Aus Anlass der [[Flüchtlingswelle im September 2015|Flüchtlingswelle]] des Herbstes [[2015]] ernannte ihn der [[Erzbischof]] zum "Assistenten und Sprecher in Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten", kurz: zum "Flüchtlingspfarrer".<ref>Salzburger Nachrichten, 17. Oktober 2015, Lokalteil, S. 14 f</ref>
  
 
Seit dem [[6. März]] [[2017]] war er auch Regionaldechant für das [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Regionaldekanat Lungau, Pinzgau, Pongau|Regionaldekanat Lungau, Pinzgau, Pongau]].<ref>[http://www.kirchen.net/ordinariat/verordnungsblatt Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], [http://www.kirchen.net/fileadmin/user_upload/subportale/Generalvikariat/Verordnungsblaetter/VBl2017/VOBL_03-2017.pdf Jg. 2017, S. 32]</ref>
 
Seit dem [[6. März]] [[2017]] war er auch Regionaldechant für das [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Regionaldekanat Lungau, Pinzgau, Pongau|Regionaldekanat Lungau, Pinzgau, Pongau]].<ref>[http://www.kirchen.net/ordinariat/verordnungsblatt Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], [http://www.kirchen.net/fileadmin/user_upload/subportale/Generalvikariat/Verordnungsblaetter/VBl2017/VOBL_03-2017.pdf Jg. 2017, S. 32]</ref>
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Seit 1. September [[2019]] betreut er als [[Pfarrprovisor]] auch die Pfarren Salzburg-Gneis, Salzburg-Herrnau und Salzburg-Nonntal und ist Leiter des Pfarrverbandes Salzburg-Süd mit Sitz in der [[Stadtpfarre Salzburg-Herrnau]].
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Seit 1. September [[2019]] betreut er als [[Pfarrprovisor]] auch die Pfarren Salzburg-Gneis, Salzburg-Herrnau und Salzburg-Nonntal und ist Leiter des Pfarrverbandes Salzburg-Süd mit Sitz in der [[Stadtpfarre Salzburg-Herrnau]].  
  
 
=== Pferdezüchter ===
 
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Neben seiner pfarrlichen Tätigkeit widmet sich Dürlinger seinen beiden [[Noriker Pferd|Norikerpferd]]en ''Stern'' und ''Romy''. Mehrere Stuten und zwei Deckhengste hat Dürlinger in 18 Jahren gezüchtet. ''Stern I'', die zwölf Fohlen geboren hatte, verendete im Herbst 2012. Die zwei Stuten verbringen die Sommer auf der 1&nbsp;700 [[m ü. A.]] hoch gelegenen [[Großwildalm]] in [[Großarl]].
 
Neben seiner pfarrlichen Tätigkeit widmet sich Dürlinger seinen beiden [[Noriker Pferd|Norikerpferd]]en ''Stern'' und ''Romy''. Mehrere Stuten und zwei Deckhengste hat Dürlinger in 18 Jahren gezüchtet. ''Stern I'', die zwölf Fohlen geboren hatte, verendete im Herbst 2012. Die zwei Stuten verbringen die Sommer auf der 1&nbsp;700 [[m ü. A.]] hoch gelegenen [[Großwildalm]] in [[Großarl]].
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=== Osterkerzen-Sammler ===
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Eigentlich sei er kein Sammlertyp, sagt Pfarrer Alois Dürlinger. Bis auf eine Ausnahme: Osterkerzen. "Ich bin vor 29 Jahren zu Beginn meiner Pfarrerjahre im Großarltal auf die Idee gekommen, ich könnte sie behalten, als eine Art sichtbare Chronik meiner Tätigkeit." Mit jedem Wechsel des Dienstortes habe er vieles zurückgelassen. Die Osterkerzen seien jedoch stets mitübersiedelt. Eingewickelt in Papier und in Kartons verpackt traten sie zuletzt [[2019]] die Reise von St. Veit in die Stadt Salzburg an, wo Dürlinger den Pfarrverband Salzburg-Süd mit den Pfarren Morzg, Gneis, Nonntal und Herrnau leitet.
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67 Osterkerzen hat Dürlinger bisher (Stand Ostern 2021) entzündet. "Ich habe die Kerzen immer im Eingangsbereich des Pfarrhofs aufgestellt, hier in Salzburg haben sie noch keinen fixen Platz, aber ich könnte mir vorstellen, ihnen in einer der Krypten in der Pfarrkirche Nonntal oder Herrnau einen würdigen Platz zu geben."
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Unvergessen ist die Osterkerze aus St. Veit aus dem Jahr 2016. Sie erregte im ganzen Bundesland Aufsehen und brachte Dürlinger Zustimmung, aber auch Kritik ein. "Das waren die turbulentesten Ostern meines Lebens", sagt er. Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle hatte Dürlinger die Kerze als Zeichen seines Protests gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mit Stacheldraht umwickelt. Zudem hatte er als Aufwecksignal am Karfreitag die Glocken geläutet - und löste damit bei vielen Gläubigen einen Sturm der Entrüstung aus. "Ich wurde wüst beschimpft, aber ich würde es wieder tun, Kritik kann mich nicht vom Weg abbringen."
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [[Diskussion:RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)|RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php?title=D%C3%BCrlinger,_Alois_Rupert_(1958-) Dürlinger, Alois Rupert (1958-)]
 
* [[Diskussion:RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)|RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php?title=D%C3%BCrlinger,_Alois_Rupert_(1958-) Dürlinger, Alois Rupert (1958-)]
*[https://www.kirchen.net/ordinariat/verordnungsblatt/ Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], Jg.&nbsp;2001, 2004, 2009, 2013, 2015, 2017, 2018, 2019, 2020
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* [https://www.kirchen.net/ordinariat/verordnungsblatt/ Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], Jg.&nbsp;2001, 2004, 2009, 2013, 2015, 2017, 2018, 2019, 2020
* {{Quelle SN|24. April 2019}}: ''Flüchtlingspfarrer Dürlinger wechselt vom Land in die Stadt'' ([[Daniele Pabinger]])
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* {{Quelle SN|24. April 2019}} ''Flüchtlingspfarrer Dürlinger wechselt vom Land in die Stadt'', [[Daniele Pabinger]]  
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/warum-ein-salzburger-pfarrer-seit-fast-30-jahren-alle-osterkerzen-aufbewahrt-101846872 www.sn.at], ''Warum ein Salzburger Pfarrer seit fast 30 Jahren alle Osterkerzen aufbewahrt'', 2. April 2021, [[Barbara Haimerl]]
 
* {{Quelle PN|25. Juli 2013}}
 
* {{Quelle PN|25. Juli 2013}}
* [[Hofrat]] Dr. [[Max Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Heimatbuch Piesendorf''. Gemeinde Piesendorf 1990, S. 288.
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* [[Max Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Heimatbuch Piesendorf''. Gemeinde Piesendorf 1990, S. 288.
* [http://www.pfarre-goldegg.at/%C3%9Cberuns/DerPfarrer.aspx Pfarre Goldegg: Der Pfarrer]
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* <!-- [http://www.pfarre-goldegg.at/%C3%9Cberuns/DerPfarrer.aspx --> Pfarre Goldegg: Der Pfarrer (Seite war bei einer Kontrolle am 2. April 2021 nicht mehr abrufbar)
* [http://www.pfarre-herrnau.at/pfarrteam/4-mitarbeiterinnen/14-2019-07-31-13-40-50.html Homepage der Pfarre Salzburg-Herrnau]
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* [https://www.kirchen.net/salzburg-mitte/home/ Pfarrverband Salzburg-Mitte]
 
* Salzburgwiki-Einträge
 
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[[Kategorie:Geboren 1958]]
 
[[Kategorie:Geboren 1958]]

Version vom 2. April 2021, 15:58 Uhr

Dechant Alois Dürlinger

Mag. theol. Alois Rupert Dürlinger (* 14. Mai 1958) ist Pfarrer und Leiter des Pfarrverbandes Salzburg-Süd mit den Pfarren Gneis, Herrnau, Morzg und Nonntal. Seit Herbst 2015 ist er auch Flüchtlingspfarrer der Erzdiözese.

Leben

Kindheit

Dürlinger wuchs auf dem Unterbergerhof im Pinzgauer Piesendorf in einer Bauernfamilie mit elf Kindern auf.

Geistliche Laufbahn

Die Spiritualität des Hl. Ignatius von Loyola begleitet ihn seit der Studienzeit an den Jesuitenuniversitäten in Rom und Innsbruck. Seine Weihe zum Priester erhielt Dürlinger am 2. Juli 1988 im Salzburger Dom. Seine Primiz feierte er am 17. Juli 1988 in Piesendorf.

Er war Kooperator in Bischofshofen, daneben Provisor in Mühlbach, Pfarrprovisor (ab 1992) und Pfarrer (ab 1993) in Großarl und Hüttschlag, danach in Maria Alm und Hinterthal, davon ein Jahr auch Provisor in Dienten.

Er hat auch eine Ausbildung zur Notfallseelsorge und stellt sich dem Roten Kreuz in der Krisenintervention zur Verfügung.

2008 nahm er seine Tätigkeit in dem Pfarren Goldegg und St. Veit auf. Er ist sehr gern unter Menschen, und ganz wichtig ist ihm ein reges Pfarrleben.

2013 war er bei der Großglockner-Wallfahrt der Wallfahrtspfarrer.

Aus Anlass der Flüchtlingswelle des Herbstes 2015 ernannte ihn der Erzbischof zum "Assistenten und Sprecher in Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten", kurz: zum "Flüchtlingspfarrer".[1]

Seit dem 6. März 2017 war er auch Regionaldechant für das Regionaldekanat Lungau, Pinzgau, Pongau.[2]

Seit 1. September 2018 ist er auch Pfarrprovisor von Salzburg-Morzg. Zusätzlich wurde er zum Referenten für das Projekt „Armut in der Stadt“ bestellt.

Seit 1. September 2019 betreut er als Pfarrprovisor auch die Pfarren Salzburg-Gneis, Salzburg-Herrnau und Salzburg-Nonntal und ist Leiter des Pfarrverbandes Salzburg-Süd mit Sitz in der Stadtpfarre Salzburg-Herrnau.

Pferdezüchter

Stand 2015

Neben seiner pfarrlichen Tätigkeit widmet sich Dürlinger seinen beiden Norikerpferden Stern und Romy. Mehrere Stuten und zwei Deckhengste hat Dürlinger in 18 Jahren gezüchtet. Stern I, die zwölf Fohlen geboren hatte, verendete im Herbst 2012. Die zwei Stuten verbringen die Sommer auf der 1 700 m ü. A. hoch gelegenen Großwildalm in Großarl.

Seine Leidenschaft für Pferde. die ihm den Beinamen „Pongauer Rosspfarrer“ verschaffte, scheint in der Familie zu liegen. Sein Großvater Josef war leidenschaftlicher Pferdezüchter, und der Unterbergerhof hatte den Beinamen "Rosshimmel".

Den Pfarrer trifft man häufig bei der Zuchtviehversteigerung in Maishofen und im Wald. Er ist auch Jäger.

Fünf bis sieben Dreikönigsreitergruppen wurden von ihm gegründet.

Osterkerzen-Sammler

Eigentlich sei er kein Sammlertyp, sagt Pfarrer Alois Dürlinger. Bis auf eine Ausnahme: Osterkerzen. "Ich bin vor 29 Jahren zu Beginn meiner Pfarrerjahre im Großarltal auf die Idee gekommen, ich könnte sie behalten, als eine Art sichtbare Chronik meiner Tätigkeit." Mit jedem Wechsel des Dienstortes habe er vieles zurückgelassen. Die Osterkerzen seien jedoch stets mitübersiedelt. Eingewickelt in Papier und in Kartons verpackt traten sie zuletzt 2019 die Reise von St. Veit in die Stadt Salzburg an, wo Dürlinger den Pfarrverband Salzburg-Süd mit den Pfarren Morzg, Gneis, Nonntal und Herrnau leitet.

67 Osterkerzen hat Dürlinger bisher (Stand Ostern 2021) entzündet. "Ich habe die Kerzen immer im Eingangsbereich des Pfarrhofs aufgestellt, hier in Salzburg haben sie noch keinen fixen Platz, aber ich könnte mir vorstellen, ihnen in einer der Krypten in der Pfarrkirche Nonntal oder Herrnau einen würdigen Platz zu geben."

Unvergessen ist die Osterkerze aus St. Veit aus dem Jahr 2016. Sie erregte im ganzen Bundesland Aufsehen und brachte Dürlinger Zustimmung, aber auch Kritik ein. "Das waren die turbulentesten Ostern meines Lebens", sagt er. Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle hatte Dürlinger die Kerze als Zeichen seines Protests gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mit Stacheldraht umwickelt. Zudem hatte er als Aufwecksignal am Karfreitag die Glocken geläutet - und löste damit bei vielen Gläubigen einen Sturm der Entrüstung aus. "Ich wurde wüst beschimpft, aber ich würde es wieder tun, Kritik kann mich nicht vom Weg abbringen."

Quellen

Flüchtlingspfarrer Dürlinger wechselt vom Land in die Stadt, Daniele Pabinger 
  • Effenberger, Max: Heimatbuch Piesendorf. Gemeinde Piesendorf 1990, S. 288.
  • Pfarre Goldegg: Der Pfarrer (Seite war bei einer Kontrolle am 2. April 2021 nicht mehr abrufbar)
  • Pfarrverband Salzburg-Mitte
  • Salzburgwiki-Einträge
Einzelnachweise
  1. Salzburger Nachrichten, 17. Oktober 2015, Lokalteil, S. 14 f
  2. Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Jg. 2017, S. 32
Zeitfolge
Vorgänger


Leiter des Pfarrverbandes Salzburg-Süd
seit 2019
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Thomas Kunnappallil

Pfarrer von Salzburg‑Nonntal
seit 2019
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Joachim Selka

Pfarrprovisor von Salzburg-Herrnau
seit 2019
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Peter Zeiner

Pfarrprovisor von Salzburg-Gneis
seit 2019
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Peter Zeiner

Pfarrprovisor von Salzburg-Morzg
seit 2018
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Roland Rasser

Regionaldechant für den Lungau, Pinzgau und Pongau
2017–2019?
Nachfolger


Zeitfolge
Zeitfolge
Zeitfolge
Zeitfolge
Zeitfolge
Zeitfolge
Vorgänger

Sebastian Kitzbichler

Pfarrer von Maria Alm
2001–2008
Nachfolger

Ludwig Angerer

Zeitfolge