Gasteiner Alpenstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. März 2021, 16:49 Uhr
Die Gasteiner Alpenstraße ist eine mautpflichtige Straße, die im Pongauer Gasteinertal von Böckstein nach Sportgastein führt.
Geografie
Die etwa fünf Kilometer lange Straße führt entlang der Naßfelder Ache ins Naßfeld, einer Beckenlandschaft, in der sich Sportgastein befindet. Enlang der Straße befindet sich auch der Gasteiner Heilstollen.
Geschichte
Früher führte durch die Sohle dieses einsamen Tales ein Weg, der Wanderer einerseits durch das Bockharttal, ein Seitental, das vom Naßfeld aus Richtung Westen führt, vorbei an den beiden Bockhartseen über die Bockhartscharte unterhalb des Hohen Sonnblicks ins Raurisertal, andererseits nach Süden über den Niederen Tauern in das Kärntner Mallnitztal.
Für mehrere Jahrhunderte war dieser Weg auch die einzige Möglichkeit für den Transport der Erze aus dem südlichen Gebiet des Radhausbergs nach Altböckstein, wo die weitere Verarbeitung erfolgte.
Die in den Jahren 1969 bis 1972 erbaute Mautstraße (auch als Naßfelder Alpenstraße bezeichnet) bedeutete einen großen Einschnitt in die Natur. Es entstand unterhalb des Scharecks (3 123 m ü. A.) die Wintersportregion Sportgastein.
Beim Bau der Straße kam es zu am 27. Februar 1973 zu einem Lawinenunglück, dem sechs Menschen zum Opfer fielen. Am Nordportal des Tunnels II, zwei Kilometer von der Mautstelle entfernt, wurde eine achtköpfige Arbeiterpartie in der Früh von einer Lockerschneelawine erfasst und 300 Meter über eine steile Böschung in die Naßfelder Ache gerissen. Erste Hilfsmannschaften trafen 20 Minuten nach dem Lawinenabgang ein. Für zwei Arbeiter kam jedoch jede Hilfe zu spät, zwei weitere wurden leicht verletzt. An die Opfer erinnert ein Gedenkstein nahe dem Valeriehaus im Naßfeld.
Bilder
Gasteiner Alpenstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblinks
Quellen
- Gastein im Bild
- Mineralienatlas Deutschland
- www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 28. Februar 1973, Seite 5