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:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine  bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“''  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
 
:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine  bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“''  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
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===Mozart geht nach Wien===
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=== Mozart geht nach Wien ===
Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist ("[[Die Entführung aus dem Serail]]" KV 384, "Der Schauspieldirektor" KV 486, "[[Le nozze di Figaro]]" KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] (* [[1762]], ↑ [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen.
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Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist ("[[Die Entführung aus dem Serail]]" KV 384, "Der Schauspieldirektor" KV 486, "[[Le nozze di Figaro]]" KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Nissen|Constanze Weber]] (* [[1762]], ↑ [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen.
    
Im [[1719]] vom Stuckateur [[Alberto Camesina]] erworbenen Haus in Wien in der Schulerstraße 845  („Figarohaus“ bzw. „Mozarthaus Vienna“, heute Domgasse 5) wohnte Mozart von [[1784]] bis [[1787]]. Mozart schrieb in dieser Wohnung einige seiner bekanntesten Werke, darunter die am [[1. Mai]] [[1786]] uraufgeführte Oper „''Le nozze di Figaro''“, die Vertonung des Johann Wolfgang von Goethe-Gedichtes „Das Veilchen“ (Juni 1785) und die Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette (1785).<ref>{{wikipedia-de|Alberto Camesina|Alberto Camesina}}</ref>
 
Im [[1719]] vom Stuckateur [[Alberto Camesina]] erworbenen Haus in Wien in der Schulerstraße 845  („Figarohaus“ bzw. „Mozarthaus Vienna“, heute Domgasse 5) wohnte Mozart von [[1784]] bis [[1787]]. Mozart schrieb in dieser Wohnung einige seiner bekanntesten Werke, darunter die am [[1. Mai]] [[1786]] uraufgeführte Oper „''Le nozze di Figaro''“, die Vertonung des Johann Wolfgang von Goethe-Gedichtes „Das Veilchen“ (Juni 1785) und die Joseph Haydn gewidmeten Streichquartette (1785).<ref>{{wikipedia-de|Alberto Camesina|Alberto Camesina}}</ref>
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* [http://www.e-teaching-austria.at/02_cont/03content/03_gesch/gesch_pp/aigner/m_mozart2.html Mag. Waltraud Aigner]
 
* [http://www.e-teaching-austria.at/02_cont/03content/03_gesch/gesch_pp/aigner/m_mozart2.html Mag. Waltraud Aigner]
 
* [http://www.junge-opernfreunde-muenchen.org/Komponisten/Mozart_in_Muenchen.pdf Mozart in München]
 
* [http://www.junge-opernfreunde-muenchen.org/Komponisten/Mozart_in_Muenchen.pdf Mozart in München]
* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze Weber und Wolfgang Amadé Mozart]
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* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze und Wolfgang Amadé Mozart]
 
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==== Einzelnachweise ====
====Einzelnachweise====
   
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[[Kategorie:Salzburger in Wien]]
 
[[Kategorie:Salzburger in Wien]]
 
[[Kategorie:Geboren 1756]]
 
[[Kategorie:Geboren 1756]]
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[[Kategorie:Gestorben 1791]]
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