| | Die Residenz zu Salzburg beherbergte seit jeher eine umfangreiche fürsterzbischöfliche Gemäldesammlung, die zur Zeit von [[Hieronymus Graf Colloredo]] bereits in den heutigen Räumen der Galerie aufgestellt war, aber nach 1800 während der französischen Kriege mehrfach geplündert wurde. Auch in der Zeit der k+k Monarchie wurden zahlreiche Kunstwerke von Salzburg nach Wien überführt und bisher nur teilweise zurückgegeben. | | Die Residenz zu Salzburg beherbergte seit jeher eine umfangreiche fürsterzbischöfliche Gemäldesammlung, die zur Zeit von [[Hieronymus Graf Colloredo]] bereits in den heutigen Räumen der Galerie aufgestellt war, aber nach 1800 während der französischen Kriege mehrfach geplündert wurde. Auch in der Zeit der k+k Monarchie wurden zahlreiche Kunstwerke von Salzburg nach Wien überführt und bisher nur teilweise zurückgegeben. |
| − | Gegründet wurde die heutige Residenzgalerie Salzburg am [[28. August]] [[1923]] auf Anregung der Salzburger Künstlerschaft mit der [[Künstlervereinigung Wassermann]]. Damals nannte sie kein einziges Objekt ihr Eigen. Präsentiert wurden Leihgaben. Inzwischen umfasst das Haus eine hochkarätige Sammlung italienischer, flämischer, holländischer, österreichischer und französischer Malerei des [[Barock]]. Besonders bedeutend sind die 71 Gemälde aus der ehemaligen Wiener Adelssammlung Czernin. Ausdruck ihrer herausragenden Stellung ist die Zuerkennung des Bundesdenkmalschutzes. Zu den Sammlungen zählen die Abteilungen österreichischer Malerei des [[19. Jahrhundert]]s, Skulpturen und Grafiken, die Sammlung Schönborn-Buchheim, eine Landesgalerie, die einen repräsentativen Querschnitt durch die europäische Malerei des [[16. Jahrhundert|16.]] bis [[18. Jahrhundert]]s bietet. Sie besitzt auch zahlreiche Werke aus der [[Johann Rudolph Czernin|Czerninschen Kunstsammlung]]. | + | Gegründet wurde die heutige Residenzgalerie Salzburg am [[28. August]] [[1923]] auf Anregung der Salzburger Künstlerschaft mit der [[Künstlervereinigung Wassermann]]. Damals nannte sie kein einziges Objekt ihr Eigen. Präsentiert wurden Leihgaben. Inzwischen umfasst das Haus eine hochkarätige Sammlung italienischer, flämischer, holländischer, österreichischer und französischer Malerei des [[Barock]]. Besonders bedeutend sind die 71 Gemälde aus der ehemaligen Wiener Adelssammlung Czernin. Ausdruck ihrer herausragenden Stellung ist die Zuerkennung des Bundesdenkmalschutzes. Zu den Sammlungen zählen die Abteilungen österreichischer Malerei des [[19. Jahrhundert]]s, Skulpturen und Grafiken, die Sammlung Schönborn-Buchheim, eine Landesgalerie, die einen repräsentativen Querschnitt durch die europäische Malerei des [[16. Jahrhundert|16.]] bis [[18. Jahrhundert]]s bietet. Sie besitzt auch 71 Werke aus der [[Johann Rudolph Czernin|Czerninschen Kunstsammlung]]. |