Museum Kunst der Verlorenen Generation: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Privatmuseum von [[Professor|Prof.]] Dr. [[Heinz Böhme]] zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Künstlern der Verlorenen Generation. Es befindet sich im Haus [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12.  
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Das Privatmuseum von [[Professor|Prof.]] Dr. [[Heinz Böhme]] zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Künstlerinnen und Künstlern der Verlorenen Generation. Es befindet sich im ersten Stock der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12.  
  
Bis Sommer [[2021]] läuft unter dem Titel „''Zur falschen Zeit am falschen Ort. Sammlung Böhme''“ die mittlerweile dritte Dauerausstellung. Sie zeigt wie ihre Vorgängerin „''Wir haben euch nicht vergessen!''“ rund 90 der insgesamt über 350 Gemälde der Sammlung Böhme. Die meisten Werke entstanden zwischen [[1920]] und [[1945]]. Unter den Künstlern sind mehrere Schüler des Expressionisten Max Beckmann, aber auch solche von Henri Matisse, Lovis Corinth, Paul Klee oder [[Oskar Kokoschka]]. „''Es wurde zu der Zeit ja nicht nur expressionistisch gemalt. Kubismus, expressiver Realismus, Dada, Surrealismus, neue Sachlichkeit – alles existierte parallel''“, führt Böhme aus.  
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Bis Sommer [[2021]] läuft unter dem Titel „''Zur falschen Zeit am falschen Ort. Sammlung Böhme''“ die mittlerweile dritte Dauerausstellung. Sie zeigt rund 90 der insgesamt ca. 400 Gemälde umfassenden Privatsammlung.
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Die Sammlung erzählt Geschichten über Künstlerinnen und Künstler, die durch die historischen Umstände zweier Weltkriege geprägt wurden und heute neue Aufmerksamkeit finden. Die Ablehnung Ihrer Kunst als „entartet“ zeigt, dass ihre Kunst nicht der Norm der Akademien und später des Nationalsozialismus entsprachen. Die meisten der wiederentdeckten Werke entstanden zwischen 1920 und 1945. Die Künstlerinnen und Künstlern lernten unter anderem bei Max Beckmann, Henri Matisse, Lovis Corinth, Paul Klee oder Oskar Kokoschka und waren Mitglieder avantgardistischer Künstlervereinigungen. Diesen spannende Stilpluralismus trägt die Sammlung Böhme zusammen und stellt die neu aufgefundenen Werke in den großzügigen historischen Räumlichkeiten der Salzburg Altstadt vor.
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Wenn das Museum geöffnet hat, ist der Museumsgründer Prof. Dr. Heinz R. Böhme meist vor Ort und begleitet Kunstinteressierte auf Wunsch durch die Ausstellung. Der Stil der präsentierten Künstler ist so vielfältig wie auch ihre Lebensgeschichten und der Kontext der Entstehung.
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Im Juli 2020 ist der erste Sammlungskatalog "Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme" im Hirmer Verlag erschienen. Dieser kann im Museumsshop vor Ort und im Online Shop des Museums erworben werden.
  
Wenn das Museum geöffnet hat, ist er meist vor Ort und begleitet Kunstinteressierte unaufdringlich durch die Schau. Der Malstil der gezeigten Künstler ist so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten. Und exakt um die geht es diesem Sammler im Speziellen. Für ihn ist weniger entscheidend, ob ihm ein Bild gefällt, es zählt immer die Biografie. Zu den Künstlern hat Böhme mit seinem Team daher den Katalog "Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme" herausgebracht, welcher im Hirmer Verlag erschienen ist und im Museum ausliegt. Diesen können Besucher, auf einer bequemen Bank oder am Tisch sitzend, durchblättern und studieren. Eine Innenarchitektin hat den Räumen diese gewünschte „Wohnzimmer-Atmosphäre“ eingehaucht. Sie sollen den vertriebenen Künstlern und ihren verloren gegangenen Werken, die Böhme wieder zusammen geführt hat, ein Stück Heimat sein.
 
 
 
== Öffnungszeiten ==
 
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Geöffnet hat das Museum Mittwoch bis Samstag von 10 bis 17 Uhr.  
 
Geöffnet hat das Museum Mittwoch bis Samstag von 10 bis 17 Uhr.  

Version vom 21. Januar 2021, 13:20 Uhr

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation ist ein Privatmuseum in der Altstadt der Stadt Salzburg.

Beschreibung

Das Privatmuseum von Prof. Dr. Heinz Böhme zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Künstlerinnen und Künstlern der Verlorenen Generation. Es befindet sich im ersten Stock der Sigmund-Haffner-Gasse 12.

Bis Sommer 2021 läuft unter dem Titel „Zur falschen Zeit am falschen Ort. Sammlung Böhme“ die mittlerweile dritte Dauerausstellung. Sie zeigt rund 90 der insgesamt ca. 400 Gemälde umfassenden Privatsammlung.

Die Sammlung erzählt Geschichten über Künstlerinnen und Künstler, die durch die historischen Umstände zweier Weltkriege geprägt wurden und heute neue Aufmerksamkeit finden. Die Ablehnung Ihrer Kunst als „entartet“ zeigt, dass ihre Kunst nicht der Norm der Akademien und später des Nationalsozialismus entsprachen. Die meisten der wiederentdeckten Werke entstanden zwischen 1920 und 1945. Die Künstlerinnen und Künstlern lernten unter anderem bei Max Beckmann, Henri Matisse, Lovis Corinth, Paul Klee oder Oskar Kokoschka und waren Mitglieder avantgardistischer Künstlervereinigungen. Diesen spannende Stilpluralismus trägt die Sammlung Böhme zusammen und stellt die neu aufgefundenen Werke in den großzügigen historischen Räumlichkeiten der Salzburg Altstadt vor.

Wenn das Museum geöffnet hat, ist der Museumsgründer Prof. Dr. Heinz R. Böhme meist vor Ort und begleitet Kunstinteressierte auf Wunsch durch die Ausstellung. Der Stil der präsentierten Künstler ist so vielfältig wie auch ihre Lebensgeschichten und der Kontext der Entstehung.

Im Juli 2020 ist der erste Sammlungskatalog "Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme" im Hirmer Verlag erschienen. Dieser kann im Museumsshop vor Ort und im Online Shop des Museums erworben werden.

Öffnungszeiten

Geöffnet hat das Museum Mittwoch bis Samstag von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt liegt regulär bei 10 Euro. Ermäßigt kostet der Eintritt 5 Euro, Ermäßigungen findet man auf der Website des Museums.

Das Museum Kunst der verlorenen Generation wird unter der Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützigen Stiftung Salzburg geführt.

Quellen