Georgskirche (Bischofshofen): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Georgskirche ist eine Kapelle mit einer [[Romanik|romanischen]], gewölbten, halbkreisförmigen Apsis aus dem [[12. Jahrhundert]]. Sie besitzt einen flachgedeckten Saalraum. Urkundlich erwähnt wurde die Georgskirche erst [[1403]]. Das Westportal dürfte um [[1440]] [[Gotik|spätgotisch]] erneuert worden sein. In der Apsis befand sich ein Freskenzyklus, der um [[1240]] von einem Salzburger Meister geschaffen worden war. Leider sind von den Fresken nur mehr geringe Spuren vorhanden. | Die Georgskirche ist eine Kapelle mit einer [[Romanik|romanischen]], gewölbten, halbkreisförmigen Apsis aus dem [[12. Jahrhundert]]. Sie besitzt einen flachgedeckten Saalraum. Urkundlich erwähnt wurde die Georgskirche erst [[1403]]. Das Westportal dürfte um [[1440]] [[Gotik|spätgotisch]] erneuert worden sein. In der Apsis befand sich ein Freskenzyklus, der um [[1240]] von einem Salzburger Meister geschaffen worden war. Leider sind von den Fresken nur mehr geringe Spuren vorhanden. | ||
| − | Er zeigte die Heilsgeschichte, beginnend mit den Propheten des Alten Testaments, über die Kreuzigung bis zum Weltgericht. Evangelisten, Heilige und die Darstellung der Mutter Gottes vervollständigen den Zyklus. Ein Glasgemälde stammt aus dem Jahre [[1950]]. | + | Er zeigte die Heilsgeschichte, beginnend mit den Propheten des Alten Testaments, über die Kreuzigung bis zum Weltgericht. Evangelisten, Heilige und die Darstellung der Mutter Gottes vervollständigen den Zyklus. Ein Glasgemälde stammt aus dem Jahre [[1950]]. |
Es wird vermutet, dass es sich bei der Georgskirche um die Hauskapelle der "[[Herren von Pongowe]]" handelt. Sie wird heute als Friedhofskirchlein verwendet. Das Kirchlein ist auch Krieger-Gedächtniskapelle für die Gefallenen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. | Es wird vermutet, dass es sich bei der Georgskirche um die Hauskapelle der "[[Herren von Pongowe]]" handelt. Sie wird heute als Friedhofskirchlein verwendet. Das Kirchlein ist auch Krieger-Gedächtniskapelle für die Gefallenen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. | ||
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Version vom 8. Oktober 2010, 10:45 Uhr
Die Georgskirche ist die älteste Kirche der Stadt Bischofshofen.
Allgemeines
Man erreicht die Georgskirche über einen Treppenaufgang, an fünf Kreuzwegstationen vorbei zum Friedhofsvorplatz. Sie steht auf einer Terrasse oberhalb der Frauenkirche in einer Achse mit ihr und der Pfarrkirche hl. Maximilian.
Die Georgskirche ist eine Kapelle mit einer romanischen, gewölbten, halbkreisförmigen Apsis aus dem 12. Jahrhundert. Sie besitzt einen flachgedeckten Saalraum. Urkundlich erwähnt wurde die Georgskirche erst 1403. Das Westportal dürfte um 1440 spätgotisch erneuert worden sein. In der Apsis befand sich ein Freskenzyklus, der um 1240 von einem Salzburger Meister geschaffen worden war. Leider sind von den Fresken nur mehr geringe Spuren vorhanden. Er zeigte die Heilsgeschichte, beginnend mit den Propheten des Alten Testaments, über die Kreuzigung bis zum Weltgericht. Evangelisten, Heilige und die Darstellung der Mutter Gottes vervollständigen den Zyklus. Ein Glasgemälde stammt aus dem Jahre 1950.
Es wird vermutet, dass es sich bei der Georgskirche um die Hauskapelle der "Herren von Pongowe" handelt. Sie wird heute als Friedhofskirchlein verwendet. Das Kirchlein ist auch Krieger-Gedächtniskapelle für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.
Quellen
- Homepage der Gemeinde Bischofshofen
- Kirchenführer
Bildergalerie
<gallery> Datei:Bischofshofen Friedhofseingang.jpg|Der hinter der Georgskirche befindliche Eingang zum Friedhof mit Motiven aus dem Zweiten Weltkrieg </gallery