Karolinenbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1858]]–[[1859]] wurde die erste Brücke aus Holz errichtet. Diese stand etwa 60 m weiter flussaufwärts als die heutige Brücke. Benannt wurde diese nach der in Salzburg sehr beliebten Mäzenin [[Karoline Auguste von Bayern]] (* [[1792]]; † [[1873]]), [[Österreich#Kaisertum Österreich bis 1867|Kaiserin von Österreich]], welche ihre letzten Lebensjahre größtenteils in der Stadt Salzburg und in | [[1858]]–[[1859]] wurde die erste Brücke aus Holz errichtet. Diese stand etwa 60 m weiter flussaufwärts als die heutige Brücke. Benannt wurde diese nach der in Salzburg sehr beliebten Mäzenin [[Karoline Auguste von Bayern]] (* [[1792]]; † [[1873]]), [[Österreich#Kaisertum Österreich bis 1867|Kaiserin von Österreich]], welche ihre letzten Lebensjahre größtenteils in der Stadt Salzburg und in [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] verbracht hatte und hier auch gestorben ist. An der Eröffnung der Brücke am [[23. Juli]] 1859 hatte sie persönlich teilgenommen. | ||
Für die Überquerung der Brücke war eine [[Brückenmaut]] zu entrichten. Das Mauthaus stand im Bereich des Kaiviertels. Die Einhebung wurde jährlich verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18600928&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 28. September 1860, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18601003&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 3. Oktober 1860, Seite 3</ref> Mit der Brückenmaut wurden die Kosten der Errichtung und Instandhaltung, die von der Stadtgemeinde getragen wurden, auf alle Nutzer (nicht nur die Stadtbewohner) umgelegt. | Für die Überquerung der Brücke war eine [[Brückenmaut]] zu entrichten. Das Mauthaus stand im Bereich des Kaiviertels. Die Einhebung wurde jährlich verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18600928&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 28. September 1860, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18601003&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 3. Oktober 1860, Seite 3</ref> Mit der Brückenmaut wurden die Kosten der Errichtung und Instandhaltung, die von der Stadtgemeinde getragen wurden, auf alle Nutzer (nicht nur die Stadtbewohner) umgelegt. | ||