Volksschule Tamsweg: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
[[ | Ein erster Nachweis für den Bestand einer Schule in Tamsweg lässt sich in einer Urkunde des Tamsweger Pfarrarchivs aus dem Jahre [[1348]] finden, in welcher ein Schulmeister Johannes erwähnt wird. In einer weiteren Urkunde wird der Schulmeister [[Leonhard Feuerbäck]] genannt, der ein Haus im Markt besaß. Ab dem 16. Jahrhundert ist in Tamsweg ein eigenes Schulhaus belegt. Seit [[1665]] war die Schule im ''Kantorhäusl'' an der Kirchhofmauer untergebracht, von [[1757]] bis [[1783]] im heutigen Rathaus, dann im späteren Kaufhaus Kandolf. Da der Unterricht üblicherweise vom Mesner erteilt wurde, erwarb die Kirchenverwaltung [[1799]] ein Mesnerhaus, in welchem für die Schule zwei Lehrzimmer eingerichtet wurden. | ||
Der [[1883]] erworbene [[Kuenburgsche Getreidekasten]] in [[Tamsweg]] wurde zur Schule umgebaut und [[1885]] eröffnet. Diese erhielt [[1890]] eine Schülerbücherei. | |||
1932 erhielt die Schule Toilettenanlagen. Zur Unterbringung der [[Neue Mittelschule Tamsweg|Hauptschule]] wurde [[1933]] ein Anbau errichtet. | 1932 erhielt die Schule Toilettenanlagen. Zur Unterbringung der [[Neue Mittelschule Tamsweg|Hauptschule]] wurde [[1933]] ein Anbau errichtet. | ||
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* {{Quelle LN|24. Februar 2011}} | * {{Quelle LN|24. Februar 2011}} | ||
* [[Anton Heitzmann|Heitzmann, Anton]] und [[Michael Jessner]]: ''Johannes der Schulmeister. 650 Jahre Schule im Lungau.'' Tamsweg 2001. | * [[Anton Heitzmann|Heitzmann, Anton]] und [[Michael Jessner]]: ''Johannes der Schulmeister. 650 Jahre Schule im Lungau.'' Tamsweg 2001. | ||
* [[Valentin Hatheyer|Hatheyer, Valentin]]: ''Topographie und Entwicklung des Marktes Tamsweg'', in: [[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_76_0145-0168.pdf MGSL 76, S. 163f.] | |||
* Salzburger Amtskalender | * Salzburger Amtskalender | ||