Salzburger Landtafel: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Salzburger Landtafel''' war die politische Vertretung der [[Hohe Salzburger Landschaft]] gegenüber dem [[Fürsterzbischof]] als weltlicher Herrscher im [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]], sowie die Bezeichnung jeweils für eine Wappentafel und für ein Verzeichnis der ihr jeweils angehörigen Personen und Vertreter.
  
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Datei:Landtag 06 Landtafel der Stände anno 1706.jpg|Landtafel der Stände anno 1706
 
Datei:Landtag 04 Fahnen Sbg-A-EU und Landtafel der Stände anno 1620.jpg|Landtafel der Stände anno 1739
 
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== Quelle ==
 
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Aktuelle Version vom 1. Januar 2021, 09:37 Uhr

Die Salzburger Landtafel war die politische Vertretung der Hohe Salzburger Landschaft gegenüber dem Fürsterzbischof als weltlicher Herrscher im Erzstift, sowie die Bezeichnung jeweils für eine Wappentafel und für ein Verzeichnis der ihr jeweils angehörigen Personen und Vertreter.

Beschreibung

Die erste Salzburger Landtafel wurde errichtet, nachdem Erzbischof Konrad I. von Abenberg die Landstände erstmals einberufen, die Landtafel gestiftet und die vier Erbämter eingerichtet hatte. Die erste Landtafel und ihre genaue Zusammensetzung ist als Original nicht überliefert, jedoch gibt es eine Abschrift aus dem Jahr 1158.[1].

Sehr alte Landtafeln sind die von 1494 und insbesondere 1525[2], jeweils bestehend aus einem Verzeichnis der drei damaligen Landstände:

  • den Prälaten,
  • den Edelleuten und
  • den Bürgerschaften der Städte und Märkte.

Auch diese Landtafeln sind als Originale nicht erhalten, sondern nur mehr aus schriftlichen Aufzeichnungen bekannt.

Eine Salzburger Landtafel von 1620 befindet sich heute im großen Sitzungssaal des Salzburger Landtages. Ebenso jene von 1706 und 1739.

Quelle

  • Lorenz Hübner, Beschreibung der hochfürstlich erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793.

Einzelnachweise