Schloss Seeburg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Mathias Bayrhammer]], „der Seekirchner Geldhiesl“, hatte mit seiner [[Bayrhammersche Stiftung|Bayrhammerschen Stiftung]] aus seinem riesigen Vermögen eine reich dotierte Armenstiftung verfügt. [[Lorenz Ibertsperger von Erlach]], den noch Bayrhammer [[1848]] als Stiftspatron einsetzte, kümmerte sich nach dessen Tod [[1845]] um die Errichtung der Stiftung. Er erwarb [[1849]] die Seeburg und ließ sie gründlich umbauen ([[1850]] wurde sie um ein Stockwerk aufgestockt, einige Steinlagen der Ringmauer dafür abgetragen, die Zimmer- und Bettenanzahl wurde erhöht). [[1850]] starb von Erlach, [[Carl von Ernst]] wurde Betreuer des Schlosses und [[1878]] übernahm [[Amanda Hübsch]], Tochter von Lorenz Ibertsperger, das Stiftspatronat bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. [[1919]] ging das Schloss in die Gemeindeverwaltung von Seekirchen über. | [[Mathias Bayrhammer]], „der Seekirchner Geldhiesl“, hatte mit seiner [[Bayrhammersche Stiftung|Bayrhammerschen Stiftung]] aus seinem riesigen Vermögen eine reich dotierte Armenstiftung verfügt. [[Lorenz Ibertsperger von Erlach]], den noch Bayrhammer [[1848]] als Stiftspatron einsetzte, kümmerte sich nach dessen Tod [[1845]] um die Errichtung der Stiftung. Er erwarb [[1849]] die Seeburg und ließ sie gründlich umbauen ([[1850]] wurde sie um ein Stockwerk aufgestockt, einige Steinlagen der Ringmauer dafür abgetragen, die Zimmer- und Bettenanzahl wurde erhöht). [[1850]] starb von Erlach, [[Carl von Ernst]] wurde Betreuer des Schlosses und [[1878]] übernahm [[Amanda Hübsch]], Tochter von Lorenz Ibertsperger, das Stiftspatronat bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. [[1919]] ging das Schloss in die Gemeindeverwaltung von Seekirchen über. | ||
Durch einen Blitzschlag am [[21. Juli]] [[1930]] brannte der Mansardendachstuhl des Schlosses völlig ab. Vom Juni [[1939]] bis zum Juni [[1941]] waren zusätzlich Landdienstmädel einquartiert. Im Winter | Durch einen Blitzschlag am [[21. Juli]] [[1930]] brannte der Mansardendachstuhl des Schlosses völlig ab. Vom Juni [[1939]] bis zum Juni [[1941]] waren zusätzlich Landdienstmädel einquartiert. Im Winter 1940–1941 diente das Schloss als [[Schülerheim Seekirchen|Schülerheim]]. 1941 wurde es von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) beschlagnahmt. Die [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#P|Pfründner]] müssen ausziehen. Anstatt dessen wird der Reichsbann einquartiert. | ||
Ab [[1947]] diente die Seeburg als [[Schülerheim Seekirchen|Hauptschulinternat]]. 1977 | Ab [[1947]] diente die Seeburg als [[Schülerheim Seekirchen|Hauptschulinternat]]. [[1977]]–[[1978]] wurden das [[Stifts- & Heimatmuseum Schloss Seeburg]] sowie Standesamt, Gemeindesaal und Kindergarten eingerichtet. Nach einer im April [[1999]] beendeten Sanierung der gesamten Anlage befindet sich die [[Privatuniversität Schloss Seeburg]] im Gebäude. Darüber hinaus werden die Räume für Seminare, Feiern und Hochzeiten vermietet. Der [[Schlosswirt (Seeburg)|Schlosswirt]] befindet sich ebenfalls innerhalb der Schlossmauern. | ||
== | ==Quellen== | ||
* [http://www.seeburg.at/ www.seeburg.at] | * [http://www.seeburg.at/ www.seeburg.at] | ||
* [[Burgen und Schlösser|Burgen und Schlösser, Führer zu Burgen und Schlössern in der EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein]] | |||
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