| | In der Gemeinderatssitzung am [[16. November]] 1919 wurde dann aber doch einstimmig beschlossen, Girstenbrey die Bewilligung zur Errichtung eines (zweiten) Kinos in Hallein zu erteilen. Der Gemeinderat war zur Ansicht gekommen, dass es nur vorteilhaft sein kann, wenn ein zweites Kino eingerichtet werde.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19191119&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 19. November 1919, Seite 2</ref> | | In der Gemeinderatssitzung am [[16. November]] 1919 wurde dann aber doch einstimmig beschlossen, Girstenbrey die Bewilligung zur Errichtung eines (zweiten) Kinos in Hallein zu erteilen. Der Gemeinderat war zur Ansicht gekommen, dass es nur vorteilhaft sein kann, wenn ein zweites Kino eingerichtet werde.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19191119&query=%22Girstenbrey%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 19. November 1919, Seite 2</ref> |
| − | Das neue Stadtkino und Stadttheater Hallein wurde am [[6. Dezember]] [[1925]] durch [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] [[Anton Neumayr (senior)|Anton Neumayr]] eröffnet. Am [[18. April]] [[1931]] wurde der erste Tonfilm vorgeführt. [[1950]] wurde das Gebäude umgebaut, von [[1991]] bis 1993 wurde es neu gestaltet und am [[1. Oktober]] [[1993]] wiedereröffnet. Der große Saal bietet Platz für 347 Personen, der kleine für 52. | + | Das neue Stadtkino und Stadttheater Hallein wurde am [[6. Dezember]] [[1925]] durch [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] [[Anton Neumayr (senior)|Anton Neumayr]] eröffnet. Am [[18. April]] [[1931]] wurde der erste Tonfilm vorgeführt.<blockquote>"''Lichtton-Kino Hallein. Samstag, den 18. April, 5 und 8 Uhr, Sonntag, den 19. April, 3, 5 und 8 Uhr, Montag, den 20. April, 8 Uhr, der 100 prozentige Ton- und Sprechfilm: „Der Herr Kammersänger“. Der weltbekannte Tenor [[Richard Tauber]] in der Hauptrolle. Die Kunstkriktik schreibt: „Der Herr Kammersänger“ ist eine Leistung des Tonfilms, wie sie kaum überboten werden kann. Sprache, Gesang, Personen wie am Theater, nur daß dieses in technischer Hinsicht hinter dem Film zurückbleiben muß. Aufnahmen, wie [[Heiligenblut am Großglockner|Heiligenblut]] mit dem [[Großglockner (Berg)|Großglockner]], die Messe im Dorfkirchlein, die Vorstellung im Berliner Theater und die Schlußszene wieder in der Kirche kann kein Kulissenzauber, keine Theatermalerei ersetzen. — Die Handlung, einfach und doch spannend, läßt uns Richard Tauber zuerst in Heiligenblut am Kirchenchor, dann im Gasthaus seiner Mutter hören, wo ein Manager (Karl Elzer) ihn gewinnt. Die herrliche Stimme öffnet ihm alle Türen, er wird Kammersänger und begeistert ganz Berlin. Nur eine ist nicht zufrieden, die herzige Lenerl, (Lucie Englisch) die sich vergessen glaubt und den lustigen Loisl (Oskar Sima) heiratet, als den Kammersänger gerade die Sehnsucht in die Heimat zurücktreibt. Ein Film, der Auge, Ohr und Gemüt erfreut, szenisch und technisch aus voller Höhe ist. Karten sichern!''"<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19310418&query=%22Kino+Hallein%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Volksfreund]], Ausgabe vom 18. April 1931, Seite 4</ref></blockquote> [[1950]] wurde das Gebäude umgebaut, von [[1991]] bis 1993 wurde es neu gestaltet und am [[1. Oktober]] [[1993]] wiedereröffnet. Der große Saal bietet Platz für 347 Personen, der kleine für 52. |