| | Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[Aenne Michalsky]], [[Hans Duhan]], [[Josef von Manowarda]], [[Helge Rosvaenge]] und [[Franz Völker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[Wolfgang Schneiderhan]], [[Wolfgang Winkler]], [[Karl Stiegler]], [[Leopold Wlach]], [[Karl Öhlberger]] und [[Richard Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. | | Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[Aenne Michalsky]], [[Hans Duhan]], [[Josef von Manowarda]], [[Helge Rosvaenge]] und [[Franz Völker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[Wolfgang Schneiderhan]], [[Wolfgang Winkler]], [[Karl Stiegler]], [[Leopold Wlach]], [[Karl Öhlberger]] und [[Richard Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. |
| − | Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben. | + | Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in der [[Stadt Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben. |