Anton Thiel: Unterschied zwischen den Versionen
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== Werke == | == Werke == | ||
* ''Dekapitation'': 99 Köpfe und eine Erinnerung, Ausstellung, 29. April bis 11. Juni 2017 | * ''Dekapitation'': 99 Köpfe und eine Erinnerung, Ausstellung, 29. April bis 11. Juni 2017 | ||
: 99 gebrannte Tonköpfe stehen frei und ohne Begrenzung auf dem historischen Marmorboden der spätmittelalterlichen [[Margarethenkapelle]] im [[Stift St. Peter]] in [[Salzburg]]. Die Köpfe bilden so eine lockere Gruppe ohne vordergründige Gestaltungsabsicht. Die Köpfe sind nicht als Individualportraits zu verstehen, sondern als tagesabhängige Imagination während des Modellierungsprozesses. Tageslosung: ein Kopf pro Tag. | : 99 gebrannte Tonköpfe stehen frei und ohne Begrenzung auf dem historischen Marmorboden der spätmittelalterlichen [[Margarethenkapelle]] im [[Stift St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]]. Die Köpfe bilden so eine lockere Gruppe ohne vordergründige Gestaltungsabsicht. Die Köpfe sind nicht als Individualportraits zu verstehen, sondern als tagesabhängige Imagination während des Modellierungsprozesses. Tageslosung: ein Kopf pro Tag. | ||
: Im August 1945 hat der spätere Außenminister von [[Jugoslawien]] als Kommandeur einer Partisanen-Division 300 Deutsche (Soldaten und Zivilisten, Männer und Frauen) bis zum Kopf in einen bosnischen Acker (Ort Doboj/Usora) eingraben lassen, die danach mit einer über die Köpfe hinwegfahrenden Egge getötet worden sind. | : Im August 1945 hat der spätere Außenminister von [[Jugoslawien]] als Kommandeur einer Partisanen-Division 300 Deutsche (Soldaten und Zivilisten, Männer und Frauen) bis zum Kopf in einen bosnischen Acker (Ort Doboj/Usora) eingraben lassen, die danach mit einer über die Köpfe hinwegfahrenden Egge getötet worden sind. | ||
:Dekapitation ist letztendlich eine Arbeit über die Irrationalität des Bösen, welche die fast aussichtslose Position des guten Menschen im Fokus hat. <ref>[http://www.antonthiel.at/daten/Dekapitation/dekapitation1.html www.antonthiel.at/Dekapitation] </ref> | :Dekapitation ist letztendlich eine Arbeit über die Irrationalität des Bösen, welche die fast aussichtslose Position des guten Menschen im Fokus hat. <ref>[http://www.antonthiel.at/daten/Dekapitation/dekapitation1.html www.antonthiel.at/Dekapitation] </ref> | ||