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'''Bern(h)ard Nikolaus Girstenbrey''' (* [[23. September]] [[1878]],† [[25. Oktober]] [[1936]] in Salzburg) war ein Wiener  [[Fotograf]] und Dolmetscher.  Er reiste mit einem Kaiserpanorama und fertigte "Schnellphotographien", erzeugte Ferrotypen und lebte ab [[1878]] im Sommer in Salzburg und war im Winter als Schausteller unterwegs, war Kinobesitzer in Wien, München und Salzburg.  
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'''Bern(h)ard Nikolaus Girstenbrey''' (* [[23. September]] [[1878]], † [[25. Oktober]] [[1936]] in Salzburg) war ein Wiener  [[Fotograf]] und Dolmetscher.  Er reiste mit einem Kaiserpanorama und fertigte "Schnellphotographien", erzeugte Ferrotypen und lebte ab [[1878]] im Sommer in Salzburg und war im Winter als Schausteller unterwegs, war Kinobesitzer in Wien, München und Salzburg.  
    
==Leben==
 
==Leben==
Bernard wurde als erstes Kind des Wiener Kaufmanns Bernhard Girstenbrey und seiner Frau Josefine, geb. Malota, in Wien II geboren. Ihm folgte 1880 seine Schwester Gisela. Beide Eltern verstarben vor dem Jahr 1899. Am 6.7.1899 wurde mit E.Nr.25079/99 Zf.R.K.M.Erl.A.2.Nr.7019 seine Wehrdienstuntauglichkeit wegen Plattfüßen und Erblindung auf dem rechten Auge festgestellt. Ab [[1908]] betrieb er im [[Hotel Pitter]] das kinematographische<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kinematograph Wikipedia Deutschland Kinematograph]</ref> Theater "Elektra", also ein "Urkino". Am 9.5.1911 heiratete er die Salzburgerin Elisabeth "Elise" Selos (Seelos) geb.9.8.1885, Geschäftsinhaberin und Hausebesitzerin (Haus Brunnengasse 1, erbaut 1901 von ihren Eltern Peter und Ursula Selos (Seelos)). Die Braut brachte den Sohn Alfred Selos (Seelos), geb.6.10.1908 in die Ehe ein. Die eheliche Tochter Hildegard wurde am 10.11.1914 geboren. Er hatte sein Atelier in Salzburg am [[Mönchsberg]] zwischen dem [[Grand Café Winkler]] und der [[Bürgerwehr]].Am 1.8.1911 genehmigte die Gemeindevorstehung Gnigl die Erbauung einer geplanten Wohnhausanlage den nach seiner Frau benannten "Elisenhof" auf der Parzelle Nr.296/13 der Katastralgemeinde Itzling (neben dem Wohnhaus der Familie Girstenbrey Brunnengasse 1). Die Bauleitung übernahm der Architekt und Stadtbaumeister Jacob Ceconi. Der Elisenhof war das erste Haus in Salzburg mit eigener Stromversogung. (Die heutige Adresse des Elisenhofs ist Salzburger Schützen Straße 13) Unmittlbar an der Wohnhausanlage war die Trasse der "Ischlerbahn". Am [[14. Jänner]] [[1912]] eröffnete der "Zentral-Kinematograph" im ehemaligen [[Bergerbräu]] in der [[Linzer Gasse]] (späteres [[Central-Kino]]).
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Bernard wurde als erstes Kind des Wiener Kaufmanns Bernhard Girstenbrey und seiner Frau Josefine, geb. Malota, in Wien II geboren. Ihm folgte 1880 seine Schwester Gisela. Beide Eltern verstarben vor dem Jahr 1899.
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Am 6.Juli 1899 wurde seine Wehrdienstuntauglichkeit wegen Plattfüßen und Erblindung auf dem rechten Auge festgestellt.
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Ab [[1908]] betrieb er im [[Hotel Pitter]] das kinematographische<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kinematograph Wikipedia Deutschland Kinematograph]</ref> Theater "Elektra", also ein "Urkino".
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''Familie.'' Am 9. Mai 1911 heiratete er die Salzburgerin Elisabeth "Elise" Selos (Seelos) (* 9. August 1885), Geschäftsinhaberin und Hausebesitzerin (Haus Brunnengasse 1, erbaut 1901 von ihren Eltern Peter und Ursula Selos (Seelos)). Die Braut brachte den Sohn Alfred Selos (Seelos), (* 6.10.1908) in die Ehe ein. Die eheliche Tochter Hildegard wurde am 10.11.1914 geboren.
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Er hatte sein Atelier in Salzburg am [[Mönchsberg]] zwischen dem [[Grand Café Winkler]] und der [[Bürgerwehr]].
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''Elisenhof.'' Am 1.8.1911 genehmigte die Gemeindevorstehung von Gnigl die Erbauung einer geplanten Wohnhausanlage, des nach seiner Frau benannten "Elisenhofes" auf der Parzelle Nr.296/13 der Katastralgemeinde Itzling (neben dem Wohnhaus der Familie Girstenbrey, Brunnengasse 1). Die Bauleitung übernahm der Architekt und Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]]. Der Elisenhof war das erste Haus in Salzburg mit eigener Stromversogung. (Die heutige Adresse des Elisenhofs ist [[Salzburger-Schützen-Straße]] 13). Unmittelbar an der Wohnhausanlage verlief die Trasse der "[[Ischlerbahn]]".
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Am [[14. Jänner]] [[1912]] eröffnete der "Zentral-Kinematograph" im ehemaligen [[Bergerbräu]] in der [[Linzer Gasse]] (späteres [[Central-Kino]]).
    
==Fußnote==
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918'', [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Wolfram Morath (Herausgeber), 2000, ISBN 3-901014-68-3
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* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918'', [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], [[Wolfram Morath]] (Herausgeber), 2000, ISBN 3-901014-68-3
 
* '' Hans Frank, "Die Photographen in Ischl 1840 bis 1920", in: Festschrift. Photomuseum des Landes Oberösterreich. Photogeschichtliche...
 
* '' Hans Frank, "Die Photographen in Ischl 1840 bis 1920", in: Festschrift. Photomuseum des Landes Oberösterreich. Photogeschichtliche...
 
* '' Biobiliografie zur Fotografie in Österreich, Timm Star, Albertina Museum
 
* '' Biobiliografie zur Fotografie in Österreich, Timm Star, Albertina Museum