Josef Mayburger junior: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Gedenktafel für Josef Mayburger.jpg|thumb|[[Gedenktafel]] für Josef Mayburger;<br> [[Erhardgässchen]], Haus Nr.&nbsp;2]]
[[File:Josef Mayburger im Alter von 51 Jahren.jpg|thumb|Josef Mayburger im Alter von 51 Jahren, 1865/1866, Salzburg Museum, Inv.-Nr. 19824]]
[[Professor]] '''Josef Michael Mayburger''' (* [[30. März]] [[1814]] in [[Straßwalchen]] im [[Flachgau]]; † [[2. November]] [[1908]] in [[Salzburg]]) war Maler, Lehrer und Politiker.
[[Professor]] '''Josef Michael Mayburger''' (* [[30. März]] [[1814]] in [[Straßwalchen]] im [[Flachgau]]; † [[2. November]] [[1908]] in [[Salzburg]]) war Maler, Lehrer und Politiker.


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Als nach [[1850]] die Stadt Salzburg kraft kaiserlicher Genehmigung die [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungsanlagen]] zum Zwecke der Erweiterung der Stadt Salzburg abtragen ließ, wehrte sich Josef Mayburger gegen den allzu forschen Abbruch aller Mauern und [[Stadttore in Salzburg|Tore]]. So konnte er wesentliche Teile der Müllner Schanze mit der [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] retten, wenngleich diese wenig später durch Verfüllung der Wehrgräben und den Straßenbau stark beeinträchtigt wurde. Auch die Begradigung der [[Salzach]] war ihm ein Dorn im Auge; die These, dass er bei der [[Salzachregulierung]] die S-Form im Stadtgebiet durchsetzte, ist aber wenig schlüssig, diese Form ergibt sich fast zwingend aus der Lage der Altstadthäuser und der Stadtberge.   
Als nach [[1850]] die Stadt Salzburg kraft kaiserlicher Genehmigung die [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungsanlagen]] zum Zwecke der Erweiterung der Stadt Salzburg abtragen ließ, wehrte sich Josef Mayburger gegen den allzu forschen Abbruch aller Mauern und [[Stadttore in Salzburg|Tore]]. So konnte er wesentliche Teile der Müllner Schanze mit der [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] retten, wenngleich diese wenig später durch Verfüllung der Wehrgräben und den Straßenbau stark beeinträchtigt wurde. Auch die Begradigung der [[Salzach]] war ihm ein Dorn im Auge; die These, dass er bei der [[Salzachregulierung]] die S-Form im Stadtgebiet durchsetzte, ist aber wenig schlüssig, diese Form ergibt sich fast zwingend aus der Lage der Altstadthäuser und der Stadtberge.   
 
[[File:Mayburger Salzachtal.jpg|thumb|Josef Mayburger: ''Abendliche sommerliche Landschaft im [[Salzachtal]] mit Blick auf [[Rossfeld]] und [[Göllstock|Hoher Göll]]'' (mit der [[Gemeinde Aigen]])]]
Mayburger war Präsident des [[Salzburger Kunstverein]]s ([[1873]] bis [[1875]]), Mitglied der Zentralkommission für die Erhaltung der Kunst- und Baudenkmäler und Mitbegründer des [[Salzburg Museum|Salzburger Museums Carolino-Augusteum]]. Sieben Jahre, von [[1862]] bis [[1869]], war er im [[Salzburger Gemeinderat]] aktiv, 1862 gründete er zudem das "''Verschönerungs-Comité''". Aus diesem ging der heutige [[Salzburger Stadtverein]] hervor. Er saß 25 Jahre im Vorstand des Vereins und wurde [[1887]] zum Ehrenmitglied erhoben. [[1884]] war er Mitglied des Komitees für den Bau des [[Künstlerhaus]]es.
Mayburger war Präsident des [[Salzburger Kunstverein]]s ([[1873]] bis [[1875]]), Mitglied der Zentralkommission für die Erhaltung der Kunst- und Baudenkmäler und Mitbegründer des [[Salzburg Museum|Salzburger Museums Carolino-Augusteum]]. Sieben Jahre, von [[1862]] bis [[1869]], war er im [[Salzburger Gemeinderat]] aktiv, 1862 gründete er zudem das "''Verschönerungs-Comité''". Aus diesem ging der heutige [[Salzburger Stadtverein]] hervor. Er saß 25 Jahre im Vorstand des Vereins und wurde [[1887]] zum Ehrenmitglied erhoben. [[1884]] war er Mitglied des Komitees für den Bau des [[Künstlerhaus]]es.
   
   
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* [[Josef Voithofer (Volksschuldirektor)|Voithofer, Sepp]]: ''799-1999. Festschrift der Marktgemeinde Straßwalchen.'' Marktgemeinde Straßwalchen 1998.
* [[Josef Voithofer (Volksschuldirektor)|Voithofer, Sepp]]: ''799-1999. Festschrift der Marktgemeinde Straßwalchen.'' Marktgemeinde Straßwalchen 1998.
* [[Josef Voithofer (Volksschuldirektor)|Voithofer, Sepp]]: ''Straßwalchen. Geschichte unserer Heimat''. Marktgemeinde Straßwalchen 1988.
* [[Josef Voithofer (Volksschuldirektor)|Voithofer, Sepp]]: ''Straßwalchen. Geschichte unserer Heimat''. Marktgemeinde Straßwalchen 1988.
<!--==== Einzelnachweise ====-->
 
<references/>


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