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| | Namensgeber war das kalte Quellwasser, das von den [[Barmsteine|Barmsteinen]] herunter kam, und die schattige Lage des Ortes. | | Namensgeber war das kalte Quellwasser, das von den [[Barmsteine|Barmsteinen]] herunter kam, und die schattige Lage des Ortes. |
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| − | 1475 errichtete Hans Elsenheimer die Brauerei, die bereits [[1486]] von Erzbischof [[Johann III. Beckenschlager]] als ''Hofbrauerei'' übernommen wurde. Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erwarb [[1496]] die ''Elsenheimerische Brauerei zu Kaltenhausen'' und erweiterte sie großzügig. Dies brachte dem Erzbischof den Spitznamen ''Lindl-Wirt'' bei der Salzburger Bevölkerung ein. | + | 1475 errichtete Hans Elsenheimer das ''Kalte Bräuhaus'', die Brauerei, die bereits [[1486]] von Erzbischof [[Johann III. Beckenschlager]] als ''Hofbrauerei'' übernommen wurde. Der Standort unter den [[Barmsteine]]n hatte eine besonderen Vorteil gegenüber allen anderen Brauereien von seinerzeit: so genannte ''Windröhren'' im Berg boten eine wechselweise Zirkulation zwischen Innen- und Außenluft, was eine perfekte natürliche Kühlung ergab. ''Windröhren'' sind unterschiedliche Felsplatten in verschiedenen Höhenlagen im Berg. |
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| | + | Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erwarb [[1496]] die ''Elsenheimerische Brauerei zu Kaltenhausen'' und erweiterte sie großzügig. Dies brachte dem Erzbischof den Spitznamen ''Lindl-Wirt'' bei der Salzburger Bevölkerung ein. |
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| | 150 Jahre später, [[1646]], wurden bereits in zwei Bräupfannen 12.800 Eimer Bier gebraut. Im selbem Jahr wurde auch erstmals das noch heute bekannte ''Märzenbier'' gebraut. Auch bei den folgenden [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] war die Brauerei immer ein besonderes Liebkind. [[1648]] gab es dann eine Zweigniederlassung in der [[Stadt Salzburg]] im ''hf Kalten Brauhaus im Kai'' (beim [[Nonntaler Tor]]). | | 150 Jahre später, [[1646]], wurden bereits in zwei Bräupfannen 12.800 Eimer Bier gebraut. Im selbem Jahr wurde auch erstmals das noch heute bekannte ''Märzenbier'' gebraut. Auch bei den folgenden [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] war die Brauerei immer ein besonderes Liebkind. [[1648]] gab es dann eine Zweigniederlassung in der [[Stadt Salzburg]] im ''hf Kalten Brauhaus im Kai'' (beim [[Nonntaler Tor]]). |
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| − | Kurfürstin [[Maria Leopoldine von Pfalzbayern]] und ihr Sohn [[Maximilian Graf Arco-Zinneburg]] machten aus der Brauerei einen der führenden Industriebetriebe des [[19. Jahrhundert]]. | + | Kurfürstin [[Maria Leopoldine von Pfalzbayern]] und ihr Sohn [[Maximilian Graf Arco-Zinneburg]] machten aus der Brauerei einen der führenden Industriebetriebe des [[19. Jahrhundert]]. [[1898]] kaufte die Deutsche Bank die Brauerei, aus der sie dann [[1901]] die "Aktiengesellschaft Brauerei Kaltenhausen" machte. Im [[20. Jahrhundert]] war die Brauerei der größte Steuerzahler der [[Taxach|Gemeinde Taxach]]. Seit [[1896]] liegt die Brauerei im Stadtgebiet von Hallein. [[1921]] ist die Brauerei ein Gründungsbetrieb der ''Österreichischen Brau AG'', die [[1998]] mit der Steirerbrau zur Brau Union Österreich AG fusionierte. |
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| − | Im [[20. Jahrhundert]] war die Brauerei der größte Steuerzahler der [[Taxach|Gemeinde Taxach]]. Seit [[1896]] liegt die Brauerei im Stadtgebiet von Hallein. [[1921]] trat die Brauerei der ''Österreichischen Brau AG'' bei, die [[1998]] mit der Steirerbrau zur Brau Union Österreich AG fusionierte.
| + | Das Hofbräu Kaltenhausen besaß von [[1950]] bis [[1979]] auch den heutigen [[Urban-Keller]] in der [[Stadt Salzburg]] in [[Schallmoos]]. |
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| − | Das Hofbräu Kaltenhausen besaß von [[1950]] bis [[1979]] auch den heutigen [[Urban-Keller]] in der [[Stadt Salzburg]] in [[Schallmoos]].
| + | Die Brauerei Kaltenhausen ist nicht nur die älteste Brauerei Salzburgs, sondern auch die älteste Weißbierbrauerei Österreichs. |
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| | =====Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen===== | | =====Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen===== |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | * ''900 Jahre Festung Hohensalzburg'', Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüros Salzburg, 1977 | | * ''900 Jahre Festung Hohensalzburg'', Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüros Salzburg, 1977 |
| | + | * Information der Stadtgemeinde Hallein anlässlich des Stadtfestes 2009 |
| | {{Quelle Kulturlexikon}} | | {{Quelle Kulturlexikon}} |
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