Levin Graf Schaffgotsch: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Ableben des Salzburger Landespräsidenten [[Clemens Graf Saint-Julien-Wallsee]] wurde er zum neuen [[Landespräsident|k.k. Landespräsidenten von Salzburg]] ernannt und trat sein Amt, das erst seit der Erhebung des ehemaligen [[Erzbistum Salzburg|Erzstifts]] zum [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]] im Jahr [[1850]] bestand, am [[1. Oktober]] [[1908]] an. Am [[11. Jänner]] [[1912]] erfolgte die Ernennung zum k.k. [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|wirklichen Geheimen Rat]]. Neben seiner politischen und verwaltungstechnischen Aufgabe fungierte Schaffgotsch auch als Präsident des "Katholisch-Politischen Volksvereins, der [[1870]] aus dem "Katholischen Bürgerverein" hervorgegangen war und dessen Zielsetzung es war, die katholische Parteirichtung zu stärken und ihre Anhänger in die Vertretungskörper zu bringen. | Nach dem Ableben des Salzburger Landespräsidenten [[Clemens Graf Saint-Julien-Wallsee]] wurde er zum neuen [[Landespräsident|k.k. Landespräsidenten von Salzburg]] ernannt und trat sein Amt, das erst seit der Erhebung des ehemaligen [[Erzbistum Salzburg|Erzstifts]] zum [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]] im Jahr [[1850]] bestand, am [[1. Oktober]] [[1908]] an. Am [[11. Jänner]] [[1912]] erfolgte die Ernennung zum k.k. [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|wirklichen Geheimen Rat]]. Neben seiner politischen und verwaltungstechnischen Aufgabe fungierte Schaffgotsch auch als Präsident des "Katholisch-Politischen Volksvereins, der [[1870]] aus dem "Katholischen Bürgerverein" hervorgegangen war und dessen Zielsetzung es war, die katholische Parteirichtung zu stärken und ihre Anhänger in die Vertretungskörper zu bringen. | ||
Am [[31. Juli]] [[1913]] erlitt Levin Graf Schaffgotsch einem Schlaganfall, dem er am folgenden Tag erlag. Seine wegen ihrer Monumentalität bemerkenswerte Grabstelle befindet sich am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Der | Am [[31. Juli]] [[1913]] erlitt Levin Graf Schaffgotsch einem Schlaganfall, dem er am folgenden Tag erlag. Seine wegen ihrer Monumentalität bemerkenswerte Grabstelle befindet sich am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Der Leichenzug am [[4. August]] bewegte sich vom k. k. Landesregierungsgebäude über den [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozart]]-, [[Residenzplatz|Residenz]]-, [[Alter Markt|Ludwig Viktorplatz]], [[Kranzlmarkt]], [[Getreidegasse|Getreide]]-, [[Bürgerspitalgasse]] über den Sigmunds- und [[Universitätsplatz]], die [[Churfürststraße]], Ludwig Viktor- und Residenzplatz zum [[Dom]]. | ||
==Familie== | ==Familie== | ||
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In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Gemeinde [[Henndorf am Wallersee|Henndorf]] ihre [[Ehrenbürger der Gemeinde Henndorf am Wallersee|Ehrenbürgerschaft]]. | In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Gemeinde [[Henndorf am Wallersee|Henndorf]] ihre [[Ehrenbürger der Gemeinde Henndorf am Wallersee|Ehrenbürgerschaft]]. | ||
==Literatur und Quellen== | == Literatur und Quellen == | ||
* {{Quelle Leben über den Tod hinaus}} | * {{Quelle Leben über den Tod hinaus}} | ||
* Nekrolog. In: Mitteilungen der Gesellschaft Salzburger Landeskunde. Band 53. Selbstverlag der Gesellschaft; Salzburg 1913. | * Nekrolog. In: Mitteilungen der Gesellschaft Salzburger Landeskunde. Band 53. Selbstverlag der Gesellschaft; Salzburg 1913. | ||