Änderungen

K
Zeile 43: Zeile 43:  
Das zur Versorgung der Stadt Salzburg benötigte Trinkwasser gewinnt die [[Salzburg AG]] aus verschiedenen Wasservorkommen. In dem am Fuße des Untersberges gelegenen Grundwasserwerk [[Glanegg]] werden drei Vertikalfilterbrunnen und ein [[1965]] errichteter Horizontalfilterbrunnen betrieben.  
 
Das zur Versorgung der Stadt Salzburg benötigte Trinkwasser gewinnt die [[Salzburg AG]] aus verschiedenen Wasservorkommen. In dem am Fuße des Untersberges gelegenen Grundwasserwerk [[Glanegg]] werden drei Vertikalfilterbrunnen und ein [[1965]] errichteter Horizontalfilterbrunnen betrieben.  
 
      
 
      
Aus diesem Grundwasser dürfen bis zu 10,3 Mio. m³ Wasser pro Jahr gefördert werden. Seit [[1998]] versickert das Wasser der Fürstenbrunnquelle, einer [[1875]] gefasste Karstquelle, die am Untersberg entspringt, zur Anreicherung des Grundwasserwerkes Glanegg.  
+
Aus diesem Grundwasser dürfen bis zu 10,3 Mio. m³ Wasser pro Jahr gefördert werden. Seit [[1998]] versickert das Wasser der Fürstenbrunnquelle, einer [[1875]] gefasste Karstquelle, die am Untersberg entspringt, in einer eigenen Versickerungsanlage zur Anreicherung des Grundwasserwerkes Glanegg.  
 
   
 
   
 
[[1976]] wurde beim Grundwasserwerk St. Leonhard ein Horizontalfilterbrunnen in Betrieb genommen. Mit ihm wird ein unabhängiges Wasservorkommen genützt, das vom Grundwasser-Begleitstrom der [[Königseeache]] gespeist wird. Hier kann ebenfalls bestes Grundwasser gewonnen werden.  
 
[[1976]] wurde beim Grundwasserwerk St. Leonhard ein Horizontalfilterbrunnen in Betrieb genommen. Mit ihm wird ein unabhängiges Wasservorkommen genützt, das vom Grundwasser-Begleitstrom der [[Königseeache]] gespeist wird. Hier kann ebenfalls bestes Grundwasser gewonnen werden.  
Zeile 53: Zeile 53:  
Das Wasser kleinerer Quellen wird ebenfalls in das Rohrnetz eingespeist, wobei jeder einzelnen Quelle ein eigenes Versorgungsgebiet zugeordnet ist. Das Trinkwasser kommt dann in das eng vermaschte Verteilungsrohrnetz. In fast jeder Straße liegt eine Wasserleitung und bei jeder Straßenkreuzung sind diese Leitungen zu einem Netz verbunden.  
 
Das Wasser kleinerer Quellen wird ebenfalls in das Rohrnetz eingespeist, wobei jeder einzelnen Quelle ein eigenes Versorgungsgebiet zugeordnet ist. Das Trinkwasser kommt dann in das eng vermaschte Verteilungsrohrnetz. In fast jeder Straße liegt eine Wasserleitung und bei jeder Straßenkreuzung sind diese Leitungen zu einem Netz verbunden.  
 
   
 
   
Von den Versorgungsleitungen zweigen die einzelnen Hausanschlussleitungen ab. Die Salzburg AG verfügt derzeit insgesamt über acht Trinkwasserhochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 50.973 m³. Meist bleibt das Wasser dort nur einen Tag, bis es an den Endverbraucher geht. Vier Pumpstationen fördern das Wasser aus der Hauptversorgungszone in höher gelegenen Siedlungsgebiete.  
+
Von den Versorgungsleitungen zweigen die einzelnen Hausanschlussleitungen ab. Die Salzburg AG verfügt derzeit insgesamt über acht Trinkwasserhochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 50.873 m³. Meist bleibt das Wasser dort nur einen Tag, bis es an den Endverbraucher geht. Vier Pumpstationen fördern das Wasser aus der Hauptversorgungszone in höher gelegenen Siedlungsgebiete.  
 
   
 
   
 
Sämtliche Trinkwasserspeicher und Pumpstationen werden von einer zentralen Schaltwarte im Lastverteiler bzw. Center Wasser in [[Bergheim]] aus überwacht und gesteuert. Für alle Grundwasserfelder und Quellen der Salzburg AG sind frühzeitig Wasserschutz- und Wasserschongebiete eingerichtet worden.  
 
Sämtliche Trinkwasserspeicher und Pumpstationen werden von einer zentralen Schaltwarte im Lastverteiler bzw. Center Wasser in [[Bergheim]] aus überwacht und gesteuert. Für alle Grundwasserfelder und Quellen der Salzburg AG sind frühzeitig Wasserschutz- und Wasserschongebiete eingerichtet worden.  
Zeile 59: Zeile 59:  
In diesen Gebieten unterliegen alle Maßnahmen einer strengen Überwachung und Regelung durch die Wasserrechtsbehörde. Durch intensive Inanspruchnahme aller im Wasserrechtsgesetz vorgesehenen Möglichkeiten und darüber weit hinausgehende Eigeninitiativen und Aufwendungen sorgt die Salzburg AG – Center Wasser für einen wirkungsvollen, vorbeugenden Schutz.  
 
In diesen Gebieten unterliegen alle Maßnahmen einer strengen Überwachung und Regelung durch die Wasserrechtsbehörde. Durch intensive Inanspruchnahme aller im Wasserrechtsgesetz vorgesehenen Möglichkeiten und darüber weit hinausgehende Eigeninitiativen und Aufwendungen sorgt die Salzburg AG – Center Wasser für einen wirkungsvollen, vorbeugenden Schutz.  
 
      
 
      
Das Wasser aus den Grundwasserwerken und der Wasserschiene bedarf keiner Entkeimung und wird im Naturzustand abgegeben. Aus hygienischen Gründen wird jedoch das Wasser der Quellen entkeimt. Dies erfolgt für die [[Tiefenbach]]quelle und für die Quellen am [[Gniglerberg]] und [[Gersberg]] sowie in der [[Glasenbachklamm]] mit UV-Licht.  
+
Das Wasser aus den Grundwasserwerken und der Wasserschiene bedarf keiner Desinfizierung und wird im Naturzustand abgegeben. Aus hygienischen Gründen wird jedoch das Wasser der Quellen entkeimt. Dies erfolgt für die [[Tiefenbach]]quelle und für die Quellen am [[Gniglerberg]] und [[Gersberg]] sowie in der [[Glasenbachklamm]] mit UV-Licht.  
 
        
 
        
 
Für den Notfall sind alle Brunnen und Quellen mit Strom unabhängigen Chlorgasanlagen zur Desinfektion ausgestattet. Die Salzburg AG hat ein eigenes, mit Mitarbeitern und Geräten sehr gut ausgestattetes chemisch-bakteriologisches Labor eingerichtet. 2000 Wasserproben aus dem eigenen Netz werden pro Jahr bakteriologisch und 400 chemisch untersucht.
 
Für den Notfall sind alle Brunnen und Quellen mit Strom unabhängigen Chlorgasanlagen zur Desinfektion ausgestattet. Die Salzburg AG hat ein eigenes, mit Mitarbeitern und Geräten sehr gut ausgestattetes chemisch-bakteriologisches Labor eingerichtet. 2000 Wasserproben aus dem eigenen Netz werden pro Jahr bakteriologisch und 400 chemisch untersucht.
12

Bearbeitungen