Maximilian I. Joseph von Bayern: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „Erzbistums“ durch „Erzbistums“ |
|||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Nachdem der letzte [[Fürsterzbischof]], [[Hieronymus Graf Colloredo]], am [[10. Dezember]] [[1800]] vor den heranrückenden Franzosen nach [[Wien]] geflohen war, ging die Zeit der Eigenständigkeit des [[Erzbistum | Nachdem der letzte [[Fürsterzbischof]], [[Hieronymus Graf Colloredo]], am [[10. Dezember]] [[1800]] vor den heranrückenden Franzosen nach [[Wien]] geflohen war, ging die Zeit der Eigenständigkeit des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums]] als [[Erzstift Salzburg|weltlichen Fürstentums]] zu Ende. Colloredo dankte am [[11. Februar]] [[1803]] ab und Salzburg war von [[1803]] bis Ende [[1805]] [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum]] unter dem dem [[Habsburger]] [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand]]. Dann kam es von 1806 bis 1809 zum Kaisertum [[Österreich]], das es aber nach [[Befreiungskrieg 1809|verlorenem Krieg]] zunächst an den siegreichen [[Napoleon]] abgab, der es schließlich an den verbündeten Bayern weiterreichte. | ||
Im Vertrag von Frankfurt [[1810]] erhielt Maximilian die Länder Salzburg mit [[Berchtesgaden]], das [[Innviertel]] und einen Teil des [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Hausruckviertels zugesprochen. Unter Einbeziehung des Gerichts Kitzbühel bildet der bayrische König daraus das Verwaltungsgebiet [[Salzachkreis]]. | Im Vertrag von Frankfurt [[1810]] erhielt Maximilian die Länder Salzburg mit [[Berchtesgaden]], das [[Innviertel]] und einen Teil des [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Hausruckviertels zugesprochen. Unter Einbeziehung des Gerichts Kitzbühel bildet der bayrische König daraus das Verwaltungsgebiet [[Salzachkreis]]. | ||