Stefan Kraft: Unterschied zwischen den Versionen
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[[File:FIS Ski Weltcup Titisee-Neustadt 2016 - Stefan Kraft2.jpg|thumb|Stefan Kraft beim Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt 2016]] | [[File:FIS Ski Weltcup Titisee-Neustadt 2016 - Stefan Kraft2.jpg|thumb|Stefan Kraft beim Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt 2016]] | ||
[[Datei:Stefan Kraft.jpg|thumb|Stefan Kraft]] | [[Datei:Stefan Kraft.jpg|thumb|Stefan Kraft]] | ||
'''Stefan Kraft''' (* [[13. Mai]] [[1993]] in [[Schwarzach]], [[Pongau]]) ist ein [[Liste erfolgreicher Nordischer Sportler Salzburgs|Salzburger Skispringer]], [[Vierschanzentournee| | '''Stefan Kraft''' (* [[13. Mai]] [[1993]] in [[Schwarzach]], [[Pongau]]) ist ein [[Liste erfolgreicher Nordischer Sportler Salzburgs|Salzburger Skispringer]], [[Vierschanzentournee|Vierschanzentournee-Sieger]] 2014/2015, Skiflugweltrekordhalter, zweifacher Skisprungweltcupsieger (2016/2017, 2019/2020) und zweifacher Weltmeister 2017 in Lahti. Er lebt in [[Goldegg]] und startet für den [[SV Schwarzach]]. | ||
==Karriere== | ==Karriere== | ||
Schon als kleiner Junge begeisterte sich Stefan Kraft für den Sport. Bereits mit | Schon als kleiner Junge begeisterte sich Stefan Kraft für den Sport. Bereits mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen, um kurz darauf auch Mitglied des [[USV Großarl|Skiverein Großarl]] zu werden. Das Interesse für das Skispringen verdankte er unter anderem seinem besten Freund Christian Reiter, dem er einst bei einem Wettkampf zuschaute. Da er sich mit dem Zuschauen natürlich nicht begnügte, stand er wenige Tage später, im Alter von zehn Jahren, mit den Alpinskiern auf der Schanze. Kurze Zeit später wurde er bereits in den [[Salzburger Landes-Skiverband]] (SLSV) aufgenommen. Schulisch entschiede er sich nach der [[Volksschule]], die [[Sportmittelschule Bischofshofen - Hermann Wielandner|Sporthauptschule Bischofshofen]] zu besuchen. Nach Abschluss der Unterstufe besuchte er, seinen Vorbildern - die besten österreichischen Skispringer - nachstrebend, das Skigymnasium Stams in [[Tirol]], welches er erfolgreich mit der Matura abschloss. Nach der Schulzeit stellte er sich in die Dienste des [[Heeres-Leistungssportzentrum|Heeressports]] und trainiert im [[Olympiazentrum Salzburg|Olympiazentrum Salzburg-Rif]] bei [[Hallein]]<ref>[http://jar.dole-deluxe.com/about/curriculum-vitae.html Stefan Krafts curriculum vitae]</ref>. | ||
[[2007]] sprang er national in der Schülerklasse allen auf und davon. [[2008]] konnte Kraft erstmals auch internationale Erfolge feiern. Bei den OPA-Spielen (Organisation der Alpenländer-Skiverbände) in Frankreich eroberte er Gold im Einzel und mit dem Team. Damals noch für den Salzburger Landesskiverband unterwegs, wurde Kraft vor der Saison 2009/10 in den ÖSV-C-Kader aufgenommen. | [[2007]] sprang er national in der Schülerklasse allen auf und davon. [[2008]] konnte Kraft erstmals auch internationale Erfolge feiern. Bei den OPA-Spielen (Organisation der Alpenländer-Skiverbände) in Frankreich eroberte er Gold im Einzel und mit dem Team. Damals noch für den Salzburger Landesskiverband unterwegs, wurde Kraft vor der Saison 2009/10 in den ÖSV-C-Kader aufgenommen. | ||
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Im [[Oktober]] [[2010]] wurde er in [[Bischofshofen]] auf der [[Paul-Ausserleitner-Schanze]] Salzburger Landesmeister in der allgemeinen Klasse, nachdem er bereits 2009 hinter dem Weltcup-erfahrenen [[Markus Eggenhofer]] Vizemeister geworden war. | Im [[Oktober]] [[2010]] wurde er in [[Bischofshofen]] auf der [[Paul-Ausserleitner-Schanze]] Salzburger Landesmeister in der allgemeinen Klasse, nachdem er bereits 2009 hinter dem Weltcup-erfahrenen [[Markus Eggenhofer]] Vizemeister geworden war. | ||
Seit [[2008]] im Alpencup (3. Leistungsstufe) im Einsatz sprang er sich seit Herbst 2010 | Seit [[2008]] im Alpencup (3. Leistungsstufe) im Einsatz sprang er sich seit Herbst 2010 mit sieben Top-3-Platzierungen ins Rampenlicht. Am [[15. Jänner]] [[2011]] gewann er in Hinterzarten (Südschwarzwald, [[Deutschland]]) seinen ersten Alpen-Cup-Bewerb. Mit dieser Motivation im Gepäck überzeugte der Schwarzacher auch bei der Junioren-WM in [[Estland]], wo er zunächst am [[28. Jänner]] [[2011]] hinter Weltcupspringer Vladimir Zografski aus Bulgarien Silber im Einzel holte und dann am [[30. Jänner]] 2011 Gold mit der Mannschaft gewann. | ||
Am [[5. Februar]] 2011 überraschte Kraft bei seinem ersten Antreten im Kontinental-Cup (2. Leistungsstufe). In Brotterode (D) gewann er gleich seine Premiere vor dem deutschen Weltcup-Springer Felix Schoft. In der Saison 2012 sprang Kraft mit unterschiedlichem Erfolg ebenfalls im Kontinental-Cup. Drei Wochen nach seiner ersten Qualifikation für einen Weltcup-Bewerb beim Drei-Königs-Springen in Bischofshofen reichte es auf derselben Schanze zu seinem zweiten Sieg im Kontinental-Cup. Zwei weiteren Podestplätzen standen aber auch einige durchschnittliche Leistungen gegenüber. Bei der Junioren-WM in der Türkei holte Kraft mit der Mannschaft Bronze. | Am [[5. Februar]] 2011 überraschte Kraft bei seinem ersten Antreten im Kontinental-Cup (2. Leistungsstufe). In Brotterode (D) gewann er gleich seine Premiere vor dem deutschen Weltcup-Springer Felix Schoft. In der Saison 2012 sprang Kraft mit unterschiedlichem Erfolg ebenfalls im Kontinental-Cup. Drei Wochen nach seiner ersten Qualifikation für einen Weltcup-Bewerb beim Drei-Königs-Springen in Bischofshofen reichte es auf derselben Schanze zu seinem zweiten Sieg im Kontinental-Cup. Zwei weiteren Podestplätzen standen aber auch einige durchschnittliche Leistungen gegenüber. Bei der Junioren-WM in der Türkei holte Kraft mit der Mannschaft Bronze. | ||
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Im Februar 2013 wurde Kraft für die Nordische Ski-WM in Val di Fiemme (I) nominiert. Vor der Olympiasaison 2014 stieg Kraft in den Nationalkader des ÖSV auf.<ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/sport/wintersport/sn/artikel/oesv-stuft-pranger-fischbacher-koch-zurueck-59757/ Salzburger Nachrichten 21.5. 2013]</ref> | Im Februar 2013 wurde Kraft für die Nordische Ski-WM in Val di Fiemme (I) nominiert. Vor der Olympiasaison 2014 stieg Kraft in den Nationalkader des ÖSV auf.<ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/sport/wintersport/sn/artikel/oesv-stuft-pranger-fischbacher-koch-zurueck-59757/ Salzburger Nachrichten 21.5. 2013]</ref> | ||
Am [[9. Oktober]] [[2014]] sicherte sich Stefan Kraft am Bergisel erstmals den Österreichischen Meistertitel auf der Großschanze. <ref>[http://www.skispringen.com/news,id4253,stefan-kraft-wird-oesterreichischer-meister-am-bergisel.html Skispringen.com]</ref> | Am [[9. Oktober]] [[2014]] sicherte sich Stefan Kraft am Bergisel erstmals den Österreichischen Meistertitel auf der Großschanze.<ref>[http://www.skispringen.com/news,id4253,stefan-kraft-wird-oesterreichischer-meister-am-bergisel.html Skispringen.com]</ref> | ||
Seinen ersten Weltcupsieg feiert er am [[29. Dezember]] [[2014]] beim Auftaktspringen der 63. Vierschanzentournee in Oberstdorf. Mit einem dritten Platz beim Abschlussspringen in Bischofshofen gewann Kraft diese 63. Vierschanzentournee mit sechs Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Michael Hayböck. In derselben Saison holte er zum Auftakt der Nordischen Ski-WM im schwedischen Falun am [[21. Februar]] [[2015]] Bronze von der Normalschanze. Beim abschließenden Teambewerb erringt er gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen am [[28. Februar]] 2015 die Silbermedaille. Mit drei Weltcupsiegen und insgesamt 14 Podestplätzen belegte er den 3. Platz im Gesamtcup der Saison 2014/2015. | Seinen ersten Weltcupsieg feiert er am [[29. Dezember]] [[2014]] beim Auftaktspringen der 63. Vierschanzentournee in Oberstdorf. Mit einem dritten Platz beim Abschlussspringen in Bischofshofen gewann Kraft diese 63. Vierschanzentournee mit sechs Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Michael Hayböck. In derselben Saison holte er zum Auftakt der Nordischen Ski-WM im schwedischen Falun am [[21. Februar]] [[2015]] Bronze von der Normalschanze. Beim abschließenden Teambewerb erringt er gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen am [[28. Februar]] 2015 die Silbermedaille. Mit drei Weltcupsiegen und insgesamt 14 Podestplätzen belegte er den 3. Platz im Gesamtcup der Saison 2014/2015. | ||
Stefan Kraft hält seit Sonntag, den [[14. Februar]] [[2016]] den österreichischen Weitenrekord im Skifliegen. | Stefan Kraft hält seit Sonntag, den [[14. Februar]] [[2016]], den österreichischen Weitenrekord im Skifliegen. In der Qualifikation zum Wettbewerb in Vikersund (NOR) segelte er auf die neue heimische Rekordweite von 246,5 Meter und überbot damit die alte Bestmarke von Gregor Schlierenzauer aus dem Jahr 2011 um 3,0 m. | ||
Am [[4. Februar]] [[2017]] gelang ihm in Oberstdorf der erste Sieg bei einem Skiflug-Weltcupspringen. Tags darauf konnte er den Erfolg wiederholen und den zweiten Sieg bei einem Skiflug-Weltcupspringen einfliegen. | Am [[4. Februar]] [[2017]] gelang ihm in Oberstdorf der erste Sieg bei einem Skiflug-Weltcupspringen. Tags darauf konnte er den Erfolg wiederholen und den zweiten Sieg bei einem Skiflug-Weltcupspringen einfliegen. | ||
Am Samstag, den [[25. Februar]] 2017 gelang ihm sein vorläufig größter Erfolg bei der nordischen Ski-WM in Lahti, wo er zur Goldmedaille von der Normalschanze gesprungen ist. Er holte als Halbzeitführender nach Sprüngen auf 99,5 und 98,0 Meter mit 2,1 bzw. 7,2 Punkten Vorsprung auf die Deutschen Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler [[Österreich]]s erste Medaille bei diesen Titelkämpfen. Am darauf folgenden Tag gewann er mit dem österreichische Skispringerteam die Silbermedaille im Mixed-Bewerb von der Normalschanze. Daniela Iraschko-Stolz, Michael Hayböck, Jacqueline Seifriedsberger und Stefan Kraft mussten sich nur Deutschland geschlagen geben. Am Donnerstag, den [[2. März]] 2017 wurde er auch Weltmeister auf der Großschanze. Er triumphierte erneut vor dem Deutschen Andreas Wellinger, der 1,3 Punkte zurücklag und vor dem Polen Piotr Zyla. Stefan Kraft ist der erst fünfte Doppelweltmeister seit Einführung des zweiten WM-Wettkampfes im Jahr 1962 und der erste österreichische Doppelweltmeister. Zum Abschluss der Weltmeisterschaft gewann er am [[4. März]] 2017 noch mit dem Team mit Michael Hayböck, Manuel Fettner und Gregor Schlierenzauer die Bronzemedaille. | Am Samstag, den [[25. Februar]] 2017, gelang ihm sein vorläufig größter Erfolg bei der nordischen Ski-WM in Lahti, wo er zur Goldmedaille von der Normalschanze gesprungen ist. Er holte als Halbzeitführender nach Sprüngen auf 99,5 und 98,0 Meter mit 2,1 bzw. 7,2 Punkten Vorsprung auf die Deutschen Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler [[Österreich]]s erste Medaille bei diesen Titelkämpfen. Am darauf folgenden Tag gewann er mit dem österreichische Skispringerteam die Silbermedaille im Mixed-Bewerb von der Normalschanze. Daniela Iraschko-Stolz, Michael Hayböck, Jacqueline Seifriedsberger und Stefan Kraft mussten sich nur Deutschland geschlagen geben. Am Donnerstag, den [[2. März]] 2017, wurde er auch Weltmeister auf der Großschanze. Er triumphierte erneut vor dem Deutschen Andreas Wellinger, der 1,3 Punkte zurücklag und vor dem Polen Piotr Zyla. Stefan Kraft ist der erst fünfte Doppelweltmeister seit Einführung des zweiten WM-Wettkampfes im Jahr 1962 und der erste österreichische Doppelweltmeister. Zum Abschluss der Weltmeisterschaft gewann er am [[4. März]] 2017 noch mit dem Team mit Michael Hayböck, Manuel Fettner und Gregor Schlierenzauer die Bronzemedaille. | ||
Beim Skiflugteambewerb in Vikersund (NOR) erzielte er am [[18. März]] 2017 mit 253,5 Meter neuen Skiflugweltrekord. Am Tag darauf sicherte er sich mit einem fünften Rang beim Einzelbewerb die Gesamtwertung in der Raw Air Tournee, welche eine Skisprung-Wettkampfserie in Norwegen ist, die als Teil des Skisprung-Weltcups ausgetragen wird. | Beim Skiflugteambewerb in Vikersund (NOR) erzielte er am [[18. März]] 2017 mit 253,5 Meter neuen Skiflugweltrekord. Am Tag darauf sicherte er sich mit einem fünften Rang beim Einzelbewerb die Gesamtwertung in der Raw Air Tournee, welche eine Skisprung-Wettkampfserie in Norwegen ist, die als Teil des Skisprung-Weltcups ausgetragen wird. | ||
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Bei den Nordische Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und [[Daniel Huber (Skispringer)|Daniel Huber]] die Silbermedaille im Mannschaftsspringen hinter der deutschen Mannschaft. In den Einzelwettbewerben gewann er von der Normalschanze die Bronzemedaille hinter den beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch. Er profitierte dabei vom einsetzenden Schneefall, der nach seinem zweiten Sprung die Anlaufspur deutlich langsamer machte und somit insbesondere die Führenden des ersten Durchgangs traf. Auf der Großschanze belegte er den sechsten Rang. Im abschließenden Mixed-Team-Wettbewerb wurde er gemeinsam mit Eva Pinkelnig, Philipp Aschenwald und Daniela Iraschko-Stolz Vizeweltmeister hinter der deutschen Mannschaft. | Bei den Nordische Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und [[Daniel Huber (Skispringer)|Daniel Huber]] die Silbermedaille im Mannschaftsspringen hinter der deutschen Mannschaft. In den Einzelwettbewerben gewann er von der Normalschanze die Bronzemedaille hinter den beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch. Er profitierte dabei vom einsetzenden Schneefall, der nach seinem zweiten Sprung die Anlaufspur deutlich langsamer machte und somit insbesondere die Führenden des ersten Durchgangs traf. Auf der Großschanze belegte er den sechsten Rang. Im abschließenden Mixed-Team-Wettbewerb wurde er gemeinsam mit Eva Pinkelnig, Philipp Aschenwald und Daniela Iraschko-Stolz Vizeweltmeister hinter der deutschen Mannschaft. | ||
Bei der an die Weltmeisterschaften anschließenden Raw Air Tournee in Norwegen gelang im der zweite Platz und entriss ihm erst im letzten Sprung Ryōyū Kobayashi (Japan) den Gesamtsieg. Die Weltcupsaison beendete er in Planica ([[Slowenien]]) als zweiter des Gesamtweltcups. | Bei der an die Weltmeisterschaften anschließenden ''Raw Air Tournee'' in Norwegen gelang im der zweite Platz und entriss ihm erst im letzten Sprung Ryōyū Kobayashi (Japan) den Gesamtsieg. Die Weltcupsaison beendete er in Planica ([[Slowenien]]) als zweiter des Gesamtweltcups. | ||
Beim Weltcupstart für die Saison 2019/2020 gelang ihm am [[23. November]] 2019 gemeinsam mit | Beim Weltcupstart für die Saison 2019/[[2020]] gelang ihm am [[23. November]] 2019 gemeinsam mit Daniel Huber, [[Jan Hörl]] und Philipp Aschenwald gleich beim ersten Bewerb der Sieg beim Teamspringen in Wisla ([[Polen]]). Nachdem die Saison mit schlechten Resultaten begonnen hat und er bei der Vierschanzentournee unter den Erwartungen blieb, steigerte er sich in der zweiten Saisonhälfte enorm. Er errang fünf Einzelsiege und mit den Team-Bewerben insgesamt 18 Podestplätze. Am [[12. März]] 2020 wurde die Weltcup-Saison während der laufenden ''Raw Air'' vorzeitig wegen der [[Infektionskrankheit Covid-19]] beendet und die ''Raw Air'' abgebrochen. Damit holte er sich vorzeitig den zweiten Gesamtweltcupsieg und den Sieg im Skiflugweltcup. | ||
== Auszeichnungen == | == Auszeichnungen == | ||
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==Erfolge== | ==Erfolge== | ||
===Übersicht=== | ===Übersicht=== | ||
* | * 2 x Gold Weltmeisterschaften (2017 Normalschanze und Großschanze) | ||
* | * 4 x Silber Weltmeisterschaften (2015 Teambewerb, 2017 Mixed-Team, 2019 Teambewerb und Mixed-Team) | ||
* | * 3 x Bronze Weltmeisterschaften (2015 Normalschanze, 2017 Team, 2019 Normalschanze) | ||
* | * 2 x Bronze Schiflug-Weltmeisterschaften (2016 Einzel- und Team) | ||
* | * 1 x Gold Junioren-Weltmeisterschaften (2011 im Team) | ||
* | * 1 x Silber Junioren-Weltmeisterschaften (2011 Normalschanze) | ||
* | * 2 x Bronze Junioren-Weltmeisterschaften (2012 im Team, 2013 Normalschanze) | ||
* | * 1 x Österreichischer Meister Großschanze (2014) | ||
* 21 Siege Weltcup (Einzel), davon 5 im Skifliegen | * 21 Siege Weltcup (Einzel), davon 5 im Skifliegen | ||
* 5 Siege Weltcup (Mannschaft) | * 5 Siege Weltcup (Mannschaft) | ||
* 95 Podestplatzierungen Weltcup (Einzel und Mannschaft) | * 95 Podestplatzierungen Weltcup (Einzel und Mannschaft) | ||
* | * 2 x Gesamtsieger Skisprungweltcup (2016/2017, 2019/2020) | ||
* | * 2 x Gesamtsieger Skiflugweltcup (2016/2017, 2019/2020) | ||
* | * 1 x Gesamtsieger der Vierschanzentournee (2014/2015) | ||
* | * 1 x Gesamtsieger der Raw Air Tournament (2017) | ||
* 6 Siege Kontinentalcup | * 6 Siege Kontinentalcup | ||
* 11 Podestplatzierungen Kontinentalcup | * 11 Podestplatzierungen Kontinentalcup | ||
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== Bilder == | == Bilder == | ||
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==Weblinks== | |||
{{Homepage|http://www.kraft-stefan.com/}} | |||
* [https://www.fis-ski.com/DB/general/athlete-biography.html?sectorcode=JP&competitorid=128286 FIS Biographie] | |||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Skisprung-Weltcup Skisprungweltcupsieger 2016/2017] | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
{{Homepage|http://www.kraft-stefan.com}} | {{Homepage|http://www.kraft-stefan.com}} | ||
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* [https://www.fis-ski.com/DB/general/athlete-biography.html?sectorcode=JP&competitorid=128286&type=result FIS Resultate] | * [https://www.fis-ski.com/DB/general/athlete-biography.html?sectorcode=JP&competitorid=128286&type=result FIS Resultate] | ||
== | ==== Einzelnachweise ==== | ||
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<references /> | <references /> | ||