Pinzgauer Zaun: Unterschied zwischen den Versionen
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Die drei Zaunarten wurden mit astfreiem, geklobenem (nicht gesägtem) Zaunholz „gerichtet“. | Die drei Zaunarten wurden mit astfreiem, geklobenem (nicht gesägtem) Zaunholz „gerichtet“. | ||
* | * Der „Schräg“: zwei Stecken übers Kreuz geschlagen, eine Girschtn eingelegt. | ||
* Der „Hag“: Kniestecken und Stecken geschlagen, Girschtn beigelegt. | * Der „Hag“: Kniestecken und Stecken geschlagen, Girschtn beigelegt. | ||
* Der Pinzgauer Zaun: zwischen 170 cm kurzen, geputzten, zugespitzten Stecken und Kniestecken wurden beiderseits 240 cm lange Girschtn „gespannt“. | * Der Pinzgauer Zaun: zwischen 170 cm kurzen, geputzten, zugespitzten Stecken und Kniestecken wurden beiderseits 240 cm lange Girschtn „gespannt“. | ||
Bau und Betreuung dieser hölzernen Zäune waren in jeder Hinsicht aufwendig. Man brauchte unglaublich viel Rohmaterial, das in Handarbeit gefällt, transportiert und zugerichtet werden musste. Auch das Aufrichten und das Instandhalten der Zäune war überaus arbeitsintensiv. | Bau und Betreuung dieser hölzernen Zäune waren in jeder Hinsicht aufwendig. Man brauchte unglaublich viel Rohmaterial, das in Handarbeit gefällt, transportiert und zugerichtet werden musste. Auch das Aufrichten und das Instandhalten der Zäune war überaus arbeitsintensiv. | ||