Zeugwartstöckl: Unterschied zwischen den Versionen

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Bemerkenswert ist im Dachgeschoß das aufgesetzte auf Kragsteinen ruhende vorspringende Auslugtürmchen mit seinem Zeltdach sowie die breiten abgetreppten Schießscharten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß.  
 
Bemerkenswert ist im Dachgeschoß das aufgesetzte auf Kragsteinen ruhende vorspringende Auslugtürmchen mit seinem Zeltdach sowie die breiten abgetreppten Schießscharten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß.  
  
Im Zeugwartstöckl wohnte bis [[1704]] der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des [[Salzburger Glockenspiel]]s [[Jeremias Sauter]] mit Familie und Lehrlingen.  Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor [[1867]] abgerissen wurde<ref>[http://www.horologium.at/typo3/index.php?id=25 www.horologium.at]</ref>.
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Im Zeugwartstöckl wohnte bis [[1704]] der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des [[Salzburger Glockenspiel]]s [[Jeremias Sauter]] mit Familie und Lehrlingen.  Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor [[1867]] abgerissen wurde.<ref>[http://www.horologium.at/typo3/index.php?id=25 www.horologium.at]</ref>
  
== Baugeschichte ==
 
 
Wer das Zeugwartstöckl seitlich schräg genau betrachtet, erkennt im dunklen [[Nagelfluh]]<nowiki>quaderwerk</nowiki> jene helle Fläche und den Umriss, die früher das abgetragene Torhaus eingenommen hat. In seiner Mitte erinnert die Gedenktafel des [[Stadtverein Salzburg|Stadtvereins Salzburg]] an das nicht mehr existierende Bauwerk.
 
Wer das Zeugwartstöckl seitlich schräg genau betrachtet, erkennt im dunklen [[Nagelfluh]]<nowiki>quaderwerk</nowiki> jene helle Fläche und den Umriss, die früher das abgetragene Torhaus eingenommen hat. In seiner Mitte erinnert die Gedenktafel des [[Stadtverein Salzburg|Stadtvereins Salzburg]] an das nicht mehr existierende Bauwerk.
  
 
Die [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> mit Ornamentrahmen, an der Südseite links neben der Sonnenuhr, trägt die lateinische Inschrift: "''Archiep(iscopu)s Paris ex com(itibus) Lodroni f(ecit) MDCXXVIII''", d. h. errichtet durch Erzbischof Paris aus dem Geschlecht von Lodron im Jahr [[1628]].
 
Die [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> mit Ornamentrahmen, an der Südseite links neben der Sonnenuhr, trägt die lateinische Inschrift: "''Archiep(iscopu)s Paris ex com(itibus) Lodroni f(ecit) MDCXXVIII''", d. h. errichtet durch Erzbischof Paris aus dem Geschlecht von Lodron im Jahr [[1628]].
  
== Kunstgeschichte ==
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An der Südseite des Zeugwartstöckls befindet sich eine [[Sonnenuhr (Zeugwartstöckl)|Sonnenuhr]] in Seccomalerei aus dem Jahr 1628.
:''Hauptartikel [[Sonnenuhr (Zeugwartstöckl)]]''
 
Sehenswert ist an der Südseite des Zeugwartstöckls das Fassadenbild einer Sonnenuhr  in Seccotechnik, bezeichnet 1628
 
  
 
== Bilder ==
 
== Bilder ==
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==Quellen ==
 
==Quellen ==
 
* [[Walter Kirchschlager|Kirchschlager, Walter]]: ''Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern'', Edition Salis, Verlag der [[Salzburger Druckerei]], 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 30 u. 31) <ref>[http://data.onb.ac.at/rec/AC00787794 Österreichische Nationalbibliothek / AC00787794 ]</ref>
 
* [[Walter Kirchschlager|Kirchschlager, Walter]]: ''Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern'', Edition Salis, Verlag der [[Salzburger Druckerei]], 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 30 u. 31) <ref>[http://data.onb.ac.at/rec/AC00787794 Österreichische Nationalbibliothek / AC00787794 ]</ref>
* Mag. [[Benutzer:xxlstier|Thomas Schmiedbauer]]  
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* [http://www.horologium.at/typo3/index.php?id=25 www.horologium.at] ([[horologium]])
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* [http://www.horologium.at/typo3/fileadmin/Beitraege/Zeitgenossen.pdf www.horologium.at pdf]
 
* Buch [[Salzburg in alten Fotografien]]
 
* Buch [[Salzburg in alten Fotografien]]
  
== Einzelnachweise ==
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==== Einzelnachweise ====
 
<references/>
 
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Version vom 14. Februar 2020, 10:38 Uhr

Datei:Michaelstor Zeugwartstoeckl 01.jpg
Zeugwartstöckl Ansicht nach Nord
Karte

Das Zeugwartstöckl, ein Wachhaus, ist ein unter Denkmalschutz stehendes historisches Gebäude an der Nordostseite des Mozartplatzes zum Rudolfskai zur Salzach hin.

Geschichte

Das Zeugwartstöckl wurde 1628 unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron von Dombaumeister Santino Solari zusammen mit dem Michaelstor errichtet.(zuvor stand hier ein erstes Stadttor). Das Zeugwartstöckl ist der erhalten gebliebene Rest des ehemaligen Michaelstors.

Bemerkenswert ist im Dachgeschoß das aufgesetzte auf Kragsteinen ruhende vorspringende Auslugtürmchen mit seinem Zeltdach sowie die breiten abgetreppten Schießscharten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß.

Im Zeugwartstöckl wohnte bis 1704 der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des Salzburger Glockenspiels Jeremias Sauter mit Familie und Lehrlingen. Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor 1867 abgerissen wurde.[1]

Wer das Zeugwartstöckl seitlich schräg genau betrachtet, erkennt im dunklen Nagelfluhquaderwerk jene helle Fläche und den Umriss, die früher das abgetragene Torhaus eingenommen hat. In seiner Mitte erinnert die Gedenktafel des Stadtvereins Salzburg an das nicht mehr existierende Bauwerk.

Die Marmortafel mit Ornamentrahmen, an der Südseite links neben der Sonnenuhr, trägt die lateinische Inschrift: "Archiep(iscopu)s Paris ex com(itibus) Lodroni f(ecit) MDCXXVIII", d. h. errichtet durch Erzbischof Paris aus dem Geschlecht von Lodron im Jahr 1628.

An der Südseite des Zeugwartstöckls befindet sich eine Sonnenuhr in Seccomalerei aus dem Jahr 1628.

Bilder

 Zeugwartstöckl – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Einzelnachweise