Anna Maria Rottmayr: Unterschied zwischen den Versionen
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=====Zweite Ehe===== | =====Zweite Ehe===== | ||
Am [[25. Mai]] [[1694]] heiratete Anna Maria Rottmayrin ein zweites Mal. Ihr zweiter Ehemann | Am [[25. Mai]] [[1694]] heiratete Anna Maria Rottmayrin ein zweites Mal. Ihr zweiter Ehemann Andreas Wallner aus Stuhlfelden war ebenfalls verwitwet. Er kam aber nicht ins [[Urbar]], das heißt er wurde nicht auf dem Besitz angeschrieben. Anna Maria Rottmayrin – wiewohl damals kinderlos – wollte den vorhandenen Besitz der Familie erhalten. Sie führte die Wirtschaft mit bewährter Umsicht und Geschäftstüchtigkeit weiter. Gemeinsam mit ihrem zweiten Mann stiftete sie einen Seitenaltar in der Kirche [[Weyer]]. | ||
Bekannt ist auch ihr Kochbuch („Koch Puech“), das noch erhalten ist und vom gegenwärtigen Besitzer des Senninger Bräu dem [[Heimatmuseum Bramberg am Wildkogel]] als Leihgabe überlassen wurde. | Bekannt ist auch ihr Kochbuch („Koch Puech“), das noch erhalten ist und vom gegenwärtigen Besitzer des Senninger Bräu dem [[Heimatmuseum Bramberg am Wildkogel]] als Leihgabe überlassen wurde. | ||
In ihrer Umsicht wartete Anna Maria Rottmayrin nicht bis sie nicht mehr selbst entscheiden konnte. Sie entschloss sich bereits im Jahr [[1720]], zwölf Jahre vor ihrem Tod dazu, den Besitz an ihren Neffen Mathiasen (2) Schmerold zu übergeben, da auch ihre zweite Ehe kinderlos geblieben war. | In ihrer Umsicht wartete Anna Maria Rottmayrin nicht bis sie nicht mehr selbst entscheiden konnte. Sie entschloss sich bereits im Jahr [[1720]], zwölf Jahre vor ihrem Tod dazu, den Besitz an ihren Neffen Mathiasen (2) Schmerold zu übergeben, da auch ihre zweite Ehe kinderlos geblieben war. | ||
==Tod== | ==Tod== | ||
Anna Maria Rottmayrin, tüchtige und erfolgreiche Unternehmerin im ländlichen und abgelegenen Oberpinzgau verstarb 1732. Die Aufzählung der sog. „Senninger-Erbabhandlung“ umfasst aufgrund des überaus großen Vermögens 540 Seiten. Ihre Erben hatten Mühe den Besitz zusammen zu halten. | Anna Maria Rottmayrin, tüchtige und erfolgreiche Unternehmerin im ländlichen und abgelegenen Oberpinzgau verstarb 1732. Die Aufzählung der sog. „Senninger-Erbabhandlung“ umfasst aufgrund des überaus großen Vermögens 540 Seiten. Ihre Erben hatten Mühe den Besitz zusammen zu halten. | ||