Hans Müller (Stadtbaudirektor): Unterschied zwischen den Versionen
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270609&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 3 | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270609&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 3 | ||
| + | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270609&query=text:%22M%c3%bcller-Ruhe%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 5 | ||
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Version vom 2. Januar 2020, 21:23 Uhr
Oberbaurat Ing. Hans Müller war der geistige Urheber der Wasserkraftanlagen der Stadtgemeinde Salzburg im Wiestal.
Leben
1905 stand Müller erstmals an jener Stelle, der gegenüber sich heute die gewaltige Wiestalseestaumauer des Speicherkraftwerks Wiestal erhebt. Damals wurde die Idee geboren, die hier am Almbach vorhandenen Wasserkräfte in einem eventuell dreistufigen Kraftwerk auszunutzen. Als es dann 1909 tatsächlich zum Bau des Wiestalkraftwerks kam, erhielt jenes Plätzchen eine bescheidene Bank und den Namen Müller-Ruhe.
Am 8. Juni 1927, 22 Jahre später, stand Ing. Müller (damals bereits in Pension) wieder an derselben Stelle. Stand bisher im Bereich des Staumauer die Müller-Ruhe-Bank, so hatte nun der Verein der Ingenieure und Architekten des Landes Salzburg ihrem Ehrenmitglied Ing. Müller anlässlich seiner 50jährigen Zugehörigkeit zum Verein eine Tafel für ihn enthüllt.
Am Mittwoch, den 8. Juni 1927, fuhr eine stattliche Autokolonne, die vom Salzburger Automobilklub zusammengestellt (Zitat Quelle) wurde, ins Wiestal. unter den Ehrengästen waren in Vertretung des Landeshauptmanns Präsident Franz Baillou, Landtagspräsident Josef Breitenfelder, Bezirkshauptmann Dr. Salzmann, Bürgermeister Radauer von Faistenau mit der Gemeindevorstehung, Bürgermeister der Stadt Salzburg, Josef Preis und Vizebürgermeister Michael Dobler, als Vertreter der Arbeiterkammer Salzburg Josef Witternigg, Forstrat Dschullnigg als Vertreter der Forstverwaltung Hintersee, Regierungsbaumeister Fichtl für die Weag sowie Vertreter der Firmen Mayr-Melnhof und Leube.
Nach einleitenden Worten über den Jubilar wurde das von Regierungsrat Josef Schubauer entworfene Denkmal enthüllt. Dabei handelte es sich um eine Marmorbank, hinter der sich eine massive Wand aus Bruchsteinen erhob, die die Inschrift trug "Ing. Müller-Ruhe. Zur Erinnerung an den geistigen Urheber der Wasserkraftwerke der Stadt Salzburg. Errichtet vom Verein der Ingenieure und Architekten des Landes Salzburg 1927".
Quellen
- ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 3
- ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 5