Grafen von Plain: Unterschied zwischen den Versionen

Werner100359 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
K Geschichte: linkfix
Zeile 10: Zeile 10:
Sie waren seit dem [[12. Jahrhundert]] vom Baiernherzog, ab [[1228]] vom [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]] mit der Grafschaft im [[Unterpinzgau]] belehnt. Sie fungierten als Vögte der Klöster [[Frauenchiemsee]] (Chiemsee), [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]], zeitweise auch von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg und gründeten [[1123]]/[[1129|29]] mit Erzbischof [[Konrad I.]] das Augustinerchorherrenstift [[Kloster Höglwörth|Höglwörth]].  
Sie waren seit dem [[12. Jahrhundert]] vom Baiernherzog, ab [[1228]] vom [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]] mit der Grafschaft im [[Unterpinzgau]] belehnt. Sie fungierten als Vögte der Klöster [[Frauenchiemsee]] (Chiemsee), [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]], zeitweise auch von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg und gründeten [[1123]]/[[1129|29]] mit Erzbischof [[Konrad I.]] das Augustinerchorherrenstift [[Kloster Höglwörth|Höglwörth]].  


Seit [[1188]] nannten sie sich nach den großen Besitzungen im nördlichen Niederösterreich, vielleicht einem Erbe nach den Grafen von Peilstein, Grafen von Plain und Hardegg. Nach dem Tod Graf Liutolds IV. [[1249]] zog der erwählte Erzbischof [[Philipp]] von Salzburg die Grafschaft im Unterpinzgau und alle Lehen »[[inner Gebirg]]« ein; die übrigen Besitzungen, mit denen er die Grafen Otto und Konrad belehnte, erhielt er von diesen sofort wieder als Pfand. Nach dem Tod der Brüder († [[1260]] bei Staatz) fiel der Großteil der Gerichtsrechte mit der »Grafschaft Plain« an das Erzbistum Salzburg, die Vogtei über Michaelbeuern und ein Teil der Eigengüter an die Edlen von Schaunberg.
Seit [[1188]] nannten sie sich nach den großen Besitzungen im nördlichen Niederösterreich, vielleicht einem Erbe nach den Grafen von Peilstein, Grafen von Plain und Hardegg. Nach dem Tod Graf Liutolds IV. [[1249]] zog der erwählte Erzbischof [[Philipp von Spanheim]] von Salzburg die Grafschaft im Unterpinzgau und alle Lehen »[[inner Gebirg]]« ein; die übrigen Besitzungen, mit denen er die Grafen Otto und Konrad belehnte, erhielt er von diesen sofort wieder als Pfand. Nach dem Tod der Brüder († [[1260]] bei Staatz) fiel der Großteil der Gerichtsrechte mit der »Grafschaft Plain« an das Erzbistum Salzburg, die Vogtei über Michaelbeuern und ein Teil der Eigengüter an die Edlen von Schaunberg.


==Weblink==
==Weblink==