Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''{{PAGENAME}}''' war ein drei Jahre dauernder Streit um die Trassenführung der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen dem Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Chefingenieur der Straßenerbauung, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]]. | [[Datei:Pfandlschartensee Pfandlscharte.jpg|thumb|Links oberhalb des [[Pfandlschartensee]] befindet sich die [[Pfandlscharte]], unter der Rehrl seine Variante geführt hätte.]]Der '''{{PAGENAME}}''' war ein drei Jahre dauernder Streit um die Trassenführung der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen dem Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Chefingenieur der Straßenerbauung, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]]. | ||
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Einer der Gründe, weshalb Rehrl in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren sich so vehement für den Bau der Großglockner Hochalpenstraße eingesetzt hatte, war die Vision der Errichtung eines Skizentrums in der [[Glocknergruppe]]. Dieses sollte mit der neuen Straße erschlossen werden. Eine weitere Idee von Dr. Rehrl war, dass diese Straße zur Errichtung einer riesigen [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkgruppe]] von jenen Betreibern gebaut und bezahlt werden sollte; dann hätte sie später vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] ohne Kosten übernommen werden sollen und neben der Ausflugsstraßenfunktion auch für das Skigebiet als Zubringer dienen. | Einer der Gründe, weshalb Rehrl in den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren sich so vehement für den Bau der Großglockner Hochalpenstraße eingesetzt hatte, war die Vision der Errichtung eines Skizentrums in der [[Glocknergruppe]]. Dieses sollte mit der neuen Straße erschlossen werden. Eine weitere Idee von Dr. Rehrl war, dass diese Straße zur Errichtung einer riesigen [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkgruppe]] von jenen Betreibern gebaut und bezahlt werden sollte; dann hätte sie später vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] ohne Kosten übernommen werden sollen und neben der Ausflugsstraßenfunktion auch für das Skigebiet als Zubringer dienen. | ||
Er erkannte, dass in der damaligen Wirtschaftsrezession die Ankurbelung des [[Fremdenverkehr]]s (wie schon [[1922]] mit den ersten [[Salzburger Festspiele]]n) ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor wäre. Und man kann seinen Intentionen auch entnehmen, dass er ursprünglich [[Kärnten]] auch gar nicht an der Nutzung der Großglockner Hochalpenstraße partizipieren hätte lassen wollen. | Er erkannte, dass in der damaligen Wirtschaftsrezession die Ankurbelung des [[Fremdenverkehr]]s (wie schon [[1922]] mit den ersten [[Salzburger Festspiele]]n) ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor wäre. Und man kann seinen Intentionen auch entnehmen, dass er ursprünglich [[Kärnten]] auch gar nicht an der Nutzung der Großglockner Hochalpenstraße partizipieren hätte lassen wollen. | ||