| | Der [[1885]] geborene Hausmeister Franz Hetteger war in den [[1920er]]-Jahren Bediensteter im Kupelwieserschlössl. Dabei hatte er sich aus dem Besitz seiner Herrschaft bedeutende Sachwerte angeeignet. Er stieg wiederholt in die Villa ein und entwendete Leinwandballen, Anzüge, Wäsche usw. von beträchtlichem Wert. | | Der [[1885]] geborene Hausmeister Franz Hetteger war in den [[1920er]]-Jahren Bediensteter im Kupelwieserschlössl. Dabei hatte er sich aus dem Besitz seiner Herrschaft bedeutende Sachwerte angeeignet. Er stieg wiederholt in die Villa ein und entwendete Leinwandballen, Anzüge, Wäsche usw. von beträchtlichem Wert. |
| − | Am [[8. Dezember]] [[1923]] musste sich Hettergger vor Gericht verantworten. Er begründete die Diebstähle mit Not. Der Einzelrichter [[Hofrat]] Dr. [[Rudolf Hassak|Hassak]] verurteilte ihn zu fünf Monaten schweren Kerker, seine Frau Hilda, die von den Diebstählen gewusst hatte, bekam einen Monat strengen Arrest. Der Friseurgehilfe Johann Lehner, der von Hetteger gestohlene Sache gekauft hatte, erhielt vier Monate schweren Kerker.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231108&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 8. November 1923, Seite 5</ref> | + | Am [[8. Dezember]] [[1923]] musste sich Hetteger vor Gericht verantworten. Er begründete die Diebstähle mit Not. Der Einzelrichter [[Hofrat]] Dr. [[Rudolf Hassak|Hassak]] verurteilte ihn zu fünf Monaten schweren Kerker, seine Frau Hilda, die von den Diebstählen gewusst hatte, bekam einen Monat strengen Arrest. Der Friseurgehilfe Johann Lehner, der von Hetteger gestohlene Sache gekauft hatte, erhielt vier Monate schweren Kerker.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231108&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 8. November 1923, Seite 5</ref> |