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Bereits am [[2. November]] [[1930]] führte [[Hans Wolf]] den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum [[Flughafen Salzburg|Flugfeld Maxglan]] mit einer ''Zögling'' durch. Diesen Flug wiederholte er am [[28. Mai]] [[1950]] als erster Pilot in der Nachkriegszeit mit einem Segelflieger. | Bereits am [[2. November]] [[1930]] führte [[Hans Wolf]] den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum [[Flughafen Salzburg|Flugfeld Maxglan]] mit einer ''Zögling'' durch. Diesen Flug wiederholte er am [[28. Mai]] [[1950]] als erster Pilot in der Nachkriegszeit mit einem Segelflieger. | ||
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| + | * Salzburgwiki-Beiträge | ||
| + | * [[Benutzer:Marianne von buseck|Marianne von Buseck]] | ||
| + | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] | ||
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Version vom 16. Oktober 2009, 20:20 Uhr
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Der Gaisberg ist ein 1.287 m ü. A. hoher Berg, der sich östlich der Stadt Salzburg erhebt und zu den Nördlichen Kalkalpen zählend sich im Salzburger Voralpenland befindet. Darüber hinaus zählt er zu den drei Landschaftsräumen der Stadt Salzburg.
Geschichte
Nach 700 ist der Berg bereits als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ urkundlich erwähnt. Der Berg war wichtiges Weideland. Einzelne wollen das Wort "Gaisberg" allerdings nicht vom indogermanischen Wortstamm ghaido-s (Ziege) abgeleitet sehen, sondern von einem keltischen Wort "Gais", das heilig bzw. tabu, sacro, sankt bedeuten soll. Der Gaisberg wäre demgemäß schon in vorkeltischer Zeit - einer Zeit des Matriachats (z. B. die Venus von Willendorf die mit 30.000 Jahren bis dato die älteste europäische Kultfigur ist) - ein Kulturplatz gewesen. Auch für die Kelten ist der Gaisberg ein heiliger Berg gewesen. Hinweise darauf wären dabei zwei angebliche Schalensteine im Bereich des Gipfels. Sicher ist dagegen, dass schon früh auf dem Berg die Klöster St. Peter und Nonnberg die Weiden für ihre Geißen besaßen.
Der Gaisberg ist laut Geomanen ein Venusberg. Allein am Grundstück Mitterjudenberg - Kobenzl wurden über 20 Energieplätze gefunden. Einer davon so kraftvoll dass er im Umfeld bis 40 km Salzburg mit "Herzensenergie" versorgt.
1874 wurde ein Weg von der Gersbergalm zur Gaisbergspitze eröffnet. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte sich von Sesselträger, die in der Stadt Salzburg beim Glockenspiel ihren Standplatz hatten, bequem hinauf tragen lassen. Das 1887 erbaute Hotel Gaisbergspitze auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte 1939 ab. 1888 erhielt der Gaisberg sein Gipfelkreuz.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auf der Gaisbergspitze eine militärische Forschungsstation installiert. Seit 1998 befindet sich ein weltweit einzigartiges Blitzforschungsprojekt auf der Gaisbergspitze.
Auf der Judenbergalm entstand 1953 das Hotel Kobenzl. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistelalm (Nähe Alpengasthof Mitteregg) ein Skispringen mit Bubi Bradl statt. Nach 1945 gab es auch Skirennen von der Gaisbergspitze zur Mitteregg. Hans Wolf führte am 2. November 1930 den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch.
Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte
Die Gaisbergbahn
- Hauptartikel: Gaisbergbahn
Von 1887 bis 1928 fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach) auf den Gaisberg.
Die Gaisbergstraße
- Hauptartikel: Gaisbergstraße
Sie wurde 1929 eröffnet.
Der Gaisberg-Sessellift
- Hauptartikel: Gaisberg-Sessellift
Der Sessellift verband von 1954 bis 1972 Parsch mit der Judenbergalpe.
Sportveranstaltungen
Die Gaisbergrennen
- Hauptartikel: Gaisbergrennen (historisch)
Auf der Gaisbergstraße fanden zwischen 1929 und 1969 die internationalen Gaisbergrennen für Automobile und Motorräder statt.
Die Gaisberg-Radrennen
Die Tradition der Radrennen auf der Gaisbergstraße wurde in den späten 1970er-Jahren unterbrochen. Der Streckenrekord von Guggenthal auf die Gaisbergspitze von Anton Schöllberger mit 25:21,5 Minuten, aufgestellt bei der österreichischen Bergmeisterschaft 1976 blieb somit lange bestehen. 2002 wurde die Bestmarke beim ersten Gaisbergradrennen seit langem von Hans-Peter Obwaller auf 23:34 Minuten (Schnitt: 22,9 Stundenkilometer) verbessert. Das Rennen fand seither jährlich statt. 2005 schraubte Maurizio Vandelli den Rekord auf 23:20 Minuten. 2006 wurde es als österreichische Bergmeisterschaft ausgetragen, das Rennen führte vom Start in Hallein über 27 Kilometer.
Siehe auch
Der Flugberg
Segelflug
Bereits am 2. November 1930 führte Hans Wolf den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch. Diesen Flug wiederholte er am 28. Mai 1950 als erster Pilot in der Nachkriegszeit mit einem Segelflieger.
Gleitschirmfliegen
Der Gaisberg ist heute einer der beliebtesten Flugberge für Gleitschirmflieger und Drachenflieger in Salzburg. Tausende Starts und Landungen pro Jahr sorgen für ein buntes Treiben über dem Berg.
Auch für Streckenflüge in die Osterhorngruppe, deren nördlichste Erhebung der Gaisberg darstellt, ist der Gaisberggipfel ein guter Ausgangspunkt. Es wurden schon Strecken von über 100 km geflogen. Der weiteste bekannte Flug mit einem Gleitschirm ging bis ins steirische Trieben.
Der Club "DRAPAS" (1. Salzburger Drachenflieger und Paragleiterclub) ist Eigentümer der drei Startplätze, die der Flugpionier Otto von Steinhardt dem Club geschenkt hat.
Der Wanderberg
Von Parsch über den Gersberg oder die Judenbergalm, von Aigen durch den Aigner Park, von Glasenbach über die Vorderfager sowie von Koppl über den Nockstein führen verschiedene Wanderwege auf den Hausberg der Salzburger.
Weblinks
Quelle
- Beitrag aus Parsch
- Salzburgwiki-Beiträge
- Marianne von Buseck
- Dr. Reinhard Medicus