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Am [[11. Mai]] [[1669]] zuerst als provisorischer hölzerner Steg errichtet. Damals wurde auch die Steinstiege zum Kai hinunter errichtet. Der folgende dauerhafte Steg mit zwei steinernen Pfeilern wurde am [[15. August]] [[1878]] unter dem damaligen Namen Franz-Carl-Gehbrücke eröffnet. Sie ist nach dem Vater von [[Kaiser Franz Joseph I.]] benannt und wurde vom Erzherzog-Franz-Carl-Gehbrücken-Verein erbaut. Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen kleinen Betrag zu entrichten hatten. Die Brücke wurde [[1944]] durch Bomben zerstört und danach wieder errichtet. Die heutige Brücke wurde anstelle der baufällig gewordenen Vorläuferbrücke [[2000]] errichtet. | Am [[11. Mai]] [[1669]] zuerst als provisorischer hölzerner Steg errichtet. Damals wurde auch die Steinstiege zum Kai hinunter errichtet. Der folgende dauerhafte Steg mit zwei steinernen Pfeilern wurde am [[15. August]] [[1878]] unter dem damaligen Namen Franz-Carl-Gehbrücke eröffnet. Sie ist nach dem Vater von [[Kaiser Franz Joseph I.]] benannt und wurde vom Erzherzog-Franz-Carl-Gehbrücken-Verein erbaut. Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen kleinen Betrag zu entrichten hatten. Die Brücke wurde [[1944]] durch Bomben zerstört und danach wieder errichtet. Die heutige Brücke wurde anstelle der baufällig gewordenen Vorläuferbrücke [[2000]] errichtet. | ||
[[Datei:Mülln. Maria Plain 033.jpg|thumb|Mülln, Mönchsbergweg zur Müllner Schanze]] | [[Datei:Mülln. Maria Plain 033.jpg|thumb|Mülln, Mönchsbergweg zur Müllner Schanze]] | ||
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=== Der Aiglhof === | === Der Aiglhof === | ||
: ''Hauptartikel [[Aiglhof]]'' | : ''Hauptartikel [[Aiglhof]]'' | ||
[[Datei:Mülln. Maria Plain 002.jpg|thumb|Müllner Bräu und Kirche]] | |||
[[Datei:Chir. West.jpg|thumb| Chir. West]] | |||
[[Datei:Chir. West, Aiglhofseite.jpg|thumb| Blick auf die Chir. West und das Spitalsgelände vom Mönchsberg]] | |||
Erstmals taucht der alte Hof im [[14. Jahrhundert]] auf, als die [[Herrn von Kuchl]] das Lehen [[1377]] samt den umgebenden Gründen an Paul Köllerer (Köllrer) verkauften. Paul Köllerer seinerseits schenkt den Hof seiner Tochter anlässlich deren Vermählung mit Georg Aigl, der einer alten Salzburger Patrizierfamilie entstammt. [[1511]] erwarb Pachaimer, der damalige [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]], den Hof, der im Zuge der [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkriege]] im Jahr [[1525]] schwer beschädigt wurde. [[1588]] kaufte die bekannte Familie Thenn diesen Hof und [[1592]] Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. [[1596]] übernimmt dessen Münzmeister [[Christoph Geizkofler]] den Besitz, im Jahr [[1600]] dann der [[Dompropst]] [[Michael von Wolkenstein]]. Seit [[1604]] steht der Hof bis heute ständig im Eigentum des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]]. [[1796]]–[[1799]] ließ dabei Abt [[Dominikus Hagenauer]] den Aiglhof erneuern und erweitern. Er ließ dabei auch die dortige Schlosskapelle mit dem Altarblatt von [[Martin Johann Schmidt]] (Kremser Schmidt) erbauen, welches die Begegnung Christi mit dem ungläubigen Thomas darstellt. | Erstmals taucht der alte Hof im [[14. Jahrhundert]] auf, als die [[Herrn von Kuchl]] das Lehen [[1377]] samt den umgebenden Gründen an Paul Köllerer (Köllrer) verkauften. Paul Köllerer seinerseits schenkt den Hof seiner Tochter anlässlich deren Vermählung mit Georg Aigl, der einer alten Salzburger Patrizierfamilie entstammt. [[1511]] erwarb Pachaimer, der damalige [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]], den Hof, der im Zuge der [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkriege]] im Jahr [[1525]] schwer beschädigt wurde. [[1588]] kaufte die bekannte Familie Thenn diesen Hof und [[1592]] Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. [[1596]] übernimmt dessen Münzmeister [[Christoph Geizkofler]] den Besitz, im Jahr [[1600]] dann der [[Dompropst]] [[Michael von Wolkenstein]]. Seit [[1604]] steht der Hof bis heute ständig im Eigentum des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]]. [[1796]]–[[1799]] ließ dabei Abt [[Dominikus Hagenauer]] den Aiglhof erneuern und erweitern. Er ließ dabei auch die dortige Schlosskapelle mit dem Altarblatt von [[Martin Johann Schmidt]] (Kremser Schmidt) erbauen, welches die Begegnung Christi mit dem ungläubigen Thomas darstellt. | ||
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Im Stadtteil Mülln befindet sich auch das Landeskrankenhaus Salzburg, das den Hauptteil der medizinischen Versorgung der Stadt Salzburg und ihrem Umland sicherstellt. Im Volksmund wird für das LKH auch der bis [[1938]] offizielle Name [[St. Johanns-Spital]] gebraucht. | Im Stadtteil Mülln befindet sich auch das Landeskrankenhaus Salzburg, das den Hauptteil der medizinischen Versorgung der Stadt Salzburg und ihrem Umland sicherstellt. Im Volksmund wird für das LKH auch der bis [[1938]] offizielle Name [[St. Johanns-Spital]] gebraucht. | ||
== Bauten == | == Bauten == | ||
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** [[Müllnerbräu]] | ** [[Müllnerbräu]] | ||
* [[Müllner Kirche|Augustinerkirche]] | * [[Müllner Kirche|Augustinerkirche]] | ||
== Weblink == | |||
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mülln (Salzburg) wikipedia über Mülln] | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
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{{Quelle Heimatkunde Hübl}} | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} | ||
* Harald Waitzbauer (Red.): 375 Jahre Augustiner Bräu Kloster Mülln in Salzburg. Salzburg 1996 | * Harald Waitzbauer (Red.): 375 Jahre Augustiner Bräu Kloster Mülln in Salzburg. Salzburg 1996 | ||
{{Bezirke Stadt Salzburg}} | {{Bezirke Stadt Salzburg}} | ||