Stuhlfelden: Unterschied zwischen den Versionen
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| Geografische Koordinaten: ||47° 16' N, 12° 31' O | | Geografische Koordinaten: ||47° 16' N, 12° 31' O | ||
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| Höhe: ||789 m ü. A. | | Höhe: ||789 [[m ü. A.]] | ||
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| Einwohner: ||1573 (''<small>(31. Dezember 2005)</small>'' | | Einwohner: ||1573 (''<small>(31. Dezember 2005)</small>'' | ||
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==Geographische Lage== | ==Geographische Lage== | ||
Die Gemeinde Stuhlfelden liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2.363 Meter hohen [[Gaißsteins]], dem höchsten Grasberg Europas, im [[Oberpinzgau]]. Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die Tiroler Gemeinde Jochberg. | Die Gemeinde Stuhlfelden liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2.363 Meter hohen [[Gaißsteins]], dem höchsten [[Pinzgauer Grasberge|Grasberg]] Europas, im [[Oberpinzgau]]. Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die Tiroler Gemeinde Jochberg. | ||
==Gliederung== | ==Gliederung== | ||
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | ||
==Etymologie== | ==Etymologie== | ||
Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu Lengdorf zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (=Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („unam hoban ad Stoulueldum“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu Lengdorf zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (=Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („unam hoban ad Stoulueldum“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | ||
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Das aus dem Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen stammende Bestimmungswort „Stuol“ reiht sich in die vor allem im [[Pinzgau]] und [[Pongau]] häufig vorkommenden „Stuhl“-Namen ein, und bedeutet „Stuhl“ bzw. auch „Dachstuhl“. | Das aus dem Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen stammende Bestimmungswort „Stuol“ reiht sich in die vor allem im [[Pinzgau]] und [[Pongau]] häufig vorkommenden „Stuhl“-Namen ein, und bedeutet „Stuhl“ bzw. auch „Dachstuhl“. | ||
Als „Stuhl“ käme nach Lahnsteiner (Ur- und Pfarrgeschichte Stuhlfelden, Seite 3) der heute bereits | Als „Stuhl“ käme nach Lahnsteiner (Ur- und Pfarrgeschichte Stuhlfelden, Seite 3) der heute bereits Schotter verdeckte Stein in Betrach, an dem die älteste Kapelle „Maria auf dem Stein“ errichtet worden war. Eine Deutung als Königs- oder Richterstuhl ist für diese Gegend nicht zulässig. | ||
==Geschichte==</noinclude> | ==Geschichte==</noinclude> | ||
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<!--===Söhne und Töchter der Gemeinde===--> | <!--===Söhne und Töchter der Gemeinde===--> | ||
<!--==Personen mit Bezug zur Gemeinde==--> | <!--==Personen mit Bezug zur Gemeinde==--> | ||
<!--==Literatur==--> | |||
==Weblinks== | |||
{{homepage|http://www.stuhlfelden.salzburg.at}} | |||
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50621&gemnam=Stuhlfelden Statistische Daten] | |||
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Stuhlfelden „Stuhlfelden“ in der wikipedia] | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
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* [[Friederike Zaisberger]], Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3 | * [[Friederike Zaisberger]], Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3 | ||
* [[Franz Hörburger]]: Salzburger Ortsnamensbuch. 9. Ergänzungsband der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 1982. | * [[Franz Hörburger]]: Salzburger Ortsnamensbuch. 9. Ergänzungsband der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 1982. | ||