Stuhlfelden: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 77: | Zeile 77: | ||
== Geografie == | == Geografie == | ||
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> | ||
Die Gemeinde Stuhlfelden | Die Gemeinde Stuhlfelden im westlichen [[Salzachtal]] im [[Oberpinzgau]]. Das südliche Gemeindegebiet gehört bereits zum [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2 363 [[m ü. A.]] hohen [[Gaißstein]]s, dem höchsten Gipfel der [[Pinzgauer Grasberge]]. Allerdings befindet sich der Gipfel selbst bereits auf [[Nordtirol]]er Gebiet. | ||
Südlich des Gemeindezentrums fließt von Westen nach Osten die [[Salzach]]. | |||
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets === | |||
Das sich von Norden nach Süden als schmaler Streifen ausbreitende Gemeindegebiet reicht im Norden vom Kamm der [[Kitzbüheler Alpen]] bis südlich der Salzach in die Nähe des Birkkogels, der sich bereits in der Nachbargemeinde [[Uttendorf]] befindet. | |||
=== Gemeindegliederung === | === Gemeindegliederung === | ||
[[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] | [[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] | ||
| Zeile 91: | Zeile 96: | ||
'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.<ref>Statistik Austria</ref> | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.<ref>Statistik Austria</ref> | ||
<!-- === Eingemeindungen === --> | <!-- === Eingemeindungen === --> | ||
=== Nachbargemeinden === | |||
Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die [[Tirol]]er Gemeinde [[Jochberg]]. | |||
<!-- === Geologie === --> | <!-- === Geologie === --> | ||
<!-- === Klima === --> | <!-- === Klima === --> | ||
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | ||
== Religionen == | == Religionen == | ||
Die | Die [[Pfarre Stuhlfelden]] ist die älteste und bis ins [[13. Jahrhundert]] einzige Pfarre des Oberpinzgaus. Die [[Dekanats- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt]] wurde erstmals [[1140]] urkundlich erwähnt. Der Kirchenbau wurde ursprünglich im [[Gotik|gotischen]] Stil ausgeführt, Teile der Kirche wurden aber später einer Romanisierung unterzogen. Sehenswert sind neben der Innenausstattung der 58 Meter hohe Spitzhelmturm und das romanische Rundbogenportal. | ||
Neben der Pfarrkirche befinden sich im Gemeindegebiet noch die ebenfalls sehenswerten, aus dem [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stammende [[Antoniuskapelle]] und die Toten- oder [[Michaelskapelle Stuhlfelden|Michaelskapelle]]. | Neben der Pfarrkirche befinden sich im Gemeindegebiet noch die ebenfalls sehenswerten, aus dem [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stammende [[Antoniuskapelle]] und die Toten- oder [[Michaelskapelle Stuhlfelden|Michaelskapelle]]. Weitere Kapellen sind die [[Saueck-Kapelle]] und die [[Waldkapelle (Stuhlfelden)|Waldkapelle]]. | ||
== Geschichte ==</noinclude> | |||
=== Etymologie === | === Etymologie === | ||
Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu [[Lengdorf (Niedernsill)|Lengdorf]] zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (= Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („''unam hoban ad Stoulueldum''“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu [[Lengdorf (Niedernsill)|Lengdorf]] zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (= Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („''unam hoban ad Stoulueldum''“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | ||
| Zeile 218: | Zeile 223: | ||
* Hannes Altenberger | * Hannes Altenberger | ||
* Stefan Papp | * Stefan Papp | ||
* | * Ing. Christian Klettner | ||
* Cornel Knapp | * Cornel Knapp | ||
| | | | ||
| Zeile 250: | Zeile 255: | ||
Das Wappen ist eng an jenes der Grafen von [[Matrei]]-Lechsgemünd angelehnt und soll damit auf die ersten nachweisbaren Grundherren sowie auf das hohe Alter des Ortes Stuhlfelden hinweisen. | Das Wappen ist eng an jenes der Grafen von [[Matrei]]-Lechsgemünd angelehnt und soll damit auf die ersten nachweisbaren Grundherren sowie auf das hohe Alter des Ortes Stuhlfelden hinweisen. | ||
<!-- === Städtepartnerschaften === --> | <!-- === Städtepartnerschaften === --> | ||
==Töchter und Söhne der Gemeinde== | ==Töchter und Söhne der Gemeinde== | ||