Kollegienkirche: Unterschied zwischen den Versionen

Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
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[[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]], der „Stifter“, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um, indem er am [[6. Dezember]] [[1694]] ein Baudekret erließ, womit er die Voraussetzung zu einer eigenen Kirche für die seit [[1620]] in Salzburg tätige [[Benediktineruniversität]] schuf. Finanziert wurde der Kirchenbau unter anderem auch aus Gewinnen mit dem Handel von Pfeffer. Die Bauarbeiten begannen nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] [[1696]]<ref>[[Salzburger Nachrichten]], [[Karl-Heinz Ritschel]], 23. Februar 2008</ref>. Am  [[20. November]] [[1707]] wurde die Kirche geweiht und begannen die achttägigen Einweihungsfeierlichkeiten.
[[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]], der „Stifter“, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um, indem er am [[6. Dezember]] [[1694]] ein Baudekret erließ, womit er die Voraussetzung zu einer eigenen Kirche für die seit [[1620]] in Salzburg tätige [[Benediktineruniversität]] schuf. Finanziert wurde der Kirchenbau unter anderem auch aus Gewinnen mit dem Handel von Pfeffer. Die Bauarbeiten begannen nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] [[1696]]<ref>[[Salzburger Nachrichten]], [[Karl-Heinz Ritschel]], 23. Februar 2008</ref>. Am  [[20. November]] [[1707]] wurde die Kirche geweiht und begannen die achttägigen Einweihungsfeierlichkeiten.


Nach einer "ruhigen" Zeit als geweihte Kirche diente sie 1800 als Heumagazin für die Truppen [[Napoleon]]s (siehe [[Befreiungskriege (Überblick)]]) und wenig später als Lazarett. Unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischer Herrschaft]] verlor die Kirche 1810 ihre ursprüngliche Bestimmung, denn die Universität wurde geschlossen. Danach und in der Zeit des [[Herzogtum Salzburg|Herzogtums Salzburg]] und des [[Österreich|Kaisertums Österreich]] war sie die Kirche des ''[[Akademisches Gymnasium|Staatsgymnasium]]s'', zugleich wurde sie als Garnisonskirche genutzt.  
Nach einer "ruhigen" Zeit als geweihte Kirche diente sie 1800 als Heumagazin für die Truppen [[Napoleon]]s (siehe [[Befreiungskriege (Überblick)]]) und wenig später als Lazarett. Unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischer Herrschaft]] verlor die Kirche 1810 ihre ursprüngliche Bestimmung, denn die Universität wurde geschlossen. Danach und in der Zeit des des [[Österreich|Kaisertums Österreich]] war sie die Kirche des ''[[Akademisches Gymnasium|Staatsgymnasium]]s'', zugleich wurde sie als Garnisonskirche genutzt.  


[[Hugo von Hofmannsthal]] inszenierte in dieser Kirche [[1922]]  die Uraufführung seines Werkes [[Das Salzburger Große Welttheater]]. Mit der Neugründung der Salzburger Universität 1964 erreichte die Kirche wieder ihre ursprüngliche Bestimmung.
[[Hugo von Hofmannsthal]] inszenierte in dieser Kirche [[1922]]  die Uraufführung seines Werkes [[Das Salzburger Große Welttheater]]. Mit der Neugründung der Salzburger Universität 1964 erreichte die Kirche wieder ihre ursprüngliche Bestimmung.